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Elvis‘ Gitarrist James Burton

„Ich war gerne mit ihm zusammen, er war witzig, hatte gerne Spaß, konnte aber auch ernst und tiefsinnig sein – er war einfach großartig in der Zusammenarbeit… einer der größten Künstler unter den vielen, mit denen ich gearbeitet habe. Ein klasse Typ”. Das sagt James Burton über seinen ehemaligen Boss Elvis Presley.

Was Elvis‘ langjähriger Gitarrist –  laut Magazin Rolling Stone die Nummer 19 unter den 100 besten Gitarristen aller Zeiten – noch so alles über den King zu sagen weiß, wird im Rahmen des European Elvis Festival 2017, das vom 18. bis 20. August 2017 zum 16. Mal in Bad Nauheim stattfindet, zu hören sein. Und natürlich heißt es dann auch wieder frei nach Elvis: Play it, James!

In diesem Jahr wird der Gitarrist mit der TCB-Band und Dennis Jale eine neue Show auf die Festival-Bühne bringen, und zwar die Living-Room-Sessions, bei der es Elvis‘ Band (nahezu) unplugged zu erleben gibt → hier geht’s zum Festival-Programm. Am Festivalsamstag (19. August) wird James zusammen mit Glen D. Hardin, dem langjährigen Pianisten der TCB-Band, in einer Talkshow aus seiner Zeit mit Elvis erzählen. Aber wer ist James Burton eigentlich?

Play it, James!

James Burton (* 21.8.1939 in Louisiana) – Lead-Gitarrist und so etwas wie der Leitwolf in Elvis‘ TCB-Band – spielt seit seinem 13. Lebensjahr Gitarre, nach eigener Aussage hat er sich das Spielen selbst beigebracht. Schon mit 14 Jahren wurde er für die Hausband der sehr populären Radio-Show Louisiana Hayride engagiert, wo er – rein theoretisch – damals schon auf Elvis Presley hätte trennen können, der dort von 1954 bis 1956 regelmäßig auftrat – mit seinem damaligen Gitarristen Scotty Moore.

Es kam aber wohl zu keiner persönlichen Begegnung in dieser Zeit, auch wenn James eine ganze Reihe witziger Insider-Geschichten vom Hayride parat hat – etwa die, wie es dazu kam, dass George Jones von Elvis himselvis hinter der Bühne eine ordentliche Abreibung verpasst kam. In dieser Talkshow-Runde erzählt er es:

James jedenfalls verfolgte in den Folgejahren weiter seine eigene Karriere, spielte 1957 in der Band von Dale Hawkins und erlangte früh eigene Berühmtheit durch sein Gitarrensolo in dessen Hit Suzie Q, heute bewertet als einer der 500 größten Rock ’n‘ Roll Songs überhaupt.

Zwischen 1958 und 1964 war Burton Mitglied in der Band von Rickie Nelson (Hello Mary Lou), entwickelte sich zu einem der gefragtesten Session-Gitarristen im amerikanischen Musikgeschäft, der viele Country- und Rockgitarristen beeinflusst hat. Burton spielt am liebsten die Fender Telecaster und ist für seine Spielweise des „Chicken-Picking“ legendär.

1964 war Burton erstmals musikalisch an einer Elvis-Session beteiligt, und zwar dem Soundtrack zum Film Viva Las Vegas.

Er spielte außerdem bei Aufnahmen von Frank Sinatra, Bobby Darin, den Everly Brothers und Dean Martin – war von 1964 bis 1966 Mitglied der Rockband Shindogs – fester Bestandteil der sehr populären TV-Serie Shindig! des Sender ABC. Hier gaben sich viele Musikstars der damaligen Zeit die Klinke in die Hand – afroamerikanische ebenso wie weiße, was längst keine Selbstverständlichkeit war. Auch Pianist Glen D. Hardin war hier schon mit von der Partie.

Wer so eine musikalische Reputation hat, der ist einem Elvis Presley natürlich nicht entgangen. Als der Memphis Flash 1968 zu seinem Comeback anhob, rief er James Burton an, um ihn für sein TV-Special ELVIS zu engagieren. Aber James musste ablehnen, weil er schon ein aktuelles Projekt mit Sinatra hatte.

