Elvis Presley und Anita Wood: Once Upon A Time…

Es war einmal…, so beginnen die schönsten Märchen und genau so hat Anita Wood Brewer ihr 2012 erschienenes Buch über ihre fünfjährige Beziehung (1957 – 1962) zu Elvis Presley, dem King of Rock ’n‘ Roll, genannt.

Lange sah es so aus, als würde Once Upon A Time: Elvis and Anita, so der englische Buchtitel, nie geschrieben werden. Erst nach dem Tod  von Footballspieler Johnny Brewer, mit dem Anita fast ein halbes Jahrhundert verheiratet war und mit dem sie drei Kinder hat, fasste sie den Entschluss, die Geschichte ihrer ersten großen Liebe doch noch zu Papier zu bringen.

Dabei wählte sie eine ziemlich interessante Erzählperspektive: Sie schreibt nämlich nicht selbst, sondern lässt ihre Geschichte durch ihre Tochter – Jonnita Brewer Barrett – erzählen. Jonnita ist also die eigentliche Autorin des Buches, die ihre gar nicht so einfache Aufgabe – schließlich schreibt sie hier über die Beziehung ihrer Mutter zu einem Mann, der eben nicht ihr Vater ist – gekonnt meistert.

Schwer verliebt: Elvis Presley und Anita Wood im September 1957 in Memphis

Durch die ungewöhnliche Erzählperspektive wird eins von vornherein deutlich: Die Liebesgeschichte, die hier erzählt wird, ist vor allem auch eine Familiengeschichte – die der Wood-Brewers und auch die der Presleys. Schon im Prolog des Buches begegnen sich Weihnachten 1977, wenige Monate nach dem Tod Elvis Presleys, nicht nur die ehemaligen Rivalinnen Anita Wood und Priscilla Presley in Graceland, sondern deren beider Familien treffen (wieder) aufeinander.

Deutlich wird zudem, dass Anita Wood sich auch 50 Jahre nach dem Ende ihrer Beziehung zu Elvis Presley einer indirekten, zurückhaltenden Erzählweise verpflichtet fühlt, verlangte doch vor allem das Management ihres berühmten Freundes permanent von ihr, ihre Liebe in der Öffentlichkeit zu leugnen, um der Karriere des singenden Frauenschwarms nicht zu schaden. Das sitzt offensichtlich, auch Jahrzehnte später noch, tief.

1957: Elvis Presley steht der Presse im Memphis Rede und Antwort – Anita (links im Bild) schaut weg, wie dies für öffentliche Auftritte vereinbart war; hinten rechts im Bild: Elvis‘ Freund Radio-DJ George Klein

Dabei hatte Anita Wood als junge Frau selbst eine vielversprechende Karriere im Showbusiness am Start. Weiterlesen

Weihnachten mit Elvis

Na, gleich erkannt? Elvis Presley als Weihnachtsmann – das ist eine richtig gute Kombination, nicht nur wegen seiner allseits bekannten Vorliebe, teure Geschenke zu machen. Denn der King hatte auch sonst privat sehr viel übrig für das Fest der Liebe: Weihnachten verbrachte er mit Familie und Freunden bevorzugt zuhause in Graceland, das jedes Jahr frühzeitig nach seinen Vorstellungen weihnachtlich geschmückt wurde –  eine Tradition, die Elvis Presley Enterprises bis heute fortführt.

Und klar hat Elvis auch selbst sehr erfolgreich Weihnachtssongs vertont. Das erfolgreichste Weihnachtsalbum in den USA stammt deshalb auch nicht – wie man meinen könnte – vom Grandseigneur aller Weihnachtssongs: Bing Crosby, sondern von Elvis Presley. Mehr dazu und einem meiner absoluten Lieblingsweihnachtssongs → Merry Christmas Baby.

6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün – Nachlese

Veranstalter Markus Henfling hat einmal mehr Grund zur Freude: das 6. Elvis Weekend in Bischofsgrün vom 16. bis 18. November 2012 war ein voller Erfolg. Für alle, die diesmal leider nicht mit von der Partie sein konnten, gibt’s hier ein paar Einblicke in dieses gelungene Wochenende.

Zufriedene Gesichter beim 6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün (v.l.n.r.): Stargast Dick Grob, ein glücklicher Fan, Veranstalter Markus Henfling und Elvis-Tribute-Artist Colin Paul

Dick Grob signiert – Veranstalter Markus Henfling und Elvis schauen zu

Stargast Dick Grob: ein gut gelaunter Spaßvogel

Schon bei der 1. Autogrammstunde mit Elvis‘ ehemaligem Security-Chef Dick Grob zeigte sich: der Mann ist nicht nur sehr sympathisch, er hat auch richtig viel Humor…

Spiel und Spaß bei der Autogrammstunde mit Dick Grob

… und offensichtlich keine Berührungsängste im Umgang mit der Fangemeinde.

