6. Elvis-Weekend in Bischofsgrün mit Stargast Dick Grob

Wer glaubt, dass nach dem 16. August 2012 und den vielen Veranstaltungen rund um den 35. Todestag Elvis Presleys (→ European Elvis Festival 2012 – Nachlese, → Elvis-Mania auf der Week 2012) die Elvis-Saison bei uns definitiv vorbei ist, befindet sich gehörig auf dem Holzweg. Denn vom 16. bis 18. November 2012 geht Markus Henflings inzwischen zum Kult avanciertes Elvis-Weekend in Bischofsgrün in die 6. Runde!

Foto: Markus Henfling - Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün - mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Foto: Markus Henfling – Veranstalter des Elvis-Weekends in Bischofsgrün – mit Ausstellungsstücken aus seiner Sammlung; Foto: Ute Flamich 2012

Markus Henfling, seit über 35 Jahren leidenschaftlicher Elvis-Fan und einer der größten deutschen Sammler von Gegenständen aus dem ehemaligen Besitz Elvis Presleys, lädt die Elvis-Fangemeinde wieder ein ins Hotel Kaiseralm im beschaulichen 2000-Seelenort Bischofsgrün, der gar nicht weit entfernt vom US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr liegt, wo G.I. Presley zwischen 1958 und 1960 auf Manöver den Ernstfall probte (→ Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Das Besondere an den Elvis-Wochenenden Henflings sind neben der angenehm entspannten Atmosphäre im Hotel Kaiseralm die ausgesprochen guten Kontakte des Sammlers zur obersten Liga der Elvis-Wegbegleiter. Wenn Markus nach Bischofsgrün lädt, was ja nicht gerade als Nabel der Welt bekannt ist ;-), setzt sich so mancher inzwischen betagte „Memphis Mafiosi“ aus Elvis Presleys berühmt-berüchtigter Entourage tatsächlich in den Flieger nach Deutschland, um Autogramme zu geben, aus dem Nähkästchen zu plaudern und geduldig unendlich viele Fragen der Fans zu beantworten – ein ganzes Wochenende lang. Hut ab!

Fotos: Vielleicht kommen die Jungs ja so gerne, weil’s auch  immer was zu lachen gibt – Markus Henfling mit Larry Geller (oben), Jerry Schilling (unten).

Markus Henfling mit Ex-Bodyguard Sam Thompson und Joe Esposito (auf der Sitzbank).

markus_mit_JoeEsposito

Fotos unten: Auch Elvis Presleys Musiker fanden schon zahlreich den Weg nach Bischofsgrün – alle Fotos © Markus Henfling
 

Markus mit der TCB-Band (oben) und den Backgroundsängern ‚The Imperials‘ (unten).

Bei so viel Elvis-Prominenz bei den Bischofsgrün-Wochenenden 1 bis 5 ist klar, dass Markus auch für die 6. Runde vom 16. bis 18. November 2012 keine Mühen gescheut hat, einen besonderen Stargast in die Oberpfalz zu locken: Dick Grob. Das wird richtig spannend, denn der Mann hat einen sehr interessanten Hintergrund.

Fotos (v.o.n.u.): Dick Grob mit seinem Boss Elvis Presley in den 1970ern, Dick heute.

 

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Memphis Exhibition Berlin verlängert

Tipp für Schnellentschlossene: Wer im Raum Berlin lebt, hat an diesem Wochenende ein letztes Mal die Gelegenheit, die Ausstellung Memphis Exhibition Berlin im Gibson Showroom zu besuchen, denn die Ausstellung wurde bis 4. November 2012 verlängert. Wo es um die Stadt Memphis/Tennessee geht, ist ihr berühmtester Einwohner Elvis Presley natürlich auch nicht weit…

… und deshalb wirbt der Flash für die Ausstellung über seine Wahlheimatstadt nicht nur auf diesem Plakat, sondern ist auch gleich mit mehreren Ausstellungsstücken vertreten.