1969 meldete Elvis sich wieder – echt hartnäckig der Mann 😉 – mit der Neuigkeit, dass er wieder live auftreten wolle und daher eine richtig gute Band brauchte. Er bat James in einem stundenlangen Telefonat darum, ihn bei der Suche nach passenden Musikern zu unterstützen. Gesagt, getan: die legendäre TCB-Band wurde 1969 gegründet – James war führendes Mitglied bis zu Elvis Presleys Tod 1977. Weitere Mitglieder waren neben Burton 1969 zunächst Larry Muhoberac (Piano), Ronnie Tutt (Schlagzeug) und Jerry Scheff (Bass).

Geradezu zum geflügelten Wort geworden ist Elvis Presleys auf zahllosen Aufnahmen zu hörender Ausruf: Play it, James!, der unmissverständlich eins von Burtons Solos ankündigte. Wie James Burton heute über seinen ehemaligen „Ansager“ denkt, erzählt er hier:

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Elvis‘ Pianist Glen D. Hardin

Glen D. Hardin, Elvis‘ langjähriger Pianist aus der TCB-Band, ist wieder mit von der Partie, wenn es vom 18. bis 20. August 2017 beim 16. European Elvis Festival in Bad Nauheim heißt: It’s Elvis Time!

Pianist Glen D. Hardin umringt von Fans in Bad Nauheim 2013

Kein Zweifel, der Texaner hat Feuer gefangen für die idyllische Kurstadt in der Wetterau, in der sein berühmter Boss während seiner Stationierung als GI in der Ray Barracks-Kaserne im benachbarten Friedberg für anderthalb Jahre wohnte.

Seit 2002 wird hier im Herzen der Wetterau von der Elvis Presley Gesellschaft jährlich das European Elvis Festival veranstaltet, das sich zu einem Anziehungspunkt für Fans des King aus aller Welt entwickelt hat. Und Glen Hardin ist als Festival-Gast ein gern gesehener Wiederholungstäter.

In diesem Jahr wird der Pianist mit der TCB-Band und Dennis Jale eine neue Show auf die Festival-Bühne bringen, und zwar am 18. August die Living-Room-Sessions, bei der es Elvis‘ Band (nahezu) unplugged zu erleben gibt. Klingt spannend – ist aber weit weitem nicht das einzige musikalische Highlight des diesjährigen Festivals → das komplette Programm.

Am Festivalsamstag (19. August) wird der sympathische Glen in einer Talkshow aus seiner Zeit mit Elvis erzählen. Aber wer ist dieser Glen eigentlich genau?

On piano: Glen D. Hardin

Glen D. Hardin (* 18.4.1939 in Texas) ist der Clown unter den TCBlern. Selten ist er um einen Gag oder eine lustige Geschichte verlegen, er hat auf eine sehr sympathische Weise ein sonniges Gemüt.

Den Rummel um ihn scheint er nicht allzu ernst zu nehmen. Gerne lässt er seinem langjährigen Weggefährten und Vorzeige-TCBler James Burton den Vortritt… schließlich ist er selbst ja „nur“ der Pianist!

Auf den ersten Blick wirkt Glen unscheinbar, man kann sich nicht gleich vorstellen, dass er laut Bandkollegen ein ziemlicher Womanizer gewesen sein soll. Erst wenn man direkt mit ihm spricht, lassen der langgedehnte Tonfall und der Charme des Texaners erahnen, dass das sehr wohl mehr als nur ein Gerücht sein könnte.

Glen D. stammt aus Texas und begann im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspiel, zunächst jedoch ohne die Absicht, daraus je einen Beruf zu machen. Das änderte sich, als er nach seinem Dienst in der Navy 1959 begann, im bekannten Palomino Club in Hollywood – „Country Music’s most important West Coast club“ – zu spielen. Hier traf sich die Country-Szene und Glen war mittendrin.

Glen D. Hardin mit Elvis bei den Proben zum Dokumentarfilm 'Elvis That's The Way It Is' (1970)

Glen D. Hardin mit Elvis bei den Proben zum Dokumentarfilm ‚Elvis That’s The Way It Is‚ (1970)

Seine Karriere bekam richtig Auftrieb, als er 1962 Mitglied der Crickets wurde, die zuvor Buddy Hollys Band gewesen waren. In dieser Zeit begann Glen für die Crickets und andere Musiker Songs zu komponieren. 1965 hatten Gary Lewis and The Playboys mit Glens Song Count Me In einen Nr. 1-Hit.

