Gerade erst ist es erschienen: Elvis at Stax – das neue Deluxe-Boxset aus Sonys Legacy-Serie zum 40. Jubiläum von Elvis Presleys Aufnahmen im Studio von Stax Records in Memphis.

Cover des Deluxe-Boxsets 'Elvis At Stax'

Cover des Deluxe-Boxsets ‚Elvis At Stax‘

Die Aufnahmen der beiden Sessions, die vom 21. bis 25. Juli und 10. bis 16. Dezember 1973 stattfanden, waren ursprünglich auf 3 verschiedenen Studioalben verstreut: Raised On Rock (1973), Good Times (1974) und Promised Land (1975). 6 Singles wurden in den 1970ern mit Material der Stax-Sessions veröffentlicht, 1 weitere posthum 1979.

Von den rund 30 Songs der Stax-Sessions erreichten 3 die Top 20 der Billboard Hot 100 (Pop-) Charts, 4 die Top 20 bzw. 3  die Top 10 der Billboard Country-Charts und 2 die Top 10 der Adult Contemporay-Charts, darunter der Nr. 1-Hit My Boy (Quelle: Joel Whitburns Billboard Chartstatistiken). Promised Land mauserte sich 1975 zum Nummer-1-Album in Billboards Country-Charts. Im Deluxe-Boxset Elvis at Stax ist das alles nun auf 3 CDs mit spannenden Outtakes und Studiogeplauder vereint.

Abgerundet wird das Boxset durch ein Booklet, für dessen Inhalt der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Autor Robert Gordon verantwortlich zeichnet. Gordon hat schon für Sonys Legacy-Veröffentlichung From Elvis In Memphis (2009) in die Tastatur gegriffen und neben Biografien über Muddy Waters sowie Jerry Lee Lewis auch 2 Elvis-Bücher – The King on the Road: Elvis Live on Tour 1954 to 1977 (1996) und The Elvis Treasures (2002) – unters Volk gebracht hat.

Elvis At Stax: Der erste Eindruck zählt!

Bestandteile des neuen Boxsets 'Elvis At Stax'

Bestandteile des neuen Boxsets ‚Elvis At Stax‘

Mein spontaner Eindruck beim ersten Reinhören – mit dem Booklet  beschäftige ich mich später ;-): uneingeschränktes WOOOWWW! Und das liegt vor allem an der neuen Abmischung, die Legacy-Boss Rob Santos zusammen mit Steve Rosenthal vor allem den Outtakes hat angedeihen lassen. Nie klang das für mich so spritzig wie hier!

Verantwortlich für die Zusammenstellung des Boxsets sind neben Santos erneut Ernst Jørgensen und Roger Semon, die mit großen Erfolg das Elvis-Sammlerlabel Follow That Dream (FTD) betreuen. Ein verdammt gutes Team hat der King hier am Start, wie 2012 schon das vergleichbar aufgemachte → Deluxe-Boxset Elvis – Prince From Another Planet mit den neu abgemischten legendären Madison Square Garden-Konzerten von 1972 bewies.

Da wollen wir auch gar nicht mehr groß über die weitaus weniger gelungene Legacy-Veröffentlichung zum 40. von Aloha From Hawaii meckern, die im Frühjahr 2013 veröffentlicht wurde. Aber interessant ist es schon, dass Elvis‘ Dream Team den Fokus in 2013 ganz offensichtlich nicht auf das → Mega-TV-Event Aloha From Hawaii, sondern auf Elvis‘ letzte wirklich umfangreiche Studiosession legt. Zufall ist das ganz sicher nicht!

Elvis At Stax: Was ist denn nun drauf?

Auf den 3 CDs sind insgesamt 54 Aufnahmen. Zu den Buchstaben in Klammern siehe weiter unten – es sind Hinweise darauf, auf welcher LP/CD die Aufnahmen ursprünglich erschienen sind.

 

CD 1: R&B and Country Outtakes zum Reinhören

1. I Got A Feelin‘ In My Body – Take 1 (I)
I Got A Feelin‘ In My Body (Take 1)

2. Find Out What’s Happening – Takes 8-7 (B)
Find Out What’s Happening (Takes 8-7)

3. Promised Land – Take 4 (I)
Promised Land (Take 4)

4. For Ol‘ Times Sake – Take 4 (I)
For Ol‘ Times Sake (Take 4)

5. I’ve Got A Thing About You, Babe – Take 14 (I)
I’ve Got A Thing About You, Babe (Take 14)

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Helmut Radermacher, Deutschlands wohl bekanntester Elvis-Fan und -Kenner der ersten Stunde, erzählt noch mehr über den Soundtrack seines Lebens hier im zweiten Teil seines Interviews mit The Memphis Flash (→ Radermacher-Interview Teil 1).

