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Kult: Elvis is not dead – he just went home!

November-Tristesse. Es regnet und ich steh’ mal wieder im Stau. Einfach toll! Nix geht mehr vorm Tunnel. Tunnel? Das ist genau das richtige Stichwort für Ablenkung mit einem ultracoolen Elvis-im-Kino-Moment: Agent K(ay) alias Tommy Lee Jones zeigt Nachwuchsagent J(ay) in der Science-Fiction-Komödie Men in Black (1997) was ein ELVIS ist.

Klar, dass dabei ein fahrbarer Untersatz, wie der King ihn sicher geliebt hätte (→ Elvis und die gelebte Auto Emoción), und der passende Soundtrack mit Elvis’ dynamischer Version von Chuck Berrys Promised Land aus der Stax-Session von 1973 (→ Elvis At Stax) nicht fehlen dürfen:

Einfach zu köstlich der Dialog, den Drehbuchautor Ed Solomon hier den Hauptdarstellern in den Mund legt:

Tommy Lee Jones: Push the little red button! You’re much too tense, young man. You need to relax, learn to take some joy in your work. You like music?… Better?

Will Smith: You do know Elvis is dead, right?

Tommy Lee Jones: No, Elvis is not dead. He just went home!

Diese Szene ist so ELVIS, wie selbst ein Quentin Tarantino sie nicht besser hinbekommen könnte. Und mein Stau hat sich inzwischen auch aufgelöst… Es geht doch nix über einen Elvis-im-Kino-Moment, wenn einen die Tristesse so richtig überkommt ;-).

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Men in Black oder mein 1:34-Minuten-Elvis-im-Kino-Moment

November-Tristesse. Es regnet und ich steh’ mal wieder im Stau. Einfach toll! Nix geht mehr vorm Tunnel. Tunnel? Das ist genau das richtige Stichwort für Ablenkung mit einem ultracoolen Elvis-im-Kino-Moment: Agent K(ay) alias Tommy Lee Jones zeigt Nachwuchsagent J(ay) in der Science-Fiction-Komödie Men in Black (1997) was ein ELVIS ist.

Klar, dass dabei ein fahrbarer Untersatz, wie der King ihn sicher geliebt hätte (→ Elvis und die gelebte Auto Emoción), und der passende Soundtrack mit Elvis’ dynamischer Version von Chuck Berrys Promised Land aus der Stax-Session von 1973 (→ Elvis At Stax) nicht fehlen dürfen:

Einfach zu köstlich der Dialog, den Drehbuchautor Ed Solomon hier den Hauptdarstellern in den Mund legt:

Tommy Lee Jones: Push the little red button! You’re much too tense, young man. You need to relax, learn to take some joy in your work. You like music?… Better?

Will Smith: You do know Elvis is dead, right?

Tommy Lee Jones: No, Elvis is not dead. He just went home!

Diese Szene ist so ELVIS, wie selbst ein Quentin Tarantino sie nicht besser hinbekommen könnte. Und mein Stau hat sich inzwischen auch aufgelöst… Es geht doch nix über einen Elvis-im-Kino-Moment, wenn einen die Tristesse so richtig überkommt ;-).

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Elvis At Stax – erster Eindruck: WOOOWWW!

Gerade erst ist es erschienen: Elvis at Stax – das neue Deluxe-Boxset aus Sonys Legacy-Serie zum 40. Jubiläum von Elvis Presleys Aufnahmen im Studio von Stax Records in Memphis.

Cover des Deluxe-Boxsets 'Elvis At Stax'

Cover des Deluxe-Boxsets ‚Elvis At Stax‘

Die Aufnahmen der beiden Sessions, die vom 21. bis 25. Juli und 10. bis 16. Dezember 1973 stattfanden, waren ursprünglich auf 3 verschiedenen Studioalben verstreut: Raised On Rock (1973), Good Times (1974) und Promised Land (1975). 6 Singles wurden in den 1970ern mit Material der Stax-Sessions veröffentlicht, 1 weitere posthum 1979.

Von den rund 30 Songs der Stax-Sessions erreichten 3 die Top 20 der Billboard Hot 100 (Pop-) Charts, 4 die Top 20 bzw. 3  die Top 10 der Billboard Country-Charts und 2 die Top 10 der Adult Contemporay-Charts, darunter der Nr. 1-Hit My Boy (Quelle: Joel Whitburns Billboard Chartstatistiken). Promised Land mauserte sich 1975 zum Nummer-1-Album in Billboards Country-Charts. Im Deluxe-Boxset Elvis at Stax ist das alles nun auf 3 CDs mit spannenden Outtakes und Studiogeplauder vereint.