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14. European Elvis Festival 2015 oder TCB in Graceland East

Taking Care of Business  heißt es für Elvis Presley vom 14. bis 16. August 2015. Denn an diesem verlängerten Wochenende hat er eine der wichtigsten Verabredungen im Jahr, und zwar die mit seiner immer noch stattlichen europäischen Fangemeinde in der schönen deutschen Wetterau. Also genau dort, wo er vom 1. Oktober 1958 bis 2. März 1960 als G.I. der 3. US-Panzerdivision stationiert war. Dienst tat der King damals in den Friedberger Ray Barracks, als Wohnort wählte er Bad Nauheim (→ Wandeln auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim). So wurde die beschauliche Kurstadt schon in den 1950ern zu → Kings Town – zu Elvis Presleys Graceland East.

  • European Elvis Festival in Bad Nauheim: Selbst das Rathaus hisst die Elvis-Flagge

Das wiederholt sich seit 2002 jedes Jahr Mitte August, wenn Bad Nauheim das European Elvis Festival feiert. Dann werden in Bad Nauheim die Elvis-Fahnen gehisst und ein buntes Festivalprogramm bietet Fans und solchen, die vom King noch erobert werden wollen – ein paar Widerspenstige soll’s ja geben 😉 -, viel Unterhaltung und noch mehr Spaß mit Auftritten von Elvis‘ ehemaligen Bandmitgliedern, Elvis-Kino-Sessions, Cadillac-Corsos und Führungen zu Elvis‘ Lieblingsplätzen in Bad Nauheim.

Längst hat das Festival Kultstatus erreicht und zieht Fans aus ganz Europa und sogar Australien und den USA an. Veranstaltet wird das European Elvis Festival übrigens von der Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit der Elvis Presley Gesellschaft e.V., die ihren Sitz in Bonn hat. Mehr zum Konzept des Festivals in meinem  → Interview mit den Machern aus 2014.

Das diesjährige Festivalprogramm (siehe unten) gleicht dem des Festivaljahres 2013. Das liegt vor allem an dem Highlight, nämlich Konzert, Talkrunde und Autogrammstunde mit Mitgliedern von Elvis Presleys berühmter → TCB-Band. Das ist die Band, mit der der King von 1969 bis 1977 praktisch all seine Live-Konzerte bestritt und mit der er in den Dokumentarfilmen Elvis That’s The Way It Is (1970), Elvis On Tour (1972) sowie dem berühmten Satelliten-Special Aloha From Hawaii (1973) zu sehen ist. Diese rüstigen und dabei sehr witzigen Herren sollte man sich nicht entgehen lassen. Mit dabei in diesem Jahr außerdem mit Terry Blackwood ein Originalmitglied der Gospel-Gesangsgruppe The Imperials, die Elvis nicht nur auf dem Weg zu seinem ersten → Grammy begleitet hat.

Nicht mit von der Partie ist diesmal allerdings TCB-Schlagzeuger Ron Tutt, denn der ist wegen einer Tournee mit Neil Diamond leider verhindert. Kein Witz: Die noch aktiven Mitglieder der TCB-Band haben Elvis‘ Motto Taking Care of Business in a Flash längst verinnerlicht und sind selbst im Alter von über 70 noch ganz vorne mit dabei.

Als Ersatz für Ron Tutt ist Sam Thompson am Start. Er arbeitete in den 1970ern als Bodyguard Elvis Presleys und ist außerdem Bruder von Linda Thompson, Lebensgefährtin des King zwischen 1972 und 1976. Hier darf man sich auf viele Anekdoten aus der königlichen Privatschatulle gefasst machen. Sam ist eloquent, sehr umgänglich und hat einen interessanten Werdegang.

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Elvis Presleys TCB-Band: Schlagzeuger Ron Tutt

Wie ein Fels in der Brandung wirkt Ronnie Tutt, langjähriger Schlagzeuger in Elvis Presleys TCB-Band, beim Treffen mit Fans, die aus ganz Europa zum European Elvis Festival nach Bad Nauheim gereist sind, um ihn und seine Bandkollegen James Burton und Glen D. Hardin endlich einmal fragen zu können: Hey, sag‘ mal, wie war es denn nun wirklich mit dem King auf der Bühne und im Aufnahmestudio?

