Revisited: Elvis in der Werbung

Mit Elvis Presleys Image wird auch heute noch gerne in TV- und Radiospots oder Printkampagnen geworben. Besonders Autohersteller nutzen Elvis Presley, der zu Lebzeiten aus seiner Leidenschaft für alles, was auf Rädern unterwegs ist, keinen Hehl machte, ausgiebig und erfolgreich für die eigene Marke. Wer erinnert sich nicht an den berühmten Wackel-Elvis aus der Audi-Kampagne? Längst Kult.

Aber nicht nur die Autowerber setzen den King gekonnt für die eigene Marke ein. Coca Cola etwa feiert das eigene 100-jährige Jubiläum mit einer Printkampagne, die Elvis Presley gut gelaunt mit einer Cola bei seiner berühmten Aufnahmesession für die erfolgreiche Single Hound Dog/Don’t Be Cruel Anfang Juli 1956 zeigt. Die Kampagne ist 2015 weltweit an vielen Plakatwänden zu bewundern – das dafür verwendete Foto stammt von Alfred Wertheimer.

 

Coca Cola-Werbung mit Elvis 2015 - Foto: Alfred Wertheimer/Getty Images

Coca Cola feiert mit Elvis Jubiläum in 2015 – Foto: Alfred Wertheimer/Getty Images

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Elvis in der Werbung: Geht’s noch?

Elvis Presleys Image wird heute immer noch sehr gerne in der Werbung eingesetzt. Besonders Autohersteller nutzen die gelebte Auto Emoción des King ausgiebig für die eigene Marke. So manches mal mit ungeahnten Folgen – das hat 2001 der Hype um den → Wackel-Elvis aus dem Audi-TV-Spot The Fan eindrucksvoll bewiesen.

VW möchte an diesen Erfolg von Audi offensichtlich anknüpfen und wartet aktuell in Israel mit einer Printkampagne auf, die wohl ebenso witzig sein soll wie der Spot aus 2001, es aber leider nicht ist. Beworben wird mit dem King erneut eine technische Errungenschaft, nämlich die Anfahrhilfe am Berg.

Printkampagne von VW in Israel mit einem Elvis, der sich selbst nicht bremsen kann, also eine Berganfahrhilfe braucht... äh, ja!

Printkampagne von VW in Israel mit einem Elvis, der sich selbst nicht bremsen kann, also eine Berganfahrhilfe braucht… äh, ja!

Angespielt wird auf die optische Veränderung des jungen, dynamischen und schlanken Elvis in seine „kugeligere“ ältere Variante, die nicht mehr so recht den Berg raufkommt, weil sie zu viel Junk Food und Medikamente in sich hinein stopft. Dagegen hilft – so der Spot – die Berganfahrhilfe von VW, die einen auch dann stoppt, wenn man es selbst nicht mehr schafft: Stops you when you don’t stop.

Stops you when you don't stop - aua!

Stops you when you don’t stop – aua!

Geht’s noch? Da hatte das Kreativteam von VW wohl selbst mächtig PPP – Pommes, Popcorn und Pillen – im Kopp, als es auf der Suche nach einer Idee war, die irgendwie die Marken VW und Elvis mit der Berganfahrhilfe in Verbindung bringt.

Überhaupt: Was soll das dem VW-Kunden eigentlich sagen? Wenn ich mir einen VW mit Berganfahrhilfe kaufe, dann bin ich auch so ein in die Jahre gekommenes, maßloses Dickerchen, das sich beim Futtern und sonstwie nicht bremsen kann und deswegen eine eingebaute Anfahrhilfe braucht? Toll, das motiviert mich dann aber so richtig, genau mit dem Gefährt auf die Piste zu gehen. Nee, das gibt die rote Karte, Leute!