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Anita Wood und Elvis Presley: Crying In The Chapel

Anita Wood Brewer (* 27.5.1938) war Elvis Presleys Freundin für 5 lange Jahre von 1957 bis 1962. Und fast wäre sie auch seine Ehefrau geworden, hätte der King sich während seiner Stationierung als G.I. in Deutschland nicht in die blutjunge Priscilla Beaulieu verguckt.

Das alles ist längst kein Geheimnis mehr. Viel weniger bekannt ist allerdings, dass die schöne Anita nicht nur erfolgreich als Radio- und Fernsehmoderatorin arbeitete, bevor und während sie mit dem Memphis Flash zusammen war, sondern auch als sehr talentierte Sängerin galt, die Ende der 1950er und Anfang der 1960er selbst mehrere Singles herausbrachte.

Autogrammkarte Anita Wood Brewer – Foto: Anita Brewer/Dr. John Carpenter

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Charro: Spaghetti-Western mit Elvis Presley

Langsam wird es grau und ungemütlich draußen – der Herbst ist da und damit die perfekte Zeit für gemütliche Kinoabende. Dabei darf der Memphis Flash natürlich nicht fehlen. Und bei 31 Spielfilmen hat man ja auch einiges an Auswahl ;-).

Elvis als Jess Wade in Charro – Fotoquelle: Sanja Meegin

Mein Vorschlag für heute: Charro, ein Spaghetti-Western mit Elvis Presley in einer (nicht singenden!) Hauptrolle aus dem Jahr 1969. Na ja, den Titelsong singt er natürlich schon, aber sonst ist dieser Western garantiert gesangsfrei, was diesem Elvis-Film einen gewissen Seltenheitswert verleiht.

If you’re lookin‘ for trouble…

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Elvis in der Werbung – You’re The Devil In Disguise

Elvis Presleys Liebe zum Automobil ist legendär. Man könnte auch sagen, Elvis steht für gelebte Auto Emoción. Sah er ein Modell, das ihm gefiel, musste er es sofort haben – lange Lieferfristen waren nichts für den King. Sich verlieben, kaufen, einsteigen, losfahren, Kumpel abholen, Vollgas geben – so sollte es idealerweise sein.

Kann es einen besseren Werbeträger für einen Autorhersteller geben? Kaum! Deswegen bedienen sich gleich eine ganze Reihe Autohersteller der Musik und des Images des Memphis Flash → Elvis in der Werbung – gelebte Auto Emoción.

Aber längst nicht immer war das Verhältnis von Elvis Presley zu seinen bereiften Gefährten ungetrübt und liebevoll. Wer so gar nicht „spuren“ wollte, der erregte schnell den Zorn des King und lief Gefahr sich – wie ein widerspenstiger Pantera in den 1970ern – eine königliche Kugel zwischen die Scheinwerfer einzufangen, gefolgt von dem finalen Ausruf: Put it to the graveyard!

Gelebte Auto Emoción – Elvis Presley im noch heilen Pantera

Diesen zerstörerischen Aspekt der gelebten Auto Emoción hat Autohersteller Nissan jetzt zu einem witzigen Werbespot für den Altima 2011 inspiriert unter Verwendung eines Elvis-Hits aus den 1960ern mit dem treffenden Titel You’re The Devil in Disguise ;-).

Weitere Beiträge zu Elvis in der Werbung → Der King rockt die Musikindustrie und → Vortrag von Elvis-Marketingexperte Scott Williams

European Elvis Festival 2012 – Nachlese

Viel Spaß, ein buntes Rahmenprogramm (→ Wandeln auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim, Impressionen vom Fackellauf) und natürlich richtig gute Musik gab es auf dem European Elvis Festival in Bad Nauheim Mitte August 2012 anlässlich des 35. Todestages des King of Rock ’n‘ Roll zu erleben. Als Nachlese gibt’s hier ein paar Impressionen für alle, die diesmal nicht mit von der Partie sein konnten.

