Elvis Presleys TCB-Band: James Burton und Glen D. Hardin

Elvis Presley war eine sehr interessante Persönlichkeit, vielseitig interessiert, was die meisten Leute im Musikgeschäft entschieden nicht sind„, sagt einer, der es wissen muss: Pianist Glen D. Hardin aus Elvis‘ berühmter TCB-Band. Sein langjähriger Bandkollege, Lead-Gitarrist James Burton, ergänzt: „Ich war gerne mit ihm zusammen, er war witzig, hatte gerne Spaß, konnte aber auch ernst und tiefsinnig sein – er war einfach großartig in der Zusammenarbeit… einer der größten Künstler unter den vielen, mit denen ich gearbeitet habe. Ein klasse Typ„.

Die TCB-Band v.l.u.n.r.: Bassist Jerry Scheff, Schlagzeuger Ronnie Tutt, Lead-Gitarrist James Burton, Rhythmus-Gitarrist John Wilkinson und Pianist Glen D. Hardin

Die TCB-Band in den 1970ern v.l.u.n.r.: Bassist Jerry Scheff, Schlagzeuger Ronnie Tutt, Lead-Gitarrist James Burton, Rhythmus-Gitarrist John Wilkinson und Pianist Glen D. Hardin

Ganz entspannt plaudernd, sehr humorvoll und trotzdem wohlüberlegt in allem, was sie über ihren einstigen Frontmann und Namensgeber zu sagen haben, präsentierten sich die heute noch aktiven Mitglieder der TCB-Band – genauer gesagt James Burton, Glen D. Hardin und Ron(nie) Tutt – Mitte August in einer Talkrunde des European Elvis Festivals 2013 in Bad Nauheim.

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Geschichten aus Bad Nauheim

Der Elvis, das war ein ganz Netter„, da ist sich der Bad Nauheimer Friseurmeister Stoll ganz sicher. „Ständig war der von Jugendlichen umringt – das schien ihm nie lästig zu sein, ganz geduldig und immer freundlich hat der Autogramme gegeben„.

Ein bisschen nachdenklich wirkt der pensionierte Friseurmeister, als er im Hauseingang neben seinem ehemaligen Salon Stoll (heute Beas Hairline) in der Parkstraße steht, in dem jetzt die tatkräfige Bea Schere und Bürste schwingt. Aus sicherer Entfernung beobachtet er das bunte Treiben des 12. Elvis Presley Festivals 2013.

Friseurmeister Stoll im August 2013 vor seinem ehemaligen Salon in der Parkstraße in Bad Nauheim

Friseurmeister Stoll im August 2013 vor seinem ehemaligen Friseursalon in Bad Nauheim

Über ein halbes Jahrhundert ist der Anlass für das Festivaltreiben im Zentrum der Kurstadt nun her, eine verdammt lange Zeit. Man sieht Stoll an, dass er in Gedanken eine Zeitreise macht – eine Zeitreise zurück in das Jahr 1958, in dem es den weltberühmten King of Rock ’n‘ Roll als G.I. in die beschauliche Kurstadt Bad Nauheim verschlug (→ Wandeln auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim).

Hier residierte er mit Vater Vernon, Großmutter Minnie Mae (liebevoll Dodger genannt) und zwei befreundeten Bodyguards für einige Monate – praktisch nur einen Steinwurf entfernt von Stolls Friseursalon – im Hotel Grunewald, bevor er das Haus in der Goethestraße 14 mietete. Anderthalb Jahre, von Oktober 1958 bis Anfang März 1960, wohnte Elvis Presley in Bad Nauheim und tat Dienst in der 3. US-Panzerdivision (→ Elvis gut getarnt in der Oberpfalz) in den Ray Barracks im benachbarten Friedberg.

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V.o.n.u.: Eingang zum Hotel Grunewald  heute, Elvis Presley in den Ray Barracks und aktuelle Ansicht des Hauses in der Goethestraße 14 –  www.memphisflash.de

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European Elvis Festival mit Elvis‘ Originalmusikern!

Bei der Pressekonferenz zum Auftakt des 12. European Elvis Festivals am 15. August 2013 in Bad Nauheim ließ die Festivalleitung keinen Zweifel daran, dass sie ein vielseitiges Top-Programm auf die Beine gestellt hat, das sich hinter der Mutter aller Elvis-Festivals – der Elvis-Week in Memphis – wahrlich nicht zu verstecken braucht.