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6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün mit Stargast Dick Grob

Wer glaubt, dass nach dem 16. August 2012 und den vielen Veranstaltungen rund um den 35. Todestag Elvis Presleys (→ European Elvis Festival 2012 – Nachlese, → Elvis-Mania auf der Week 2012) die Elvis-Saison bei uns definitiv vorbei ist, befindet sich gehörig auf dem Holzweg. Denn vom 16. bis 18. November 2012 geht Markus Henflings inzwischen zum Kult avanciertes Elvis-Weekend in Bischofsgrün in die 6. Runde!

Foto: Markus Henfling - Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün - mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Foto: Markus Henfling – Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün – mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Markus Henfling, seit über 35 Jahren leidenschaftlicher Elvis-Fan und einer der größten deutschen Sammler von Gegenständen aus dem ehemaligen Besitz Elvis Presleys, lädt die Elvis-Fangemeinde wieder ein ins Hotel Kaiseralm im beschaulichen 2000-Seelenort Bischofsgrün, der gar nicht weit entfernt vom US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr liegt, wo G.I. Presley zwischen 1958 und 1960 auf Manöver den Ernstfall probte (→ Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Das Besondere an den Elvis-Wochenenden Henflings sind neben der angenehm entspannten Atmosphäre im Hotel Kaiseralm die ausgesprochen guten Kontakte des Sammlers zur obersten Liga der Elvis-Wegbegleiter. Wenn Markus nach Bischofsgrün lädt, was ja nicht gerade als Nabel der Welt bekannt ist ;-), setzt sich so mancher inzwischen betagte „Memphis Mafiosi“ aus Elvis Presleys berühmt-berüchtigter Entourage tatsächlich in den Flieger nach Deutschland, um Autogramme zu geben, aus dem Nähkästchen zu plaudern und geduldig unendlich viele Fragen der Fans zu beantworten – ein ganzes Wochenende lang. Hut ab!

Fotos: Vielleicht kommen die Jungs ja so gerne, weil’s auch  immer was zu lachen gibt – Markus Henfling mit Larry Geller (oben), Jerry Schilling (unten).

Markus Henfling mit Ex-Bodyguard Sam Thompson und Joe Esposito (auf der Sitzbank).

markus_mit_JoeEsposito

Fotos unten: Auch Elvis Presleys Musiker fanden schon zahlreich den Weg nach Bischofsgrün – alle Fotos © Markus Henfling
 

Markus mit der TCB-Band (oben) und den Backgroundsängern ‚The Imperials‘ (unten).

Bei so viel Elvis-Prominenz bei den Bischofsgrün-Wochenenden 1 bis 5 ist klar, dass Markus auch für die 6. Runde vom 16. bis 18. November 2012 keine Mühen gescheut hat, einen besonderen Stargast in die Oberpfalz zu locken: Dick Grob. Das wird richtig spannend, denn der Mann hat einen sehr interessanten Hintergrund.

Fotos (v.o.n.u.): Dick Grob mit seinem Boss Elvis Presley in den 1970ern, Dick heute.

 

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Memphis Exhibition Berlin verlängert

Tipp für Schnellentschlossene: Wer im Raum Berlin lebt, hat an diesem Wochenende ein letztes Mal die Gelegenheit, die Ausstellung Memphis Exhibition Berlin im Gibson Showroom zu besuchen, denn die Ausstellung wurde bis 4. November 2012 verlängert. Wo es um die Stadt Memphis/Tennessee geht, ist ihr berühmtester Einwohner Elvis Presley natürlich auch nicht weit…

… und deshalb wirbt der Flash für die Ausstellung über seine Wahlheimatstadt nicht nur auf diesem Plakat, sondern ist auch gleich mit mehreren Ausstellungsstücken vertreten.

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Anita Wood und Elvis Presley: Crying In The Chapel

Anita Wood Brewer (* 27.5.1938) war Elvis Presleys Freundin für 5 lange Jahre von 1957 bis 1962. Und fast wäre sie auch seine Ehefrau geworden, hätte der King sich während seiner Stationierung als G.I. in Deutschland nicht in die blutjunge Priscilla Beaulieu verguckt.

Das alles ist längst kein Geheimnis mehr. Viel weniger bekannt ist allerdings, dass die schöne Anita nicht nur erfolgreich als Radio- und Fernsehmoderatorin arbeitete, bevor und während sie mit dem Memphis Flash zusammen war, sondern auch als sehr talentierte Sängerin galt, die Ende der 1950er und Anfang der 1960er selbst mehrere Singles herausbrachte.

Autogrammkarte Anita Wood Brewer – Foto: Anita Brewer/Dr. John Carpenter

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Charro: Spaghetti-Western mit Elvis Presley

Langsam wird es grau und ungemütlich draußen – der Herbst ist da und damit die perfekte Zeit für gemütliche Kinoabende. Dabei darf der Memphis Flash natürlich nicht fehlen. Und bei 31 Spielfilmen hat man ja auch einiges an Auswahl ;-).