In der Tat, 35 Jahre später sind die Besucher des European Elvis Festivals in Bad Nauheim immer noch „All Shook Up“, wie es in einem Megahit des King aus den 1950ern so schön heißt. Stilecht im 50s-Stil gekleidet zu sein, gehört für einige Fans einfach dazu…

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Wandeln auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim

Auf den Spuren von Elvis in Bad Nauheim wandelt man am besten zu Fuß mit Tourguide und Elvis-Fan Hans-Ulrich Halwe. Der kennt nicht nur alle Orte, an denen Elvis Presley seine Freizeit verbrachte, sondern hat auch mit vielen Zeitzeugen Kontakt, die den King zum Teil täglich gesehen und gesprochen haben. So weiß Halwe von Dingen zu berichten, die sich so schnell in keinem Buch nachlesen lassen.

Foto: Auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim mit Hans-Ulrich Halwe; www.memphisflash.de

 

Diesen Anblick verehren die meisten Elvis-Fans, aber nicht wegen der immer noch schönen Jugendstilfassade und stilechten Einrichtung des Hotel Grunewald. Denn hier wohnte nach einer kurzen Stippvisite im Park-Hotel von Oktober 1958 bis Januar 1959 der King in Zimmer Nr. 10, gut zu erkennen durch den Balkon im obersten Stockwerk.

Foto: Hotel Grunewald heute; www.memphisflash.de

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European Elvis Festival – Impressionen vom Fackellauf

Am 16. August 2012 eröffnete das European Elvis Festival in Bad Nauheim (→ Der King hält Hof beim European Elvis Festival) mit einem wunderbar stimmungsvollen Fackellauf zum Gedenken an den King of Rock ’n‘ Roll, der an diesem Tag vor 35 Jahren in Memphis/Tennessee viel zu früh verstarb.

16. August 2012: Elvis-Fans auf dem stimmungsvollen Fackellauf in Bad Nauheim

Bei herrlich warmen Temperaturen führte Zeitzeuge Hans-Ulrich Halwe Elvis-Fans aus Deutschland, England, Skandinavien, Niederlande und Belgien den Johannisberg hinauf, wo man einen herrlichen Ausblick über die Region bis nach Frankfurt hat.

Klar, dass Halwe dabei so manche Elvis-Anekdote zu berichten wusste, soll G.I. Presley die Aussicht vom Johannisberg auf sein „European Home“, wo er von Oktober 1958 bis Anfang März 1960 wohnte, doch selbst so manches Mal genossen haben. Weiterlesen

Der King hält Hof beim European Elvis Festival 2012

Am 16. August 2012 jährt sich der Todestag Elvis Presleys zum 35. Mal. Und wenn man nicht genau wüsste, dass der King of Rock ’n‘ Roll – allen Verschwörungstheorien zum Trotz –  tatsächlich 1977 viel zu früh verstorben ist, dann würde man es einfach nicht glauben wollen. Jedenfalls dann nicht, wenn es einen zwischen dem 16. und 19. August in die beschauliche hessische Kurstadt Bad Nauheim verschlägt, in der für volle 4 Tage das European Elvis Festival 2012 steigt. Elvis lebt, hält Hof und lässt sich feiern!

Foto: Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH

 

Vom Oktober 1958 bis Anfang März 1960 war Deutschland das Zuhause von G.I. Elvis Presley (→ Elvis lebt in Düsseldorf + Elvis Presley gut getarnt in der Oberpfalz) und Bad Nauheim sozusagen sein „Memphis East“. Der King war in den Friedberger Ray Barracks stationiert, wählte aber das benachbarte Bad Nauheim als Wohnort, wo er zunächst mit Vater Vernon und Großmutter Minnie Mae (liebevoll Dodger genannt) sowie zwei Freunden ein paar Tage im Park-Hotel, dann längere Zeit im Hotel Grunewald wohnte, bevor er ein Haus in der Goethestraße 14 mietete. Außer in Deutschland hatte Elvis nie einen festen Wohnsitz außerhalb der USA – das allein macht Bad Nauheim und Friedberg zum Epizentrum der Elvis-Mania in Europa. Hier hat der Memphis Flash viele Spuren hinterlassen, die man heute noch besichtigen kann.