Schlagzeuger Ron(nie) Tutt beim European Elvis Festival 2013

Schlagzeuger Ron(nie) Tutt beim European Elvis Festival 2013

Eins wird dabei schnell klar, der Texaner  Ron Tutt (*12.3.1938 in Dallas) wirkt nicht nur wie die Ruhe selbst, der Vater von 10 Kindern hat die Ruhe wirklich weg in dem ganzen Trubel um die TCB-Band. Man kann sich fast nicht vorstellen, welche Dynamik dieser freundliche, weißhaarige Bär mit Vollbart – von Elvis bei Konzerten gerne mit „on drums hard working Ronnie Tutt“ vorgestellt – entfalten kann, wenn er am Schlagzeug sitzt. Hier ein Tutt-Solo bei einem Elvis-Konzert in den 1970ern, bei dem wahrlich nix mehr zu spüren ist von „die Ruhe selbst“:

Während TCB-Gitarrist James Burton gerne im Mittelpunkt steht, Pianist Glen Hardin den charmanten Clown spielt, ist Ron Tutt vor allem eins: zurückhaltend. Er schaut sich alles erst einmal genau an, peilt gewissermaßen aus der Distanz die Lage – auffällig dabei sein scharf beobachtender Blick. Alles klar: Ron Tutt entgeht so schnell nichts.

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TCB: Taking Care of Business in a Flash

3 Buchstaben mit einem Blitz: Elvis Presleys Motto Taking Care of Business (in a Flash) war in den 1970en als Logo auf Gegenständen seines beruflichen und persönlichen Lebens geradezu allgegenwärtig. Das von ihm selbst entworfene Logo fand sich auf dem Briefpapier ebenso wie auf dem Heck des eigenen Flugzeugs, an den Wänden des TV-Raums in Graceland, verarbeitet zu Schmuckstücken als Geschenk für gute Freunde und Mitarbeiter, auf Karate-Equipment aller Art, bis hin zu privaten Gegenständen wie den eigenen Brillengestellen und sündhaft teuren Ringen.

Ein kleines Vermögen wert: Elvis Presleys Ring mit TCB-Logo aus dem Jahr 1975, entworfen von Juwelier Lowel Hayes in Memphis im Auftrag des King. Der Diamant im Zentrum hat rund 11 Karat; Foto: July Mundy, EPE 2003

Symbolträchtig und ein kleines Vermögen wert: Elvis Presleys Ring mit TCB-Logo aus dem Jahr 1975, entworfen von Juwelier Lowel Hayes in Memphis im Auftrag des King. Der Diamant im Zentrum hat rund 11 Karat; Foto: July Mundy, EPE 2003

TCB: Bedeutungsebenen

Aber was bedeutet das eigentlich: Taking Care of Business in a Flash? Zunächst einmal ist Taking Care of Business eine heute ziemlich weit verbreitete Formulierung, die am ehesten zu verstehen ist als „tun, was getan werden muss“. Damit wird kurz und knapp der inneren Haltung Ausdruck verliehen, sich für Aufgaben verantwortlich zu fühlen, sie jederzeit sorgfältig, kompetent – und in Elvis’ Sinne auch noch blitzschnell – zu erledigen.

Auf gut Deutsch: nicht lange reden, zackig selbst die Ärmel hochkrempeln, ordentlich anpacken. Die Abkürzung T.C.O.B. für Taking Care of Business wird in Wirtschaftskreisen der USA auch verwendet, um die leitende Funktion eines Managers zu unterstreichen, damit kommen auch Führungsqualitäten als Bedeutung mit ins Spiel.

Aber es spielt noch eine weitere, indirektere Bedeutungsebene eine Rolle, die erst sichtbar wird, wenn man sich anschaut, wo der Ausdruck TCB Ende der 1960er – also etwa zu dem Zeitpunkt, als Elvis ihn als Lebensmotto adaptierte – besonders in Erscheinung trat: in der Musik afroamerikanischer Künstler nämlich. In Aretha Franklins Riesenhit Respect (1967), eine Coverversion von Otis Reddings gleichnamigen Song aus dem Jahr 1965, findet er sich in den Liedzeilen: R-E-S-P-E-C-T – Find out what it means to me – R-E-S-P-E-C-T – Take care … TCB. Interessanterweise ist diese TCB-Passage in Otis Reddings Original nicht enthalten.