Gelungener, weil wirklich witzig ist da schon eher der TV-Spot der niederländischen Biermarke Bavaria, die das neue Bavaria Radler u.a. mit den zwar in die Jahre gekommenen, aber dennoch quicklebendigen Musik-/Leinwandlegenden Elvis Presley, Marilyn Monroe, John Lennon, Kurt Cobain und Bruce Lee bewirbt. Entworfen hat die Kampagne, die die verstorbenen Superstars gemeinsam auf einer fernen Insel in bester Laune Bavaria-Bierchen schlürfend zeigt, die Amsterdamer Agentur Selmore:

Im Unterschied zu der israelischen VW-Kampagne wird hier zwar auch mit dem Älterwerden und Aus-dem-Leim-Gehen – auch bei der einst so schönen Marilyn ist „der Lack“ ordentlich ab – gespielt, aber eben ohne erkennbare Häme.

Mit einem in die Jahre gekommenen Elvis, der völlig vergeblich versucht, sich hinter einer dürren Palme zu verstecken, damit er nicht erkannt wird und das Inselparadies am Ende noch auffliegt, hat man unweigerlich Sympathie. Mit dieser lustigen, trotz Alter junggebliebenen Legendentruppe, die so gar nicht weg will von ihrer Bier-Insel, kann sich der Zuschauer viel eher identifizieren… gut für Bavaria Bier!

Außerdem enthält der Bavaria-Spot gleich mehrere wichtige Zutaten für einen passenden Einsatz der Marke Elvis: Humor, gute Laune, Spaß, Action und Emotion. Geht doch ;-)!

Lansky Bros. on Beale Street – Clothier to the King

You gotta dress for success, das wusste Elvis Presley schon im zarten Alter von 17! Also suchte der künftige King sich noch bevor die Musikkarriere richtig am Start war und namhafte Designer Schlange standen, um ihm die Garderobe auf die begehrten Hüften zu schneidern, einen Herrenausstatter mit möglichst coolen „cat clothes“.

Fündig wurde Elvis bei Bernard Lansky von Lansky Bros. auf der kultigen Beale Street in Memphis (→ Kleider machen Leute – Elvis Presley und Bernard Lansky). Aus der ersten Begegnung im Jahr 1952 wurde eine langjährige Kundenbeziehung, die Bernard Lanskys Geschäft weltberühmt machte, denn der King trug die kultigen Klamotten bei seinen Auftritten, auf der Kinoleinwand und privat.

Werbung mit Elvis im Ballonhemd von Lansky

Werbung mit Elvis im Ballonhemd von Lansky

Seit dem Tod von Bernard Lansky im November 2012 führt die jüngere Generation das Geschäft in Memphis erfolgreich fort, wie in diesem aktuellen Video mit Hal Lansky zu sehen ist.

Mehr zu Elvis dem Dandy Rocker → Kleider machen Leute

Elvis, die Beatles und Bob Dylan kreieren einen Radiospot

Elvis Presleys Image wird heute immer noch sehr gerne in der Werbung eingesetzt. Besonders Autohersteller wie BMW und Audi nutzen Elvis’ gelebte Auto Emoción ausgiebig für die eigene Marke. Letzteres manchmal mit ungeahnten Folgen – das hat 2001 der Hype um den Wackel-Elvis aus dem Audi-TV-Spot The Fan eindrucksvoll bewiesen.

samsung-elvis-print-ads-560x789 (2)Doch auch die Musikindustrie lässt sich nicht lumpen, wenn es um den King geht – zahlreiche Werbekampagnen bedienen sich bis heute erfolgreich des Images Elvis Presleys. Völlig legitim vor dem Hintergrund, dass der Musikgigant selbst, dem gerne nachgesagt wird, zu Lebzeiten nie für ein anderes Produkt als ELVIS geworben zu haben, 1956 gleich mehrere Radiospots für den Victrola, einen tragbaren Plattenspieler der Radio Corporation of America (RCA), aufnahm (→ der King rockt die Musikindustrie).

Daneben hat der King zu Beginn seiner Karriere auch Werbung für seinen Herrenausstatter Lansky in Memphis und so hüftbeschwerende Leckereien wie Southern Maid Donuts gemacht. Ziemlich vielseitig und alltagstauglich, der Mann (→ Scott Williams über die globale Marke Elvis Presley)!