Und Action! Helmut alias Scotty (Mitte) mit seiner Band ‚The Silver Strings‘ vor Elvis-Filmplakaten, frühe 1960er; Foto: Sammlung Radermacher

The Memphis Flash: Nach fast 60 Jahren unermüdlicher Beschäftigung mit der Musik und Karriere Elvis Presleys ist es sicher nicht übertrieben zu sagen, dass der King den Soundtrack Deines Lebens bildet. Was fasziniert Dich bis heute an dem Mann aus Memphis, was treibt Dich an, weiter viel Freizeit und Energie in dieses Hobby zu investieren?

Helmut Radermacher: Das ist nicht so einfach zu beantworten, weil es viele Faktoren gibt. Der Mann sah gut aus, hatte Stimme, gute Musiker und perfekte Lieder. Er wirkte auf Frauen, aber – wie ich an mir und meinen Freunden merkte – auch auf Männer. Die Stimme war einfach passend, zu allen Liedern, die ich hörte. Er wurde einfach nie langweilig. Während andere Sänger hauptsächlich Balladen oder eben nur Rock ’n‘ Roll sangen, brachte Elvis eine Abwechslung, die zu bewundern war. Meine  erste LP von Elvis war sein Weihnachtsalbum.

The Memphis Flash: Du meinst das legendäre Elvis Christmas Album von 1957 mit Santa Claus Is Back in Town und Blue Christmas drauf?

Helmut Radermacher: Genau. Da war kein einziges Lied dabei, das ich nicht mochte, im Gegenteil. Ob nun Weihnachtslied, Country, ob Blues oder Rhythm & Blues, ob Pop, Balladen, Gospels oder Rock ’n‘ Roll, auf jedem Gebiet war er besser als die anderen Sänger, die ich kannte und von denen ich auch Platten kaufte.

The Memphis Flash: Im → ersten Teil unseres Interviews hast Du erzählt, wie Elvis Dich dazu inspiriert hat, selbst Musiker zu werden. Du warst in den 1960er Jahren erfolgreich als Scotty mit Deiner Band The Silver Strings in deutschen Clubs unterwegs, bis Du in Coburg Deine Frau Karin kennengelernt hast, sozusagen„sesshaft“ wurdest ;-), lange als Schallplatten-Disponent für die Kaufhof AG gearbeitet hast, um dann – auch wieder über Elvis – als Radiomoderator entdeckt zu werden.

Beim 6. Elvis-Weekend letzten November in Bischofsgrün hast Du erzählt, wie es durch einen glücklichen Zufall dazu kam, dass Du plötzlich bei Europawelle Saar und Radio Luxemburg moderiertest und mit der Sendung HALLO ELVIS 1985 sogar im Ersten Deutschen Fernsehen gelandet bist. Als Elvis-Fan kann man richtig Karriere machen, das steht mal fest. Was viele gar nicht mehr wissen ist, dass Du 1985 mit Radio Schleswig Holstein (RSH) in Kiel auch den ersten deutschen Privatsender mitbegründet hast. Und Du hast neben Gründung  und langjähriger Tätigkeit für den größten Elvis-Fanclub in Deutschland – die Elvis Presley Gesellschaft – über Jahre als freier Berater für Elvis‘ Plattenfirma hier in Deutschland gearbeitet. Erzähle, wie kam es dazu?

Helmut mit Radiomoderator Wolfgang Hellmann im Studio bei einem ihrer vielen Elvis-Specials; Foto: Sammlung Radermacher

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Helmut Radermacher (* 1943) ist seit über fünf Jahrzehnten einer der bekanntesten deutschen Elvis-Kenner und -Aficionados. Der Düsseldorfer, der heute in Coburg lebt,  hatte lange erfolgreich eine eigene Band, gründete 1958 den ersten Elvis-Fanclub in Deutschland, war 1978 Mitbegründer und langjähriges Vorstandsmitglied der Elvis Presley Gesellschaft, ist leidenschaftlicher Elvis-Sammler und zeichnete jahrelang als freier Berater von Elvis Presleys Plattenfirma für erfolgreiche LP-Veröffentlichungen in Deutschland verantwortlich. Helmut ist sozusagen der deutsche Ernst Jørgensen (→ zu Jorgensen u.a.: Elvis Presley – A Boy From Tupelo).