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European Elvis Festival mit Elvis‘ Originalmusikern!

Bei der Pressekonferenz zum Auftakt des 12. European Elvis Festivals am 15. August 2013 in Bad Nauheim ließ die Festivalleitung keinen Zweifel daran, dass sie ein vielseitiges Top-Programm auf die Beine gestellt hat, das sich hinter der Mutter aller Elvis-Festivals – der Elvis-Week in Memphis – wahrlich nicht zu verstecken braucht.

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Foto v.l.n.r.: Maria Hesterberg, Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft, Joe Esposito, Tourmanager und langjähriger Freund Elvis Presleys, Vollblutmusiker Dennis Jale und Katja Heiderich, Geschäftsführerin Bad Nauheim Stadmarketing & Tourismus GmbH

Johannes Lenz, Kulturdezernent der Stadt Bad Nauheim, und Bürgermeister Armin Häuser betonten bei der Pressekonferenz, dass die Festivalverantwortlichen, zu denen auch Maria Hesterberg, Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft, und Katja Heiderich, Geschäftsführerin Bad Nauheim Stadtmarketing & Tourismus GmbH, gehören, das Programm des kleines, feinen Festivals vor allem um Elvis Presleys popkulturelle Bedeutung herum geplant haben. Klasse statt Masse ist das Credo ihres Programms.

TCB-Band: Highlight des 12. European Elvis Festival 2013

Das bedeutet unter anderem den Verzicht auf die allgegenwärtigen Imitatoren. Stattdessen setzt man neben Programmpunkten wie Elvis-Interpretationen vokal und jazzig auf ein absolutes Highlight des diesjährigen Programms, nämlich auf zwei Konzerte der Originalmusiker Elvis Presleys aus den 1970ern, die aus den Dokumentarfilmen Elvis That’s The Way It Is (1970), Elvis On Tour (1972) und dem Satelliten-TV-Special Aloha From Hawaii (1973) bekannt sind: Gitarrist James Burton, Pianist Glen D. Hardin und Drummer Ronnie Tutt.

Begleitet werden die Herren von Elvis Presleys langjährigem Tourmanager und Freund Joe Esposito, der den King als G.I. – na wo wohl, in Bad Nauheim natürlich – kennenlernte.

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Fotos: Weltklassegitarrist James Burton 1970 mit Elvis Presley und heute

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European Elvis Festival 2013 – der King rockt Bad Nauheim

Vom 15. bis 18. August 2013 ist es wieder so weit – Elvis Presley erobert Bad Nauheim! Elvis in der Kur- und Rosenstadt Bad Nauheim? Wie geht das denn? Ganz einfach: Hier wohnte der King vom 1. Oktober 1958 bis 2. März 1960, als er als regulärer G.I. der US-Armee – genauer 3. US-Panzerdivision – in den Ray Barracks der Nachbarstadt Friedberg stationiert war (→ siehe auch: Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Foto: Bad Nauheim Stadmarketing und Tourismus GmbH

Foto: Bad Nauheim Stadmarketing und Tourismus GmbH

Außer in Deutschland hat Elvis Presley nie außerhalb der USA gelebt. Und weil der King in Bad Nauheim und Friedberg eine Menge erlebt hat, gibt es seit 2002 das European Elvis Festival, das von der Stadt Bad Nauheim in Zusammenarbeit mit der Elvis Presley Gesellschaft e.V. mit Sitz in Bonn und dem Elvis Presley-Verein Bad Nauheim-Friedberg veranstaltet wird.

Mittlerweile hat das Festival Kultstatus erreicht und Fans aus ganz Europa reisen jedes Jahr im August an, um 4 Tage lang mit Gleichgesinnten bei einem bunten musikalischen Rahmenprogramm, Elvis-Kino-Sessions, Cadillac-Corsos und Führungen zu Elvis‘ Lieblingsplätzen ordentlich Spaß zu haben.