Die Sache mit den Radiospots hat ein paar findige Jungs und Mädels auf die witzige Idee gebracht, mal durchzuspielen, wie es wohl wäre, wenn Elvis den Auftrag bekäme, zusammen mit den Beatles und Bob Dylan einen Radiospot für Kinderschuhe einzuspielen. Klar, dass die Beteiligten da völlig andere Ansätze haben ;-):

Elvis in der Werbung – You’re The Devil In Disguise

Elvis Presleys Liebe zum Automobil ist legendär. Man könnte auch sagen, Elvis steht für gelebte Auto Emoción. Sah er ein Modell, das ihm gefiel, musste er es sofort haben – lange Lieferfristen waren nichts für den King. Sich verlieben, kaufen, einsteigen, losfahren, Kumpel abholen, Vollgas geben – so sollte es idealerweise sein.

Kann es einen besseren Werbeträger für einen Autorhersteller geben? Kaum! Deswegen bedienen sich gleich eine ganze Reihe Autohersteller der Musik und des Images des Memphis Flash → Elvis in der Werbung – gelebte Auto Emoción.

Aber längst nicht immer war das Verhältnis von Elvis Presley zu seinen bereiften Gefährten ungetrübt und liebevoll. Wer so gar nicht „spuren“ wollte, der erregte schnell den Zorn des King und lief Gefahr sich – wie ein widerspenstiger Pantera in den 1970ern – eine königliche Kugel zwischen die Scheinwerfer einzufangen, gefolgt von dem finalen Ausruf: Put it to the graveyard!

Gelebte Auto Emoción – Elvis Presley im noch heilen Pantera

Diesen zerstörerischen Aspekt der gelebten Auto Emoción hat Autohersteller Nissan jetzt zu einem witzigen Werbespot für den Altima 2011 inspiriert unter Verwendung eines Elvis-Hits aus den 1960ern mit dem treffenden Titel You’re The Devil in Disguise ;-).

Weitere Beiträge zu Elvis in der Werbung → Der King rockt die Musikindustrie und → Vortrag von Elvis-Marketingexperte Scott Williams

Kleider machen Leute – Elvis Presley und Bernard Lansky

Was hat Elvis Presley mit dem Schneidergesellen Wenzel Strapinski aus Gottfried Kellers berühmter Novelle Kleider machen Leute gemeinsam? Klarer Fall, beide Herren wussten, dass man für seinen Erfolg nicht nur viel Talent, eine ordentliche Portion Glück, sondern vor allem auch die richtigen Klamotten braucht. Mit anderen Worten: you have to dress for success, baby!

Doch da hört es auch schon auf mit den Parallelen. Denn anders als Schneidergeselle Strapinski hat der King nicht selbst zu Nadel und Faden gegriffen bzw. sich hinter die Nähmaschine geklemmt – und das obwohl Nähmaschinenhersteller Singer später Hauptsponsor des berühmten 68er Comeback-Special werden sollte. Nein, Elvis suchte sich einfach den coolsten Herrenausstatter in ganz Memphis aus: Lansky Brothers auf der berühmten Beale Street.

Elvis Presley „inkognito“ in Trenchcoat und Sonnenbrille mit seinem Herrenausstatter Bernard Lansky im Geschäft der Lansky Brothers, Beale Street, Memphis (Foto: Lansky Collection)

 

Lansky Brothers, Elvis und die Beale Street

Die Geschichte von Lanskys mit der Adresse Beale Street 126 in der Innenstadt von Memphis begann 1946, als Samuel Lansky seinen beiden Söhnen Bernard und Guy für 300 Dollar ein Bekleidungsgeschäft kaufte. Der Laden war zunächst auf Armeebekleidung spezialisiert bevor Bernard Lansky den richtigen Riecher für eine echte Marktlücke in Memphis hatte, nämlich High Fashion-Mode.

Lansky Brothers in der Beale Street 126, Memphis/Tennessee

Zunächst hielt jeder das neue Konzept der geschäftstüchtigen Brüder für verrückt, schließlich war die Beale Street vor allem eine Amüsiermeile, auf der sich überwiegend farbige Musiker, Blues-Bands und deren Publikum tummelten. Es gab Theater, Clubs, Bars, Leihhäuser – und dazwischen sollte ein Laden mit ausgefallener, hochwertiger  Herrenmode bestehen?