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Elvis Presley in Hirschau: Interview mit Wolfgang Houschka

Anfang Februar 1960 war Panzerspäher Elvis Presley auf Manöver in der Oberpfalz und landete dabei in dem beschaulichen Örtchen Hirschau, wo er zufällig auf den Lokalreporter Sepp (Josef Andreas) Müller traf.

  • G.I. Elvis gibt volles Rohr im Manöver. © Ira Jones und Bill E. Burk: Soldier Boy Elvis, 1992

Die bei dieser Gelegenheit von Sepp Müller gemachten Fotos, die Elvis mit jungen Fans im Hirschauer Gasthaus Goldenes Lamm zeigen, waren im Sommer 2012 in der sehenswerten Ausstellung Elvis Presley gut getarnt in der Oberpfalz im Oberpfälzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld zu sehen.

In Burglengenfeld ausgestellt war auch ein Zeitungsartikel vom 8. Februar 1960 mit einem handschriftlichen Gruß Elvis Presleys an den Nabburger Volksboten, den Sammler Oskar Hentschel, der in Düsseldorf bis 2013 ein Elvis-Museum betrieb, schlicht für eine Fälschung hielt (→ Elvis Presley grüßt die Oberpfälzer – Original oder Fälschung?).

The Memphis Flash ist der Sache im Sommer 2012 auf den Grund gegangen und hat mit dem bekannten Elvis-Sammler und Journalisten Wolfgang Houschka gesprochen, aus dessen Besitz gleich eine ganze Reihe der Ausstellungsstücke in Burglengenfeld stammten. Und was Houschka – langjähriger Chefreporter der Amberger Zeitung – über die Begegnung Elvis Presleys mit Sepp Müller in Hirschau, das Zustandekommen des Grußes und die Rolle, die dabei ein DKW und ein Goggomobil spielten, bei dieser Gelegenheit erzählen hat, das ist immer noch eine wirklich spannende Geschichte. Weiterlesen

Elvis Presley grüßt die Oberpfälzer – Original oder Fälschung?

Original oder Fälschung? Am 5. Februar 1960 hatte der Reporter Josef Andreas Müller (alias Sepp Anderl Müller, wie er in der Oberpfalz heißt), der damals als freier Journalist u.a. für die Amberger Zeitung arbeitete, G.I. Elvis Presley interviewt und fotografiert.

G.I. Elvis Presley mit deutschen Frolleins im Gasthaus Goldenes Lamm in Hirschau am 5. Februar 1960, fotografiert von Josef Andreas Müller

Müllers Fotos wurden am 8. Februar 1960 auch für einen Beitrag im Nabburger Volksboten verwendet, in dem außerdem ein handschriftlicher Gruß Elvis Presleys veröffentlicht wurde. Fotos und Artikel im Nabburger Volksboten sind noch bis zum 19. August 2012 in der sehenswerten Ausstellung Elvis Presley gut getarnt in der Oberpfalz des Volkskundemuseums Burglengenfeld ausgestellt, die der Historiker Peter Heigl betreut.

Original oder Fälschung? Gruß von Elvis, veröffentlicht im Nabburger Volksboten am 8. Februar 1960

Der bekannte Sammler Oskar Hentschel, der seit Ende 2011 in der Düsseldorfer Altstadt mit Michael Knorr und Andreas Schröer ein Elvis-Museum betreibt, hat sich jetzt zu Wort gemeldet – er ist sich sicher, dass es sich bei dem im Nabburger Volksboten veröffentlichten Gruß um eine ziemlich platte Fälschung handelt. Hentschels Argument: „Selbst Volksschüler Elvis Presley hätte geschrieben ‚In 23 days I will be home‘ statt das Volksschul-Englisch ‚I‘ am to house‘.“ Könnte Hentschel da recht haben?

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