The Memphis Flash war schon letztes Jahr beim European Elvis Festival mit von der Partie und wird natürlich auch dieses Jahr wieder berichten. Hier ein paar Impressionen aus 2012:

Das vollständige Programm des 12. European Elvis Festivals, das am verlängerten Wochenende vom 15. bis 18. August 2013 stattfindet, gibt’s in deutscher und englischer Sprache sowie zum Download auf der → Website der Stadt Bad Nauheim. Wie immer gibt es einen bunten Mix an kostenfreien Veranstaltung und solchen, die (meist geringen) Eintritt kosten. Die kostenpflichtigen Veranstaltungen kann man einzeln oder komplett über einen Festivalpass buchen.

Absolutes Highlight im Programm 2013 dürften die Veranstaltungen am 17. August mit Elvis berühmter TCB-Band sein – also der Band, mit der der King von 1969 bis 1977 praktisch all seine Live-Konzerte bestritt und mit der er in den Dokumentarfilmen Elvis That’s The Way It Is (1970), Elvis On Tour (1972) sowie dem berühmten Satelliten-Special Aloha From Hawaii (1973) zu sehen ist. Prädikat besonders empfehlenswert!

Wir sehen uns in Bad Nauheim!

6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün mit Stargast Dick Grob

Wer glaubt, dass nach dem 16. August 2012 und den vielen Veranstaltungen rund um den 35. Todestag Elvis Presleys (→ European Elvis Festival 2012 – Nachlese, → Elvis-Mania auf der Week 2012) die Elvis-Saison bei uns definitiv vorbei ist, befindet sich gehörig auf dem Holzweg. Denn vom 16. bis 18. November 2012 geht Markus Henflings inzwischen zum Kult avanciertes Elvis-Weekend in Bischofsgrün in die 6. Runde!

Foto: Markus Henfling - Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün - mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Foto: Markus Henfling – Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün – mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Markus Henfling, seit über 35 Jahren leidenschaftlicher Elvis-Fan und einer der größten deutschen Sammler von Gegenständen aus dem ehemaligen Besitz Elvis Presleys, lädt die Elvis-Fangemeinde wieder ein ins Hotel Kaiseralm im beschaulichen 2000-Seelenort Bischofsgrün, der gar nicht weit entfernt vom US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr liegt, wo G.I. Presley zwischen 1958 und 1960 auf Manöver den Ernstfall probte (→ Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Das Besondere an den Elvis-Wochenenden Henflings sind neben der angenehm entspannten Atmosphäre im Hotel Kaiseralm die ausgesprochen guten Kontakte des Sammlers zur obersten Liga der Elvis-Wegbegleiter. Wenn Markus nach Bischofsgrün lädt, was ja nicht gerade als Nabel der Welt bekannt ist ;-), setzt sich so mancher inzwischen betagte „Memphis Mafiosi“ aus Elvis Presleys berühmt-berüchtigter Entourage tatsächlich in den Flieger nach Deutschland, um Autogramme zu geben, aus dem Nähkästchen zu plaudern und geduldig unendlich viele Fragen der Fans zu beantworten – ein ganzes Wochenende lang. Hut ab!

Fotos: Vielleicht kommen die Jungs ja so gerne, weil’s auch  immer was zu lachen gibt – Markus Henfling mit Larry Geller (oben), Jerry Schilling (unten).

Markus Henfling mit Ex-Bodyguard Sam Thompson und Joe Esposito (auf der Sitzbank).

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Fotos unten: Auch Elvis Presleys Musiker fanden schon zahlreich den Weg nach Bischofsgrün – alle Fotos © Markus Henfling
 

Markus mit der TCB-Band (oben) und den Backgroundsängern ‚The Imperials‘ (unten).

Bei so viel Elvis-Prominenz bei den Bischofsgrün-Wochenenden 1 bis 5 ist klar, dass Markus auch für die 6. Runde vom 16. bis 18. November 2012 keine Mühen gescheut hat, einen besonderen Stargast in die Oberpfalz zu locken: Dick Grob. Das wird richtig spannend, denn der Mann hat einen sehr interessanten Hintergrund.

Fotos (v.o.n.u.): Dick Grob mit seinem Boss Elvis Presley in den 1970ern, Dick heute.

 

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