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European Elvis Festival – Impressionen vom Fackellauf

Am 16. August 2012 eröffnete das European Elvis Festival in Bad Nauheim (→ Der King hält Hof beim European Elvis Festival) mit einem wunderbar stimmungsvollen Fackellauf zum Gedenken an den King of Rock ’n‘ Roll, der an diesem Tag vor 35 Jahren in Memphis/Tennessee viel zu früh verstarb.

16. August 2012: Elvis-Fans auf dem stimmungsvollen Fackellauf in Bad Nauheim

Bei herrlich warmen Temperaturen führte Zeitzeuge Hans-Ulrich Halwe Elvis-Fans aus Deutschland, England, Skandinavien, Niederlande und Belgien den Johannisberg hinauf, wo man einen herrlichen Ausblick über die Region bis nach Frankfurt hat.

Klar, dass Halwe dabei so manche Elvis-Anekdote zu berichten wusste, soll G.I. Presley die Aussicht vom Johannisberg auf sein „European Home“, wo er von Oktober 1958 bis Anfang März 1960 wohnte, doch selbst so manches Mal genossen haben. Weiterlesen

Der King hält Hof beim European Elvis Festival 2012

Am 16. August 2012 jährt sich der Todestag Elvis Presleys zum 35. Mal. Und wenn man nicht genau wüsste, dass der King of Rock ’n‘ Roll – allen Verschwörungstheorien zum Trotz –  tatsächlich 1977 viel zu früh verstorben ist, dann würde man es einfach nicht glauben wollen. Jedenfalls dann nicht, wenn es einen zwischen dem 16. und 19. August in die beschauliche hessische Kurstadt Bad Nauheim verschlägt, in der für volle 4 Tage das European Elvis Festival 2012 steigt. Elvis lebt, hält Hof und lässt sich feiern!

Foto: Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH

 

Vom Oktober 1958 bis Anfang März 1960 war Deutschland das Zuhause von G.I. Elvis Presley (→ Elvis lebt in Düsseldorf + Elvis Presley gut getarnt in der Oberpfalz) und Bad Nauheim sozusagen sein „Memphis East“. Der King war in den Friedberger Ray Barracks stationiert, wählte aber das benachbarte Bad Nauheim als Wohnort, wo er zunächst mit Vater Vernon und Großmutter Minnie Mae (liebevoll Dodger genannt) sowie zwei Freunden ein paar Tage im Park-Hotel, dann längere Zeit im Hotel Grunewald wohnte, bevor er ein Haus in der Goethestraße 14 mietete. Außer in Deutschland hatte Elvis nie einen festen Wohnsitz außerhalb der USA – das allein macht Bad Nauheim und Friedberg zum Epizentrum der Elvis-Mania in Europa. Hier hat der Memphis Flash viele Spuren hinterlassen, die man heute noch besichtigen kann.

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Elvis Presley-Museum in Düsseldorf

Für eine kleine Weile hatte Elvis Presley eine zweite Heimat in der Düsseldorfer Altstadt. Denn genau dort hatten sich die bekannten deutschen Elvis-Sammler Oskar Hentschel, Michael Knorr und Andreas Schröer knapp 2 Jahre lang einen großen Traum erfüllt und gemeinsam mit Torsten Meck ihre über Jahrzehnte liebevoll zusammengetragene Schätze in einer eigenfinanzierten, permanenten Elvis-Ausstellung gebündelt. Mit etwa 1.500 Sammlerstücken sollen Hentschel, Schröer und Knorr die größte private Sammlung von Besitzstücken des King of Rock ’n‘ Roll außerhalb der USA ihr eigen nennen.

Über 600 Exponate aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren waren von Ende 2011 bis August 2013 in der Elvis-Ausstellung in der Flinger Str. 11 zu bewundern. Ich habe das Museum in der Düsseldorfer Altstadt im März 2012 besucht: Mein Beitrag aus dieser Zeit gibt einen kleinen Einblick in die umfangreiche Sammlung der drei Elvis-Aficionados – eine Sammlung, die aktuell leider keine feste Heimat hat.

  

Fotos: Eingang zur Elvis-Ausstellung in Düsseldorf, Sammler Oskar Hentschel
 

Doch was diese Elvis-Ausstellung von anderen ihrer Art unterscheidet – man denke an die wohl größte auf dem Gelände von Elvis Presleys ehemaligem Wohnsitz Graceland in Memphis, Tennessee – ist weniger die Menge an Exponaten als deren Art. Hier in Düsseldorf hatte man anhand der vielen, bislang unbekannten Ausstellungsstücke aus dem persönlichen Besitz Elvis Presleys die einmalige Gelegenheit, mehr als nur einen Blick hinter die Fassade des Superstars auf die Privatperson zu werfen.

Foto: Elvis Presley war kein großer Briefeschreiber, dennoch sind mehr handschriftliche Briefe von ihm erhalten als gerne kolportiert wird. Die Sammlung Hentschel, Schröer, Knorr besitzt alleine 12 davon. Dies ist ein Brief vom 14.11.1958 an Freunde zuhause, indem es u.a. heißt: „Well I don’t even know what made me decide to write a letter but I guess I’m so homesick and lonely.“

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