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Foto v.l.n.r.: Maria Hesterberg, Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft, Joe Esposito, Tourmanager und langjähriger Freund Elvis Presleys, Vollblutmusiker Dennis Jale und Katja Heiderich, Geschäftsführerin Bad Nauheim Stadmarketing & Tourismus GmbH

Johannes Lenz, Kulturdezernent der Stadt Bad Nauheim, und Bürgermeister Armin Häuser betonten bei der Pressekonferenz, dass die Festivalverantwortlichen, zu denen auch Maria Hesterberg, Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft, und Katja Heiderich, Geschäftsführerin Bad Nauheim Stadtmarketing & Tourismus GmbH, gehören, das Programm des kleines, feinen Festivals vor allem um Elvis Presleys popkulturelle Bedeutung herum geplant haben. Klasse statt Masse ist das Credo ihres Programms.

TCB-Band: Highlight des 12. European Elvis Festival 2013

Das bedeutet unter anderem den Verzicht auf die allgegenwärtigen Imitatoren. Stattdessen setzt man neben Programmpunkten wie Elvis-Interpretationen vokal und jazzig auf ein absolutes Highlight des diesjährigen Programms, nämlich auf zwei Konzerte der Originalmusiker Elvis Presleys aus den 1970ern, die aus den Dokumentarfilmen Elvis That’s The Way It Is (1970), Elvis On Tour (1972) und dem Satelliten-TV-Special Aloha From Hawaii (1973) bekannt sind: Gitarrist James Burton, Pianist Glen D. Hardin und Drummer Ronnie Tutt.

Begleitet werden die Herren von Elvis Presleys langjährigem Tourmanager und Freund Joe Esposito, der den King als G.I. – na wo wohl, in Bad Nauheim natürlich – kennenlernte.

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Fotos: Weltklassegitarrist James Burton 1970 mit Elvis Presley und heute

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Elvis in der Jugendliteratur: Jana Scheerer ‚Mein innerer Elvis‘

Elvis Presley als literarische Figur? Dazu hat man doch sofort Bilder im Kopf! Schwieriger wird es allerdings, wenn es um die Frage geht, für welche Literaturgattung sich der King als literarische Figur besonders gut eignet. Eine, an die ich dabei zunächst gar nicht gedacht hatte, ist die des Kinder- und Jugendbuchs: Jana Scheerers Roman Mein innerer Elvis (2010) hat mich also erst einmal überrascht.

Autorin Jana Scheerer

Autorin Jana Scheerer

Mein innerer Elvis ist bereits das zweite erfolgreiche Jugendbuch von Germanistin, Amerikanistin und Medienwissenschaftlerin Jana Scheerer (*1978 in Bochum), die für Mein Vater, sein Schwein und ich (2004) mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg ausgezeichnet wurde.

Hauptperson in Mein innerer Elvis ist die 15-jährige Antje, die mit ihren Eltern und der 6-jährigen Schwester in Norddeutschland lebt, wo sie offensichtlich ein Gymnasium besucht. Eins ist schon mit dem 1. Satz der Ich-Erzählung aus Antjes Perspektive unmissverständlich klar: Die 15-jährige ist ein riesiger Elvis-Fan.

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European Elvis Festival 2013 – der King rockt Bad Nauheim

Vom 15. bis 18. August 2013 ist es wieder so weit – Elvis Presley erobert Bad Nauheim! Elvis in der Kur- und Rosenstadt Bad Nauheim? Wie geht das denn? Ganz einfach: Hier wohnte der King vom 1. Oktober 1958 bis 2. März 1960, als er als regulärer G.I. der US-Armee – genauer 3. US-Panzerdivision – in den Ray Barracks der Nachbarstadt Friedberg stationiert war (→ siehe auch: Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Foto: Bad Nauheim Stadmarketing und Tourismus GmbH

Foto: Bad Nauheim Stadmarketing und Tourismus GmbH

Außer in Deutschland hat Elvis Presley nie außerhalb der USA gelebt. Und weil der King in Bad Nauheim und Friedberg eine Menge erlebt hat, gibt es seit 2002 das European Elvis Festival, das von der Stadt Bad Nauheim in Zusammenarbeit mit der Elvis Presley Gesellschaft e.V. mit Sitz in Bonn und dem Elvis Presley-Verein Bad Nauheim-Friedberg veranstaltet wird.

Mittlerweile hat das Festival Kultstatus erreicht und Fans aus ganz Europa reisen jedes Jahr im August an, um 4 Tage lang mit Gleichgesinnten bei einem bunten musikalischen Rahmenprogramm, Elvis-Kino-Sessions, Cadillac-Corsos und Führungen zu Elvis‘ Lieblingsplätzen ordentlich Spaß zu haben.