Doch das Konzept von Bernard Lansky ging auf. Schnell zählten vor allem die Musiker des Viertels zu Lankys Stammkundschaft. Und nicht nur die wurden auf den Laden mit den coolen „cat clothes“ aufmerksam. Bald drückte sich auch ein musikbegeisterter siebzehnjähriger Schüler der Humes High School die Nase platt an den einladend dekorierten Schaufenstern der Lansky-Brüder. Er sollte Lanskys weltberühmt machen.

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Elvis in der Werbung – Sony legt nach

Nach Samsung und Panasonic hat nun auch Elvis Presleys musikalisches Zuhause Sony den King für eine neue Anzeigenkampagne in 2012 entdeckt.

Sony Kopfhörer Kampagne Korea 2012

Weitere Informationen zu dieser Werbekampagne im Blogbeitrag Elvis in der Werbung – der King rockt die Musikindustrie!

Elvis Presley die globale Marke – Vortrag von Scott Williams

Elvis Presley ist eine starke internationale Marke, die auch 35 Jahre nach dem Tod des King of Rock ’n‘ Roll noch wirkungsvoll in der Produktwerbung eingesetzt wird → siehe Elvis Presley – gelebte Auto Emoción und Elvis in der Werbung – der King rockt die Musikindustrie.

Wesentlich verantwortlich für die Markenführung ist heute neben dem Musikkonzern Sony vor allem Elvis Presley Enterprises (EPE), Rechtsnachfolger des Memphis Flash mit Sitz in Memphis. Elvis Presley Enterprises vergibt auch die Lizenzen für die Verwendung von Elvis Presley für Werbeprodukte aller Art.

Bei Elvis Presley Enterprises ist seit 2000 Scott Williams als Vice President of Marketing and Media verantwortlich für die Marketingkommunikation. Williams arbeitete zuvor u.a. als Marketingdirektor für das Baptist Memorial Krankenhaus und ist heute spezialisiert auf Marketingkampagnen in den Bereichen Tourismus und Unterhaltung.

Kürzlich hat Scott Williams einen interessanten Vortrag über die globale Marke Elvis Presley, die Bedeutung von Graceland und EPEs Aktivitäten in den Social Networks vor Mitgliedern der Public Relations Society of America gehalten:

Elvis in der Werbung – der King rockt die Musikindustrie!

Mit Elvis Presleys Image wird heute sehr gerne in TV-Werbespots und Printanzeigen geworben. Besonders Autohersteller wie BMW und Audi nutzen Elvis’ gelebte Auto Emoción ausgiebig für die eigene Marke. Letzteres manchmal mit ungeahnten Folgen – das hat der Hype um den Wackel-Elvis aus dem Audi-TV-Spot The Fan von 2001 eindrucksvoll bewiesen. Aber hat Elvis eigentlich zu Lebzeiten je Werbung für ein anderes Produkt als ELVIS gemacht?

Mein Freund Werner – immer noch kein Elvis-Fan– ist sich da sicher: wenn überhaupt, dann nur für was Essbares. Hätte mich auch gewundert, wenn Werner mal ein Klischee ausgelassen hätte ;-). Aber diesmal hat er zumindest nicht ganz unrecht.

Und zwar hat Elvis während seines Engagements bei der bekannten Country-Musikshow Louisiana Hayride (→ Elvis Louisiana Hayride 8. Januar 1955, → Elvis unbekannte Hayride-Aufnahme entdeckt) einen Radio-Werbespot für die Bäckerei Southern Maid Donuts und ihr gleichnamiges Produkt gesprochen. Mit Donuts sind diese ultrasüßen Teilchen mit Loch in der Mitte gemeint, die man auch bei uns zu kaufen bekommt. Sind sehr lecker, gehen aber sofort auf die Hüften, gnadenlos!

