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The Death of Elvis – Freundin Ginger Alden erzählt

Am 16. August 1977 verstirbt Elvis Presley in seinem Wohnsitz Graceland in Memphis/Tennessee. Er wird nur 42 Jahre alt. Seine Freundin Ginger Alden, eine 20-jährige Kunststudentin, findet ihn in den frühen Nachmittagsstunden des 16. August in seinem Badezimmer leblos auf dem Boden liegend. Es folgt ihre Version der letzten 24 Stunden des King of Rock ’n‘ Roll – beschrieben in ihrem 2014 veröffentlichten Buch Elvis and Ginger.

Elvis Presley und Ginger Alden im Urlaub auf Hawaii 1977

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Buchtipp: Memphis Mafia Princess von Shirley Dieu

Manche Bücher fallen schon durch ihren Titel aus dem Rahmen. Shirley Dieus Buch, vor ein paar Wochen erst erschienen, ist so eins. Übersetzt heißt der Titel so viel wie Memphis Mafia-Prinzessin, was nicht für jeden spontan erhellend ist – erst der Untertitel Leben in der „Elvis-Welt“ enthüllt, dass es sich hier um eine Veröffentlichung über Elvis Presley handelt. Eins ist damit sofort klar: Shirley Dieu fällt nicht gleich mit der Tür ins Haus, sie geht einen eigenen Weg.

Schutzumschlag des Buches 'Memphis Mafia Princess' von Shirley Dieu (2014)

Cover ‚Memphis Mafia Princess‘ von Shirley Dieu (2014)

Ungewöhnlich ist das Ganze, weil die meisten Veröffentlichungen von Elvis-Weggefährten praktisch immer mit der Tür ins Haus fallen und mit schöner Regelmäßigkeit mit so wenig einfallsreichen Titelvarianten wie M‘ n Elvis (Charlie Hodge, 1984), Elvis and Me (Priscilla Presley, 1985) oder Me and a Guy Named Elvis (Jerry Schilling, 2006) um die Ecke kommen. Und das ist längst nicht das Einzige, was bei Shirleys Buch aus dem Rahmen fällt.

Den Hardcover-Band schmückt ein geschmackvoller Schutzumschlag, auf dem… neeeiiin… eben nicht die zu erwartende Großaufnahme Elvis Presleys prangt, sondern ein sehr schönes Porträt der Autorin selbst. Ein bisschen sieht die hübsche Shirley (*1954) – heute Geschäftsfrau mit eigener PKW-Leasing-Firma, in jungen Jahren Kellnerin, Fotomodell, Schauspielerin in TV-Serien (Fantasy Island), später Inhaberin einer Werbespot-Produktionsfirma – auf dem Cover aus wie einst Lady Diana.

Analog zum Aufbau von Titel/Untertitel grenzt erst die dezente Fotoleiste am Fuß des Covers das Thema des Buches ein. Zu sehen ist hier eine Reihe privater Schnappschüsse aus den 1970ern, die Elvis Presley mit Mitgliedern seiner legendären Entourage – wegen ihrer Vorliebe für Schusswaffen und martialisches Auftreten auch Memphis Mafia genannt – und Shirley Dieu zeigen. Damit macht schon das Cover des Buches klar: Es geht inhaltlich in erster Linie um das private Umfeld Elvis Presleys der Jahre 1974-1977 und es handelt sich hier nicht um ein Enthüllungsbuch, das auf Sensation und kurzfristige Schockwirkung setzt.

Ein erster Blick in den Innenteil des Buches bestätigt diesen Eindruck. Ein ansprechendes, lesefreundliches Layout, die klare Kapitelstruktur mit Überschriften, die das Prinzessinnenmotiv des Titels sehr schön aufgreifen (More Than a Glass Slipper/Mehr als ein gläserner Schuh), sowie die Präsentation weniger, zum Inhalt passender Fotos (4-farbig, s/w) signalisieren: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht, was und vor allem wie erzählt werden soll. Das ist nicht mal eben schnell zuammengestückelt – und bei 236 Seiten gibt es auch ordentlich was zu lesen.

Fast am überraschensten ist aber, dass Shirley Dieu sich nicht – wie die meisten Elvis-Weggefährten – hinter einem Co-Autor versteckt. Shirley ist die Autorin ihres Buches, was ein großer Pluspunkt in Sachen Authentizität ist!

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European Elvis Festival mit Elvis‘ Originalmusikern!

Bei der Pressekonferenz zum Auftakt des 12. European Elvis Festivals am 15. August 2013 in Bad Nauheim ließ die Festivalleitung keinen Zweifel daran, dass sie ein vielseitiges Top-Programm auf die Beine gestellt hat, das sich hinter der Mutter aller Elvis-Festivals – der Elvis-Week in Memphis – wahrlich nicht zu verstecken braucht.