Wer hat die schönste Tolle? Das könnte richtig knapp werden für den King! Helmut Radermacher neben einem besonders seltenen großformatigen Filmplakat zu G.I. Blues (Café Europa) Anfang der 1960er; Foto: Radermacher

Heute gibt Helmut Radermacher in Eigenregie ein vereinsunabhängiges Fanmagazin – Golden Boy Elvis – heraus, hat sich als Buchautor u.a. mit dem Großen Elvis Presley Filmbuch einen Namen gemacht, arbeitet als DJ und führt deutsche Reisegruppen an die vielen Elvis-Kultstätten in den USA (→ Von New York nach Graceland 2013). The Memphis Flash hat Helmut Radermacher, einen der treuesten, kenntnisreichsten und sympathischsten Fans des King, interviewt.

Die Tolle ist weg, aber die Elvis-Leidenschaft ist ungebrochen: Helmut Radermacher beim 6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün im November 2012; Foto: The Memphis Flash

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Elvis Presleys 4 Konzerte im Madison Square Garden im Juni 1972 waren allererste Sahne und sind zu Recht legendär. Vor ein paar Monaten erst hat Sony die Nachmittags- und die Abendshow vom 10. Juni 1972 neu abgemischt von Grammy-Gewinner Michael Brauer  auf CD in dem Deluxe-Boxset Prince From Another Planet (→ Elvis Prince From Another Planet – Wooowww!)  herausgebracht. Mit im Paket: seltene, restaurierte Super- 8-Filmaufnahmen eines Fans, der mit Kamera und Stativ live dabei war.

Soweit zum 10. Juni 1972. Eine tolle Ergänzung zum Boxset Prince From Another Planet ist das folgende Video, bei dem es die vollständige Show der sog. Opening Night vom 9. Juni, d.h. das erste der legendären Konzerte im Madison Square Garden, als Publikumsmitschnitt zu hören gibt. Viel Spaß dabei ;-).

[youtube]http://youtu.be/i8e0B8UQmes[/youtube]

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Elvis Presleys Konzert Aloha From Hawaii, das am 14. Januar 1973 im Honolulu International Center (HIC) stattfand, gilt als Meilenstein in der Karriere des internationalen Superstars.

Aloha From Hawaii: der amerikanische Adler hebt ab zu seinem Flug um die Welt

2 Monate vor dem Mega-Event Aloha From Hawaii machte Elvis Presley in einer Pressekonferenz eine interessante Bemerkung zu seinem Konzertprogramm, die eine nähere Betrachtung lohnt. Der King, nicht gerade dafür bekannt, gerne Reden zu halten oder Interviews zu geben, in denen er mehr als die unbedingt nötigen Antworten auf Fragen zu seiner Person oder seinen Vorhaben gab, meldete sich hier erstaunlicherweise ungefragt selbst zu Wort:

„Es ist eine große Ehre, dieses Satellitenprogramm machen zu dürfen und ich werde mein Bestes geben, um zusammen mit meinen Leuten, eine gute Show zu liefern: einfach reine Unterhaltung, kein Dies und Das, keine Botschaften. Wir wollen versuchen, die Zuschauer mit dieser einstündigen Show glücklich zu machen. Wenn wir das schaffen, haben wir unseren Aufgabe erfüllt.“

Pressekonferenz Hilton Hawaian Village, 20. November 1972

Warum betonte er die reine Unterhaltungsprogrammatik seines Satellitenkonzerts eigentlich so stark? Warum war es ihm wichtig, eben keine „Botschaft“ kommunizieren zu wollen und das schon im Vorfeld sehr deutlich zu machen? Steckte am Ende mehr dahinter, und vor allem: stimmte es überhaupt? Gibt es einen Zusammenhang zu Elvis‘ Überraschungsbesuch bei Präsident Nixon im Weißen Haus (1970) und der Verleihung des  Jaycee-Awards kurz darauf? Weiterlesen

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Was hat Richard Nixon mit Elvis Presleys legendärem Fernseh-Special Aloha From Hawaii zu tun? Er hat die Idee dazu geliefert… ganz unfreiwillig. Denn der Einfall, ein Elvis-Konzert via Satellit weltweit zu übertragen, kam seinem Manager Colonel Tom Parker (alias Andreas van Kuijk, 1909 – 1997), als er im amerikanischen Fernsehen ausgerechnet eine per Satellit übertragene Live-Sendung zum Staatsbesuch des Präsidenten Richard Nixon in China sah.

