Elvis in Hollywood: Interview with Paul Simpson

ElvisFAQ-buchcoverHot off the press is the newest book publication by well-known British journalist and author Paul Simpson with the intriguing title Elvis Films FAQ: All That’s Left To Know About the King of Rock ‘n’ Roll in Hollywood.

Simpson (*1961), who works as editor of Champions Matchday, The official magazine of the UEFA Champions League, has already published a number of books on topics closely related to popular culture such as The Rough Guide to James Bond (2002), The Rough Guide to Cult Fiction (2005), 397 Ways To Pick A DVD (2009) … and he is a big Elvis fan!

Elvis Films FAQ is Simpson’s second book on the King of Rock ‘n’ Roll after the well-received The Rough Guide to Elvis (2005) – The Memphis Flash talked with Paul Simpson about Elvis Presley’s movie career and the new book → Elvis Films FAQ.

zur deutschen Fassung des Interviews mit Paul Simpson

Interview

The Memphis Flash: Paul, as a professional writer and longtime Elvis fan what made you dedicate a book with 400 pages to Elvis’ movies? Although initially successful at the box office, they today are mostly not well-regarded by fans, critics and Elvis biographers (Peter Guralnick) alike. Some even say the movies are the low point of Elvis Presley’s career. Frankly, is there really a point for such a book – and why?

Paul Simpson: The point is the movies were important to him – and as a fan and someone trying to understand his life and career I felt they were worth exploring. They did produce some great music, memorable scenes and helped him become such a global icon. Many of the movies are worth exploring on their own merits – the twin peaks being King Creole and Flaming Star – and the process which created them sheds a lot of light on how Presley’s career was run.

Flaming Star 1960: Elvis Presley with Barbara Eden and Steve Forrest

Flaming Star 1960: Elvis Presley as Half-Indian Pacer with co-stars Barbara Eden and Steve Forrest

Also, this is one aspect of his working life that is under-explored – Guralnick, in his near definitive biography, can barely wait to gloss over some of the travelogues in the 1960s. I can understand why but if Elvis hadn’t wanted to be the next James Dean or Tony Curtis, we might never have heard of him.

The Memphis Flash: Elvis talked about his big childhood dream in his acceptance speech for the Jaycee award 1971: „When I was a child, ladies and gentlemen, I was a dreamer. […] I saw movies, and I was the hero in the movie...“

Paul Simpson: Right. The image that stays with me now, after the book is published, is Elvis as a child rushing into a cinema in Tupelo with his dad (something the Assembly of God church would not have approved of in the 1930s and 1940s) and marveling at the serials and films, watching Crosby singing Blue Hawaii in Wakiki Wedding and dreaming of a different life for himself and his family. Did that escapism, that permission to dream, keep hope alive in the desperate, dehumanising poverty of his boyhood?

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Buchtipp: Elvis Films FAQ von Paul Simpson

ElvisFAQ-buchcoverWenn Elvis Presley bis zum Schluss einen ganz großen Traum hatte, dann war es der, selbst einen wirklich großen Film zu machen. Denn der King war zeitlebens ein leidenschaftlicher Kinofan. Als Teenager jobbte er als Platzanweiser, um sich die neuesten Filme aus Hollywoods Traumfabrik ansehen zu können, später mietete er sich regelmäßig in Memphis gleich das komplette Kino für Privatvorführungen an – Vorstellungen, für die er sich die Filme, die ihn besonders interessierten, extra organisieren ließ.

Wie dieser Traum mit den 31 Kino- und 2 Dokumentarfilmen, die der King zwischen 1956 und 1972 drehte, zusammenhängt, dieser Frage geht der britische Journalist und Buchautor Paul Simpson in seinem gerade erst erschienenen Buch Elvis Films FAQ: All That’s Left to Know about the King of Rock ’n‘ Roll in Hollywood auf über 400 Seiten ernsthaft, sehr informativ und dabei höchst unterhaltsam nach.

→ Interview mit Paul Simpson  → original English version deutsche Übersetzung.

Elvis Films FAQ: All That’s Left to Know about the King of Rock ’n‘ Roll in Hollywood, was so viel heißt wie „Häufig gestellte Fragen zu Elvis‘ Filmen: Alles, was es zu wissen gibt, über den King of Rock ’n‘ Roll in Hollywood„, ist keines der üblichen Bilderbücher für Elvis-Fans mit vielen Fotos und meist magerem Begleittext, wie es sie in Mengen gibt.