Dieser kurze Radio-Spot für Southern Maid Donuts, wofür sich übrigens auch andere bekannte Künstler wie Johnny Cash zur Verfügung gestellt haben, galt jedenfalls lange als die einzige Produktwerbung Elvis Presleys. Er wurde während der Radioübertragung der Louisiana Hayride-Show am 6. November 1954 gesendet:

„You can get them piping hot after 4 P.M., you can get them piping hot, Southern Maid Donuts hits the spot, you can get them piping hot after 4 P.M.“

Elvis rockt Victrola

Aber der gute Elvis ist letztendlich doch kein Einzeltäter in Sachen Werbung geblieben (→ siehe Kleider machen Leute – Elvis Presley und Bernard Lansky). 2 Jahre nach seinem Donut-Erstling hat er nämlich ausgiebig Produktwerbung für die Radio Corporation of America (RCA) gemacht, bei deren Plattenlabel RCA Records er seit Ende 1955 unter Vertrag war. Im Billboard Magazin vom 17. November 1956 erschien nämlich diese, an Musikhändler gerichtete Anzeige für einen tragbaren Plattenspieler, den Victrola von RCA. Weiterlesen

Elvis in der Werbung – gelebte Auto Emoción

Wer erinnert sich nicht an den sympathischen Elvis-Fan und seine Wackel-Elvis-Figur mit Saugnapf für die Windschutzscheibe aus der Audi-Werbung? Dieser witzige TV-Spot bewarb 2001 das neue stufenlose Multitronic-Getriebe von Audi, löste dabei einen unglaublichen Boom auf die kultige Elvis-Plastikfigur aus und belegte eindrucksvoll, dass Elvis für gelebte Auto Emoción steht.

Lass’ es wackeln, Elvis!

Witzigerweise traf Audi der Run auf den Wackel-Elvis völlig überraschend und auch ziemlich unvorbereitet. Die Werbeagentur Saatchi & Saatchi, deren Kreative auf die witzige Idee mit dem Elvis-Spot gekommen waren, hatte nur einen Dummy der Elvis-Figur für den Spot anfertigen lassen – auf Serienproduktion war man gar nicht eingerichtet. Auch eine flugs von der Audi-Unternehmenskommunikation eingerichtete Service-Hotline wurde des Nachfrageansturms auf den Wackel-Elvis nicht wirklich Herr, sie brach regelmäßig zusammen.

Zudem wollten die Rechteinhaber Elvis Presleys für die Erlaubnis, ihre Marke zu verwenden, ein fettes Sümmchen kassieren, weswegen der Original-Wackel-Elvis ja blond ist (ähem) und keine allzu große äußerliche Ähnlichkeit mit dem King haben sollte. Der Song King of the Road, den man im TV-Spot The Fan hört, ist ja auch nicht von Elvis.

Vor allem aber durfte der Wackel-Elvis nicht Wackel-Elvis heißen, was die Legion an Kaufwilligen natürlich null interessierte. Sie wollten ihren Wackel-Elvis – das Teil hatte seinen Namen sofort weg. Wen sollte das denn wohl sonst auch darstellen? Audi jedenfalls nahm die Herausforderung an und stieg in die Scherzartikel-Serienproduktion ein. Mehr als 550.000 Mal soll Wackel-Elvis von Audi produziert worden sein. Kopien anderer Anbieter fanden ebenfalls reißenden Absatz.

Tja, hätte Audi in der Schule besser in Elviskunde aufgepasst ;-), dann hätte man natürlich gleich ahnen können, dass Elvis und Auto eine gigantisch gute Kombination ist. In diesem Fall allerdings fast schon zu gut, stellte die Marke Elvis die Marke Audi fast in den Schatten.

Elvis = gelebte Auto Emoción

Elvis Presleys Liebe zum Automobil ist legendär. Man könnte auch sagen, Elvis steht für gelebte Auto Emoción. Sah er ein Modell, das ihm gefiel, musste er es sofort haben – lange Lieferfristen waren nichts für den King. Sich verlieben, kaufen, einsteigen, losfahren, Kumpel abholen, Vollgas geben – so sollte es idealerweise sein. Weiterlesen