The Memphis Flash war schon letztes Jahr beim European Elvis Festival mit von der Partie und wird natürlich auch dieses Jahr wieder berichten. Hier ein paar Impressionen aus 2012:

Das vollständige Programm des 12. European Elvis Festivals, das am verlängerten Wochenende vom 15. bis 18. August 2013 stattfindet, gibt’s in deutscher und englischer Sprache sowie zum Download auf der → Website der Stadt Bad Nauheim. Wie immer gibt es einen bunten Mix an kostenfreien Veranstaltung und solchen, die (meist geringen) Eintritt kosten. Die kostenpflichtigen Veranstaltungen kann man einzeln oder komplett über einen Festivalpass buchen.

Absolutes Highlight im Programm 2013 dürften die Veranstaltungen am 17. August mit Elvis berühmter TCB-Band sein – also der Band, mit der der King von 1969 bis 1977 praktisch all seine Live-Konzerte bestritt und mit der er in den Dokumentarfilmen Elvis That’s The Way It Is (1970), Elvis On Tour (1972) sowie dem berühmten Satelliten-Special Aloha From Hawaii (1973) zu sehen ist. Prädikat besonders empfehlenswert!

Wir sehen uns in Bad Nauheim!

Helmut Radermacher im Interview – Fortsetzung

Helmut Radermacher, Deutschlands wohl bekanntester Elvis-Fan und -Kenner der ersten Stunde, erzählt noch mehr über den Soundtrack seines Lebens hier im zweiten Teil seines Interviews mit The Memphis Flash (→ Radermacher-Interview Teil 1).

Und Action! Helmut alias Scotty (Mitte) mit seiner Band ‚The Silver Strings‘ vor Elvis-Filmplakaten, frühe 1960er; Foto: Sammlung Radermacher

The Memphis Flash: Nach fast 60 Jahren unermüdlicher Beschäftigung mit der Musik und Karriere Elvis Presleys ist es sicher nicht übertrieben zu sagen, dass der King den Soundtrack Deines Lebens bildet. Was fasziniert Dich bis heute an dem Mann aus Memphis, was treibt Dich an, weiter viel Freizeit und Energie in dieses Hobby zu investieren?

Helmut Radermacher: Das ist nicht so einfach zu beantworten, weil es viele Faktoren gibt. Der Mann sah gut aus, hatte Stimme, gute Musiker und perfekte Lieder. Er wirkte auf Frauen, aber – wie ich an mir und meinen Freunden merkte – auch auf Männer. Die Stimme war einfach passend, zu allen Liedern, die ich hörte. Er wurde einfach nie langweilig. Während andere Sänger hauptsächlich Balladen oder eben nur Rock ’n‘ Roll sangen, brachte Elvis eine Abwechslung, die zu bewundern war. Meine  erste LP von Elvis war sein Weihnachtsalbum.

The Memphis Flash: Du meinst das legendäre Elvis Christmas Album von 1957 mit Santa Claus Is Back in Town und Blue Christmas drauf?

Helmut Radermacher: Genau. Da war kein einziges Lied dabei, das ich nicht mochte, im Gegenteil. Ob nun Weihnachtslied, Country, ob Blues oder Rhythm & Blues, ob Pop, Balladen, Gospels oder Rock ’n‘ Roll, auf jedem Gebiet war er besser als die anderen Sänger, die ich kannte und von denen ich auch Platten kaufte.

The Memphis Flash: Im → ersten Teil unseres Interviews hast Du erzählt, wie Elvis Dich dazu inspiriert hat, selbst Musiker zu werden. Du warst in den 1960er Jahren erfolgreich als Scotty mit Deiner Band The Silver Strings in deutschen Clubs unterwegs, bis Du in Coburg Deine Frau Karin kennengelernt hast, sozusagen„sesshaft“ wurdest ;-), lange als Schallplatten-Disponent für die Kaufhof AG gearbeitet hast, um dann – auch wieder über Elvis – als Radiomoderator entdeckt zu werden.