Abgerundet wird das Boxset durch ein Booklet, für dessen Inhalt der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Autor Robert Gordon verantwortlich zeichnet. Gordon hat schon für Sonys Legacy-Veröffentlichung From Elvis In Memphis (2009) in die Tastatur gegriffen und neben Biografien über Muddy Waters sowie Jerry Lee Lewis auch 2 Elvis-Bücher – The King on the Road: Elvis Live on Tour 1954 to 1977 (1996) und The Elvis Treasures (2002) – unters Volk gebracht hat.

Elvis At Stax: Der erste Eindruck zählt!

Bestandteile des neuen Boxsets 'Elvis At Stax'

Bestandteile des neuen Boxsets ‚Elvis At Stax‘

Mein spontaner Eindruck beim ersten Reinhören – mit dem Booklet  beschäftige ich mich später ;-): uneingeschränktes WOOOWWW! Und das liegt vor allem an der neuen Abmischung, die Legacy-Boss Rob Santos zusammen mit Steve Rosenthal vor allem den Outtakes hat angedeihen lassen. Nie klang das für mich so spritzig wie hier!

Verantwortlich für die Zusammenstellung des Boxsets sind neben Santos erneut Ernst Jørgensen und Roger Semon, die mit großen Erfolg das Elvis-Sammlerlabel Follow That Dream (FTD) betreuen. Ein verdammt gutes Team hat der King hier am Start, wie 2012 schon das vergleichbar aufgemachte → Deluxe-Boxset Elvis – Prince From Another Planet mit den neu abgemischten legendären Madison Square Garden-Konzerten von 1972 bewies.

Da wollen wir auch gar nicht mehr groß über die weitaus weniger gelungene Legacy-Veröffentlichung zum 40. von Aloha From Hawaii meckern, die im Frühjahr 2013 veröffentlicht wurde. Aber interessant ist es schon, dass Elvis‘ Dream Team den Fokus in 2013 ganz offensichtlich nicht auf das → Mega-TV-Event Aloha From Hawaii, sondern auf Elvis‘ letzte wirklich umfangreiche Studiosession legt. Zufall ist das ganz sicher nicht!

Elvis At Stax: Was ist denn nun drauf?

Auf den 3 CDs sind insgesamt 54 Aufnahmen. Zu den Buchstaben in Klammern siehe weiter unten – es sind Hinweise darauf, auf welcher LP/CD die Aufnahmen ursprünglich erschienen sind.

 

CD 1: R&B and Country Outtakes zum Reinhören

1. I Got A Feelin‘ In My Body – Take 1 (I)
I Got A Feelin‘ In My Body (Take 1)

2. Find Out What’s Happening – Takes 8-7 (B)
Find Out What’s Happening (Takes 8-7)

3. Promised Land – Take 4 (I)
Promised Land (Take 4)

4. For Ol‘ Times Sake – Take 4 (I)
For Ol‘ Times Sake (Take 4)

5. I’ve Got A Thing About You, Babe – Take 14 (I)
I’ve Got A Thing About You, Babe (Take 14)

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Das kann doch nicht euer Ernst sein!

Manchmal hat Werner ja schon recht (→ Elvis Presley oder Werner und die 5 besten Alben des King), Elvis-Fans sind doch ein komischer Haufen. Jetzt kriegen sie endlich einmal die Chance, ihre Wunschsongs auf einer Fan-CD  – Titel I’m An Elvis Fan – zu verewigen und  zum 35. Todestag des King ein möglichst spannendes Set zu veröffentlichen, aber nutzen sie das auch? Nö! Und das, obwohl sonst andauernd über die wenig einfallsreichen Greatest-Hits-Ausgaben der Plattenlabel gemeckert wird.

I’m An Elvis Fan: Mosaikartiges Cover mit Fan-Konterfeis

Großes Brimborium mit Facebook-Aktion und Angebot, das eigene Konterfei im Mosaik auf dem CD-Cover zu verewigen, gab es als Auftakt zur Wahl der besten Elvis-Songs durch seine Fans. 250.000 Elvis-Fans aus 20 Ländern sollen ihr Votum abgegeben haben, aber rausgekommen ist schlicht eine weitere Greatest Hits-Zusammenstellung mit 21 Songs, wie Sony sie auch ohne Fangemeinde mit links hinbekommen hätte – 30 Number 1 Hits revisited. Leute, das kann doch nicht euer Ernst sein… Weiterlesen