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Foto v.l.n.r.: Maria Hesterberg, Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft, Joe Esposito, Tourmanager und langjähriger Freund Elvis Presleys, Vollblutmusiker Dennis Jale und Katja Heiderich, Geschäftsführerin Bad Nauheim Stadmarketing & Tourismus GmbH

Johannes Lenz, Kulturdezernent der Stadt Bad Nauheim, und Bürgermeister Armin Häuser betonten bei der Pressekonferenz, dass die Festivalverantwortlichen, zu denen auch Maria Hesterberg, Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft, und Katja Heiderich, Geschäftsführerin Bad Nauheim Stadtmarketing & Tourismus GmbH, gehören, das Programm des kleines, feinen Festivals vor allem um Elvis Presleys popkulturelle Bedeutung herum geplant haben. Klasse statt Masse ist das Credo ihres Programms.

TCB-Band: Highlight des 12. European Elvis Festival 2013

Das bedeutet unter anderem den Verzicht auf die allgegenwärtigen Imitatoren. Stattdessen setzt man neben Programmpunkten wie Elvis-Interpretationen vokal und jazzig auf ein absolutes Highlight des diesjährigen Programms, nämlich auf zwei Konzerte der Originalmusiker Elvis Presleys aus den 1970ern, die aus den Dokumentarfilmen Elvis That’s The Way It Is (1970), Elvis On Tour (1972) und dem Satelliten-TV-Special Aloha From Hawaii (1973) bekannt sind: Gitarrist James Burton, Pianist Glen D. Hardin und Drummer Ronnie Tutt.

Begleitet werden die Herren von Elvis Presleys langjährigem Tourmanager und Freund Joe Esposito, der den King als G.I. – na wo wohl, in Bad Nauheim natürlich – kennenlernte.

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Fotos: Weltklassegitarrist James Burton 1970 mit Elvis Presley und heute

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6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün mit Stargast Dick Grob

Wer glaubt, dass nach dem 16. August 2012 und den vielen Veranstaltungen rund um den 35. Todestag Elvis Presleys (→ European Elvis Festival 2012 – Nachlese, → Elvis-Mania auf der Week 2012) die Elvis-Saison bei uns definitiv vorbei ist, befindet sich gehörig auf dem Holzweg. Denn vom 16. bis 18. November 2012 geht Markus Henflings inzwischen zum Kult avanciertes Elvis-Weekend in Bischofsgrün in die 6. Runde!

Foto: Markus Henfling - Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün - mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Foto: Markus Henfling – Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün – mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Markus Henfling, seit über 35 Jahren leidenschaftlicher Elvis-Fan und einer der größten deutschen Sammler von Gegenständen aus dem ehemaligen Besitz Elvis Presleys, lädt die Elvis-Fangemeinde wieder ein ins Hotel Kaiseralm im beschaulichen 2000-Seelenort Bischofsgrün, der gar nicht weit entfernt vom US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr liegt, wo G.I. Presley zwischen 1958 und 1960 auf Manöver den Ernstfall probte (→ Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Das Besondere an den Elvis-Wochenenden Henflings sind neben der angenehm entspannten Atmosphäre im Hotel Kaiseralm die ausgesprochen guten Kontakte des Sammlers zur obersten Liga der Elvis-Wegbegleiter. Wenn Markus nach Bischofsgrün lädt, was ja nicht gerade als Nabel der Welt bekannt ist ;-), setzt sich so mancher inzwischen betagte „Memphis Mafiosi“ aus Elvis Presleys berühmt-berüchtigter Entourage tatsächlich in den Flieger nach Deutschland, um Autogramme zu geben, aus dem Nähkästchen zu plaudern und geduldig unendlich viele Fragen der Fans zu beantworten – ein ganzes Wochenende lang. Hut ab!

Fotos: Vielleicht kommen die Jungs ja so gerne, weil’s auch  immer was zu lachen gibt – Markus Henfling mit Larry Geller (oben), Jerry Schilling (unten).

Markus Henfling mit Ex-Bodyguard Sam Thompson und Joe Esposito (auf der Sitzbank).

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Fotos unten: Auch Elvis Presleys Musiker fanden schon zahlreich den Weg nach Bischofsgrün – alle Fotos © Markus Henfling
 

Markus mit der TCB-Band (oben) und den Backgroundsängern ‚The Imperials‘ (unten).

Bei so viel Elvis-Prominenz bei den Bischofsgrün-Wochenenden 1 bis 5 ist klar, dass Markus auch für die 6. Runde vom 16. bis 18. November 2012 keine Mühen gescheut hat, einen besonderen Stargast in die Oberpfalz zu locken: Dick Grob. Das wird richtig spannend, denn der Mann hat einen sehr interessanten Hintergrund.

Fotos (v.o.n.u.): Dick Grob mit seinem Boss Elvis Presley in den 1970ern, Dick heute.

 

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