Beim 6. Elvis-Weekend letzten November in Bischofsgrün hast Du erzählt, wie es durch einen glücklichen Zufall dazu kam, dass Du plötzlich bei Europawelle Saar und Radio Luxemburg moderiertest und mit der Sendung HALLO ELVIS 1985 sogar im Ersten Deutschen Fernsehen gelandet bist. Als Elvis-Fan kann man richtig Karriere machen, das steht mal fest. Was viele gar nicht mehr wissen ist, dass Du 1985 mit Radio Schleswig Holstein (RSH) in Kiel auch den ersten deutschen Privatsender mitbegründet hast. Und Du hast neben Gründung  und langjähriger Tätigkeit für den größten Elvis-Fanclub in Deutschland – die Elvis Presley Gesellschaft – über Jahre als freier Berater für Elvis‘ Plattenfirma hier in Deutschland gearbeitet. Erzähle, wie kam es dazu?

Helmut mit Radiomoderator Wolfgang Hellmann im Studio bei einem ihrer vielen Elvis-Specials; Foto: Sammlung Radermacher

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Elvis Presley durch die Linse des Fotografen Alfred Wertheimer

Ein TV-Tipp für Schnellentschlossene: Am Sonntag, 10. März 2013, bringt die ARD in der Sendung ttt – titel thesen temperamente ab 23:05 Uhr eine Reportage über den deutschstämmigen Fotografen Alfed Wertheimer und dessen wundervoll intime Fotos des jungen Elvis Presley aus dem Jahr 1956, als der King noch ein Prinz war. Einschalten lohnt sich, Buchtipps gibt’s obendrein! Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Momentaufnahme: Elvis nimmt ‚Hound Dog / Don’t Be Cruel‘ auf, Studio One, New York, Anfang Juli 1956

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Helmut Radermacher im Interview

Helmut Radermacher (* 1943) ist seit über fünf Jahrzehnten einer der bekanntesten deutschen Elvis-Kenner und -Aficionados. Der Düsseldorfer, der heute in Coburg lebt,  hatte lange erfolgreich eine eigene Band, gründete 1958 den ersten Elvis-Fanclub in Deutschland, war 1978 Mitbegründer und langjähriges Vorstandsmitglied der Elvis Presley Gesellschaft, ist leidenschaftlicher Elvis-Sammler und zeichnete jahrelang als freier Berater von Elvis Presleys Plattenfirma für erfolgreiche LP-Veröffentlichungen in Deutschland verantwortlich. Helmut ist sozusagen der deutsche Ernst Jørgensen (→ zu Jorgensen u.a.: Elvis Presley – A Boy From Tupelo).

Wer hat die schönste Tolle? Das könnte richtig knapp werden für den King! Helmut Radermacher neben einem besonders seltenen großformatigen Filmplakat zu G.I. Blues (Café Europa) Anfang der 1960er; Foto: Radermacher

Heute gibt Helmut Radermacher in Eigenregie ein vereinsunabhängiges Fanmagazin – Golden Boy Elvis – heraus, hat sich als Buchautor u.a. mit dem Großen Elvis Presley Filmbuch einen Namen gemacht, arbeitet als DJ und führt deutsche Reisegruppen an die vielen Elvis-Kultstätten in den USA (→ Von New York nach Graceland 2013). The Memphis Flash hat Helmut Radermacher, einen der treuesten, kenntnisreichsten und sympathischsten Fans des King, interviewt.

Die Tolle ist weg, aber die Elvis-Leidenschaft ist ungebrochen: Helmut Radermacher beim 6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün im November 2012; Foto: The Memphis Flash

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Elvis Presley der Spaßvogel

Leben und arbeiten mit Elvis Presley bedeutete vor allem eine Menge Spiel und Spaß, wie Dick Grob – in den 1970ern für den Personenschutz des King verantwortlich – bei einer unterhaltsamen Talkrunde auf dem 6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün erzählte.

Elvis Presley: lebenslustig, spontan und für (fast) jeden Blödsinn zu haben

Elvis war ein lebenslustiger Zeitgenosse, der spontane Einfälle liebte und sich den Spaß auch durch die Einschränkungen, die sein Weltruhm zwangsläufig mit sich brachte, nicht verderben ließ. Gerne nahme er Mitarbeiter und Freunde „auf den Arm“, und die ließen keine Gelegenheit aus, es ihm heimzuzahlen.

Das ging auch, denn Mr. Presley konnte nicht nur ordentlich austeilen, sondern auch einstecken. „Look for a fool in another town, because you won’t find one here“ (frei übersetzt: Such‘ den Dorftrottel woanders, denn hier wirst Du keinen finden) war das geflügelte Wort der lustigen Truppe.