Nein, Simpson, der 2005 schon The Rough Guide To Elvis herausgebracht hat, schafft es in 65 mundgerechten, klar strukturierten Kapiteln – man muss das Buch nicht von vorne bis hinten lesen, das Schöne ist, man kann irgendwo einsteigen und findet sich trotzdem zurecht – viele interessante Hintergrundinformationen zu Elvis Presleys Filmkarriere zu präsentieren, die sich in der Form auch nicht in namhaften Biographien des King finden. Dabei ist das Ganze kurzweilig, alles andere als staubtrocken aufbereitet, was schon die bildhaften, oftmals witzigen Kapitelüberschriften erahnen lassen. Man kann auch folgen, wenn man sich bislang noch nicht groß mit Elvis Presleys Filmen beschäftigt hat… und – keine Angst – man muss sie auch nicht alle gesehen haben, um dem Buch etwas abzugewinnen ;-).

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Fun In Acapulco: Elvis in seinem 13. Kinofilm

Elvis Presleys 13. Kinofilm Fun In Acapulco (1963) ist ein klassisches Elvis-Musical, wie es nach dem Mega-Erfolg des Vorläufers Blue Hawaii (1961) – beide Filme wurden von Hal Wallis produziert – für den King in den 1960ern zum Standard wurde.

Elvis Presley in seinem 13. Kinofilm 'Fun In Acapulco'

Schicker Serienheld: Elvis Presley in seinem 13. Kinofilm ‚Fun In Acapulco‘ (1963)

Elvis-Musicals wirken wie Teile einer Fortsetzungsserie. Im Zentrum steht nicht nur immer wieder derselbe Hauptdarsteller, auch die Nebendarsteller kommen mehrfach zum Einsatz, ebenso wie  Drehbuchautoren, Soundtrackkomponisten, Musiker und Produzenten (→ siehe 50 Jahre Fun In Acapulco: Spotlight Filmcrew,Fun In Acapulco: Drehbuch und Soundtrack).

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Elvis: Are You Laughing Tonight?

Heute schon so richtig von Herzen gelacht? Nein? Da gibt’s ein Gegenmittel: rein in die Zeitmaschine, zurück ins Jahr 1969, genauer gesagt den 26. August 1969, den besten Platz ganz vorne im großen Showroom des International Hotel in Las Vegas entern und Elvis sehen und vor allem hören: Are You… Laughing Tonight?

Einer hat gut lachen: Elvis Presley bei seinem 1. Las Vegas-Engagement im August 1969

Hat gut lachen: Elvis Presley bei seinem 1. Las Vegas-Engagement im August 1969

»Are You Lonesome Tonight« (Lachversion), Midnight Show, Las Vegas 26.8.1969 –
Elvis All Shook Up, Sammlerlabel FTD 2005

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Elvis Presleys Fun In Acapulco: Drehbuch und Soundtrack

Ein gutes Drehbuch für ein Elvis-Musical zu schreiben, war selbst für den Wiederholungstäter Allan Weiss, der vor Fun In Acapulco (Acapulco, 1963) schon an Blue Hawaii (Blaues Hawai, 1961) sowie Girls, Girls, Girls (1962) beteiligt war und später noch für Roustabout (König der heißen Rhythmen, 1964), Paradise Hawaian Style (Südseeparadies, 1966) sowie Easy Come, Easy Go (Seemann Ahoi, 1967) tätig wurde, kein reines Kinderspiel. Schließlich gab es in den 1960ern eine maßgebliche  Rahmenbedingung, die in jedem Fall für einen Elvis-Film erfüllt werden musste: Es sollte eine albumfüllende Menge an Songs in der Handlung untergebracht werden – und zwar möglichst so, dass es auch logische Anlässe für die Gesangsnummern gab.

Seit dem Megaerfolg von Blue Hawaii 1961 waren sich nämlich Elvis Presleys Manager, die Anzugträger in Elvis‘ Plattenfirma RCA und die Hollywood-Produzenten auffällig einig: Es gab finanziell einfach keine sicherere Bank als ein Elvis-Musical mit begleitendem Soundtrackalbum. Schließlich bewarben sich Film und Soundtrack gegenseitig, wenn man es richtig anfing, und das bedeutete $$$ für alle Beteiligten, auch für den Hauptdarsteller.

Nach der Etablierung des kommerziell erfolgreichen Elvis-Musicals mit Soundtrackalbum trat Elvis Presleys ursprüngliche Ziesetzung, sich neben seiner Gesangskarriere ein 2. Standbein als ernstzunehmender Schauspieler in eher dramatischen Rollen mit wenig bis keinen Gesangsnummern zu etablieren, völlig in den Hintergrund, obwohl er vor dem Erfolg von Blue Hawaii (1961) mit einem Soundtarck von sage und schreibe 14 Songs durchaus in solchen Rollen zu sehen gewesen war.