Elvis als Jess Wade in Charro – Fotoquelle: Sanja Meegin

Mein Vorschlag für heute: Charro, ein Spaghetti-Western mit Elvis Presley in einer (nicht singenden!) Hauptrolle aus dem Jahr 1969. Na ja, den Titelsong singt er natürlich schon, aber sonst ist dieser Western garantiert gesangsfrei, was diesem Elvis-Film einen gewissen Seltenheitswert verleiht.

If you’re lookin‘ for trouble…

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Elvis in der Werbung – You’re The Devil In Disguise

Elvis Presleys Liebe zum Automobil ist legendär. Man könnte auch sagen, Elvis steht für gelebte Auto Emoción. Sah er ein Modell, das ihm gefiel, musste er es sofort haben – lange Lieferfristen waren nichts für den King. Sich verlieben, kaufen, einsteigen, losfahren, Kumpel abholen, Vollgas geben – so sollte es idealerweise sein.

Kann es einen besseren Werbeträger für einen Autorhersteller geben? Kaum! Deswegen bedienen sich gleich eine ganze Reihe Autohersteller der Musik und des Images des Memphis Flash → Elvis in der Werbung – gelebte Auto Emoción.

Aber längst nicht immer war das Verhältnis von Elvis Presley zu seinen bereiften Gefährten ungetrübt und liebevoll. Wer so gar nicht „spuren“ wollte, der erregte schnell den Zorn des King und lief Gefahr sich – wie ein widerspenstiger Pantera in den 1970ern – eine königliche Kugel zwischen die Scheinwerfer einzufangen, gefolgt von dem finalen Ausruf: Put it to the graveyard!

Gelebte Auto Emoción – Elvis Presley im noch heilen Pantera

Diesen zerstörerischen Aspekt der gelebten Auto Emoción hat Autohersteller Nissan jetzt zu einem witzigen Werbespot für den Altima 2011 inspiriert unter Verwendung eines Elvis-Hits aus den 1960ern mit dem treffenden Titel You’re The Devil in Disguise ;-).

Weitere Beiträge zu Elvis in der Werbung → Der King rockt die Musikindustrie und → Vortrag von Elvis-Marketingexperte Scott Williams

European Elvis Festival 2012 – Nachlese

Viel Spaß, ein buntes Rahmenprogramm (→ Wandeln auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim, Impressionen vom Fackellauf) und natürlich richtig gute Musik gab es auf dem European Elvis Festival in Bad Nauheim Mitte August 2012 anlässlich des 35. Todestages des King of Rock ’n‘ Roll zu erleben. Als Nachlese gibt’s hier ein paar Impressionen für alle, die diesmal nicht mit von der Partie sein konnten.

In der Tat, 35 Jahre später sind die Besucher des European Elvis Festivals in Bad Nauheim immer noch „All Shook Up“, wie es in einem Megahit des King aus den 1950ern so schön heißt. Stilecht im 50s-Stil gekleidet zu sein, gehört für einige Fans einfach dazu…

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Wandeln auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim

Auf den Spuren von Elvis in Bad Nauheim wandelt man am besten zu Fuß mit Tourguide und Elvis-Fan Hans-Ulrich Halwe. Der kennt nicht nur alle Orte, an denen Elvis Presley seine Freizeit verbrachte, sondern hat auch mit vielen Zeitzeugen Kontakt, die den King zum Teil täglich gesehen und gesprochen haben. So weiß Halwe von Dingen zu berichten, die sich so schnell in keinem Buch nachlesen lassen.

Foto: Auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim mit Hans-Ulrich Halwe; www.memphisflash.de

 

Diesen Anblick verehren die meisten Elvis-Fans, aber nicht wegen der immer noch schönen Jugendstilfassade und stilechten Einrichtung des Hotel Grunewald. Denn hier wohnte nach einer kurzen Stippvisite im Park-Hotel von Oktober 1958 bis Januar 1959 der King in Zimmer Nr. 10, gut zu erkennen durch den Balkon im obersten Stockwerk.

Foto: Hotel Grunewald heute; www.memphisflash.de

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European Elvis Festival – Impressionen vom Fackellauf

Am 16. August 2012 eröffnete das European Elvis Festival in Bad Nauheim (→ Der King hält Hof beim European Elvis Festival) mit einem wunderbar stimmungsvollen Fackellauf zum Gedenken an den King of Rock ’n‘ Roll, der an diesem Tag vor 35 Jahren in Memphis/Tennessee viel zu früh verstarb.

16. August 2012: Elvis-Fans auf dem stimmungsvollen Fackellauf in Bad Nauheim

Bei herrlich warmen Temperaturen führte Zeitzeuge Hans-Ulrich Halwe Elvis-Fans aus Deutschland, England, Skandinavien, Niederlande und Belgien den Johannisberg hinauf, wo man einen herrlichen Ausblick über die Region bis nach Frankfurt hat.

Klar, dass Halwe dabei so manche Elvis-Anekdote zu berichten wusste, soll G.I. Presley die Aussicht vom Johannisberg auf sein „European Home“, wo er von Oktober 1958 bis Anfang März 1960 wohnte, doch selbst so manches Mal genossen haben. Weiterlesen