Was die alles so in Sachen Blödsinn anstellte, um Langeweile und Routine gar nicht erst aufkommen zu lassen, erzählt Dick Grob, der seinen späteren Boss im Mai 1967 kennenlernte (→ Videos zum Kennenlernen),  in den folgenden 8 Videomitschnitten der Talkrunde vom 17. November 2012 (Videos mit deutscher Übersetzung – Videos kurz anklicken, dann starten Bild und Ton).

Spaß beim Squash

Gatorade on tour

Elvis geht auf die Piste

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6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün – Nachlese

Veranstalter Markus Henfling hat einmal mehr Grund zur Freude: das 6. Elvis Weekend in Bischofsgrün vom 16. bis 18. November 2012 war ein voller Erfolg. Für alle, die diesmal leider nicht mit von der Partie sein konnten, gibt’s hier ein paar Einblicke in dieses gelungene Wochenende.

Zufriedene Gesichter beim 6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün (v.l.n.r.): Stargast Dick Grob, ein glücklicher Fan, Veranstalter Markus Henfling und Elvis-Tribute-Artist Colin Paul

Dick Grob signiert – Veranstalter Markus Henfling und Elvis schauen zu

Stargast Dick Grob: ein gut gelaunter Spaßvogel

Schon bei der 1. Autogrammstunde mit Elvis‘ ehemaligem Security-Chef Dick Grob zeigte sich: der Mann ist nicht nur sehr sympathisch, er hat auch richtig viel Humor…

Spiel und Spaß bei der Autogrammstunde mit Dick Grob

… und offensichtlich keine Berührungsängste im Umgang mit der Fangemeinde.

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6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün mit Stargast Dick Grob

Wer glaubt, dass nach dem 16. August 2012 und den vielen Veranstaltungen rund um den 35. Todestag Elvis Presleys (→ European Elvis Festival 2012 – Nachlese, → Elvis-Mania auf der Week 2012) die Elvis-Saison bei uns definitiv vorbei ist, befindet sich gehörig auf dem Holzweg. Denn vom 16. bis 18. November 2012 geht Markus Henflings inzwischen zum Kult avanciertes Elvis-Weekend in Bischofsgrün in die 6. Runde!

Foto: Markus Henfling - Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün - mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Foto: Markus Henfling – Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün – mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Markus Henfling, seit über 35 Jahren leidenschaftlicher Elvis-Fan und einer der größten deutschen Sammler von Gegenständen aus dem ehemaligen Besitz Elvis Presleys, lädt die Elvis-Fangemeinde wieder ein ins Hotel Kaiseralm im beschaulichen 2000-Seelenort Bischofsgrün, der gar nicht weit entfernt vom US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr liegt, wo G.I. Presley zwischen 1958 und 1960 auf Manöver den Ernstfall probte (→ Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Das Besondere an den Elvis-Wochenenden Henflings sind neben der angenehm entspannten Atmosphäre im Hotel Kaiseralm die ausgesprochen guten Kontakte des Sammlers zur obersten Liga der Elvis-Wegbegleiter. Wenn Markus nach Bischofsgrün lädt, was ja nicht gerade als Nabel der Welt bekannt ist ;-), setzt sich so mancher inzwischen betagte „Memphis Mafiosi“ aus Elvis Presleys berühmt-berüchtigter Entourage tatsächlich in den Flieger nach Deutschland, um Autogramme zu geben, aus dem Nähkästchen zu plaudern und geduldig unendlich viele Fragen der Fans zu beantworten – ein ganzes Wochenende lang. Hut ab!

Fotos: Vielleicht kommen die Jungs ja so gerne, weil’s auch  immer was zu lachen gibt – Markus Henfling mit Larry Geller (oben), Jerry Schilling (unten).

Markus Henfling mit Ex-Bodyguard Sam Thompson und Joe Esposito (auf der Sitzbank).

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Fotos unten: Auch Elvis Presleys Musiker fanden schon zahlreich den Weg nach Bischofsgrün – alle Fotos © Markus Henfling
 

Markus mit der TCB-Band (oben) und den Backgroundsängern ‚The Imperials‘ (unten).

Bei so viel Elvis-Prominenz bei den Bischofsgrün-Wochenenden 1 bis 5 ist klar, dass Markus auch für die 6. Runde vom 16. bis 18. November 2012 keine Mühen gescheut hat, einen besonderen Stargast in die Oberpfalz zu locken: Dick Grob. Das wird richtig spannend, denn der Mann hat einen sehr interessanten Hintergrund.

Fotos (v.o.n.u.): Dick Grob mit seinem Boss Elvis Presley in den 1970ern, Dick heute.

 

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