Was der Präsident kann, kann mein Junge schon lange, dachte sich wohl der findige „Colonel“ und verkündete im Sommer 1972 erstmals ein in Planung befindliches, von Hawaii aus per Satellit weltweit auszustrahlendes Elvis-Konzert. Auf diese Weise sollte der internationalen Fangemeinde des King das Live-Erlebnis Elvis Presley – quasi vom heimischen Fernsehsessel aus – ermöglicht werden.

Kult: Elvis Presley – Aloha From Hawaii – 14. Januar 1973

Ursprünglich war die Satelliten-Show schon für November 1972 geplant, da aber MGM (Metro Goldwyn Mayer) fürchtete, das Konzert könnte von dem dann gerade erst in die Kinos kommenden Dokumentarfilm Elvis On Tour ablenken, verschob man das Vorhaben kurzerhand auf den 14. Januar 1973, was erstmals auf einer Pressekonferenz in Las Vegas am 4. September 1972 verkündet wurde.

Eine weitere Pressekonferenz folgte am 20. November in Honolulu, wo Elvis Presley am 18. und 19. November 1972 schon mal einen Vorgeschmack auf sein noch folgendes Aloha-Konzert gegeben hatte. Ausschnitte aus den beiden Pressekonferenzen sind im folgenden YouTube-Video zu sehen.

 

Aloha From Hawaii: Die sagenumwobene Einschaltquote

Bei diesen Pressekonferenzen und in einer Pressemitteilung aus demselben Zeitraum war erstmals die Rede davon, dass man über 1 Milliarde Zuschauer weltweit erwartete, was im Grunde nichts weiter als einer Hochrechnung entsprach, bei der man offensichtlich die Einwohner der Länder addierte, deren Fernsehstationen eine Sendelizenz des Aloha-Konzerts zu erwerben gedachten oder dies rein theoretisch hätten tun können. Kurioserweise sollte ausgerechnet Großbritannien – traditionell Heimat einer der größten Elvis-Fangemeinden – keine Sendelizenz erwerben, Hongkong, damals noch britische Kronkolonie, allerdings schon.

Und Deutschland? Dem damalige NDR-Unterhaltungschef Henri Regnier, der in West-Deutschland verantwortlich zeichnete, war das Vorhaben eines Elvis Presley Konzerts live per Satellit schlicht zu riskant, er traute der Technik nicht und argumentierte zudem, die Lizenz sei zu teuer. An dieser Haltung konnte auch das folgende heftige Rauschen im deutschen Blätterwald, dass wir als technikaffine Nation uns gerade hier ja wohl nicht als Spaßbremsen erweisen sollten, nichts ändern.

Regnier setzte auf die Aufzeichnung, von deren Qualität sich der NDR am 21. Januar 1973 erst einmal selbst überzeugte – ich sag’s ja immer, es geht ja nix über deutsches Qualitätsstreben ;-). Das Urteil fiel positiv aus, man  erwarb daraufhin zusammen mit Österreich und der Schweiz im Rahmen der Eurovision eine Lizenz und der King konnte endlich am 12. März 1973 zur besten Sendezeit um 21.00 Uhr – also fast zwei Monate nach dem eigentlichen Ereignis – mit Aloha From Hawaii in der ARD auf Sendung gehen.

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Leben und arbeiten mit Elvis Presley bedeutete vor allem eine Menge Spiel und Spaß, wie Dick Grob – in den 1970ern für den Personenschutz des King verantwortlich – bei einer unterhaltsamen Talkrunde auf dem 6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün erzählte.

Elvis Presley: lebenslustig, spontan und für (fast) jeden Blödsinn zu haben

Elvis war ein lebenslustiger Zeitgenosse, der spontane Einfälle liebte und sich den Spaß auch durch die Einschränkungen, die sein Weltruhm zwangsläufig mit sich brachte, nicht verderben ließ. Gerne nahme er Mitarbeiter und Freunde „auf den Arm“, und die ließen keine Gelegenheit aus, es ihm heimzuzahlen.

Das ging auch, denn Mr. Presley konnte nicht nur ordentlich austeilen, sondern auch einstecken. „Look for a fool in another town, because you won’t find one here“ (frei übersetzt: Such‘ den Dorftrottel woanders, denn hier wirst Du keinen finden) war das geflügelte Wort der lustigen Truppe.

Was die alles so in Sachen Blödsinn anstellte, um Langeweile und Routine gar nicht erst aufkommen zu lassen, erzählt Dick Grob, der seinen späteren Boss im Mai 1967 kennenlernte (→ Videos zum Kennenlernen),  in den folgenden 8 Videomitschnitten der Talkrunde vom 17. November 2012 (Videos mit deutscher Übersetzung – Videos kurz anklicken, dann starten Bild und Ton).

Spaß beim Squash

Gatorade on tour

Elvis geht auf die Piste

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Veranstalter Markus Henfling hat einmal mehr Grund zur Freude: das 6. Elvis Weekend in Bischofsgrün vom 16. bis 18. November 2012 war ein voller Erfolg. Für alle, die diesmal leider nicht mit von der Partie sein konnten, gibt’s hier ein paar Einblicke in dieses gelungene Wochenende.

Zufriedene Gesichter beim 6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün (v.l.n.r.): Stargast Dick Grob, ein glücklicher Fan, Veranstalter Markus Henfling und Elvis-Tribute-Artist Colin Paul

Dick Grob signiert – Veranstalter Markus Henfling und Elvis schauen zu

Stargast Dick Grob: ein gut gelaunter Spaßvogel

Schon bei der 1. Autogrammstunde mit Elvis‘ ehemaligem Security-Chef Dick Grob zeigte sich: der Mann ist nicht nur sehr sympathisch, er hat auch richtig viel Humor…

Spiel und Spaß bei der Autogrammstunde mit Dick Grob

… und offensichtlich keine Berührungsängste im Umgang mit der Fangemeinde.

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Wooowww! Prince From Another Planet – das ist aber mal ein Deluxe-Boxset, bei dem sich die Sony-Mannen in Sachen Elvis Presley ordentlich ins Zeug gelegt haben. Wer hier gedacht hat, am Set mit der Neuveröffentlichung von Elvis‘ legendären Madison Square Garden-Konzerten in New York vom 10. Juni 1972 (→ Prince From Another Planet – Audio- und Video-Samples) ist vielleicht was faul, weil der Erscheinungstermin gefühlte eine Million Mal verschoben wurde, lag gründlich falsch. Das Warten auf die verspätete Jubiläumsausgabe zum 40. Jahrestag der Konzerte hat sich schlicht gelohnt.

Deluxe-Set ‚Prince From Another Planet: Cover des Schubers, Sony‘ 2012

Prince From Another Planet: die Aufmachung

Schon optisch ist das Boxset ein Hingucker (bis auf den FSK-Aufkleber vielleicht ;-)), das seinen Titel übrigens einer euphorischen Konzertbesprechung von 1972 in der ansonsten in Bezug auf Elvis nicht gerade als lobhudelnd bekannten New York Times entlehnt.

Elvis in Aktion – Madison Square Garden, 10. Juni 1972; Foto: Booklet des Boxsets ‚Prince From Another Planet‘, 2012

In einem Schuber im Format 20,5 x 20,5 cm befindet sich ein 50 Seiten starkes, auf hochwertigem Papier vierfarbig gedrucktes Booklet mit vielen Informationen (englischsprachig) und Fotos rund um Elvis Presleys Madison Square Garden-Konzerte plus das Herzstück des Sets: die aufklappbare Halterung für die enthaltenen 2 CDs und 1 DVD. Weiterlesen

Anfang November 2012 erscheint es endlich, das langerwartete Box-Set Prince From Another Planet mit Elvis Presleys beiden legendären Madison Square Garden-Konzerten vom 10. Juni 1972. Jetzt kann man auch erstmals Audio- und Video-Samples dieser vielversprechenden Neuererscheinung ansehen und –hören.

Inhalt des noch unveröffentlichten Box-Sets ‚Prince From Another Planet‘ 2012: 2 CDs, 1 DVD plus  48 Seiten starkes Booklet mit einem Essay von Patti Smiths Gitarristen Lenny Kaye, der eines der Konzerte erlebt hat (der Glückliche!); Foto: Elvis Australia

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Jetzt im transcript Verlag erschienen ist Prof. Heinrich Deterings sehr  interessante Studie über Elvis Presley mit dem Titel Der Schamane in Las Vegas.

Selbst alles andere als unmusikalisch – Prof. Heinrich Detering bei einer Session der ‚Blues and Boogie Küche‘

Wie der ganz und gar nicht im Elfenbeinturm sitzende Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung dazu kommt, eine Studie über Elvis Presley zu veröffentlichen, und worum es dabei genau geht, das erzählt er in seinem Interview mit The Memphis Flash.

 Interview mit Prof. Heinrich Detering