Zwar gab es auch zu seinen frühen Filmen meist einen Soundtrack, aber mit wesentlich weniger Liedern. Statt Alben wurden Singles und EPs (Extended Plays) veröffentlicht, auf  denen von vornherein weniger Titel – im Fall der Jailhouse Rock-EP waren es 5 – Platz fanden. Das ließ im Film selbst neben den Songs naturgemäß mehr Raum für die Entwicklung von Handlung und Charakteren – Jailhouse Rock (1957) und vor allem King Creole (1958) sind gute Beispiele dafür.

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Elvis Presleys TCB-Band: Schlagzeuger Ron Tutt

Wie ein Fels in der Brandung wirkt Ronnie Tutt, langjähriger Schlagzeuger in Elvis Presleys TCB-Band, beim Treffen mit Fans, die aus ganz Europa zum European Elvis Festival nach Bad Nauheim gereist sind, um ihn und seine Bandkollegen James Burton und Glen D. Hardin endlich einmal fragen zu können: Hey, sag‘ mal, wie war es denn nun wirklich mit dem King auf der Bühne und im Aufnahmestudio?

Schlagzeuger Ron(nie) Tutt beim European Elvis Festival 2013

Schlagzeuger Ron(nie) Tutt beim European Elvis Festival 2013

Eins wird dabei schnell klar, der Texaner  Ron Tutt (*12.3.1938 in Dallas) wirkt nicht nur wie die Ruhe selbst, der Vater von 10 Kindern hat die Ruhe wirklich weg in dem ganzen Trubel um die TCB-Band. Man kann sich fast nicht vorstellen, welche Dynamik dieser freundliche, weißhaarige Bär mit Vollbart – von Elvis bei Konzerten gerne mit „on drums hard working Ronnie Tutt“ vorgestellt – entfalten kann, wenn er am Schlagzeug sitzt. Hier ein Tutt-Solo bei einem Elvis-Konzert in den 1970ern, bei dem wahrlich nix mehr zu spüren ist von „die Ruhe selbst“:

[youtube]http://youtu.be/68SmiKWYDRk[/youtube]

Während TCB-Gitarrist James Burton gerne im Mittelpunkt steht, Pianist Glen Hardin den charmanten Clown spielt, ist Ron Tutt vor allem eins: zurückhaltend. Er schaut sich alles erst einmal genau an, peilt gewissermaßen aus der Distanz die Lage – auffällig dabei sein scharf beobachtender Blick. Alles klar: Ron Tutt entgeht so schnell nichts.

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Elvis Presleys TCB-Band: James Burton und Glen D. Hardin

Elvis Presley war eine sehr interessante Persönlichkeit, vielseitig interessiert, was die meisten Leute im Musikgeschäft entschieden nicht sind„, sagt einer, der es wissen muss: Pianist Glen D. Hardin aus Elvis‘ berühmter TCB-Band. Sein langjähriger Bandkollege, Lead-Gitarrist James Burton, ergänzt: „Ich war gerne mit ihm zusammen, er war witzig, hatte gerne Spaß, konnte aber auch ernst und tiefsinnig sein – er war einfach großartig in der Zusammenarbeit… einer der größten Künstler unter den vielen, mit denen ich gearbeitet habe. Ein klasse Typ„.

Die TCB-Band v.l.u.n.r.: Bassist Jerry Scheff, Schlagzeuger Ronnie Tutt, Lead-Gitarrist James Burton, Rhythmus-Gitarrist John Wilkinson und Pianist Glen D. Hardin

Die TCB-Band in den 1970ern v.l.u.n.r.: Bassist Jerry Scheff, Schlagzeuger Ronnie Tutt, Lead-Gitarrist James Burton, Rhythmus-Gitarrist John Wilkinson und Pianist Glen D. Hardin

Ganz entspannt plaudernd, sehr humorvoll und trotzdem wohlüberlegt in allem, was sie über ihren einstigen Frontmann und Namensgeber zu sagen haben, präsentierten sich die heute noch aktiven Mitglieder der TCB-Band – genauer gesagt James Burton, Glen D. Hardin und Ron(nie) Tutt – Mitte August in einer Talkrunde des European Elvis Festivals 2013 in Bad Nauheim.

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TCB: Taking Care of Business in a Flash

3 Buchstaben mit einem Blitz: Elvis Presleys Motto Taking Care of Business (in a Flash) war in den 1970en als Logo auf Gegenständen seines beruflichen und persönlichen Lebens geradezu allgegenwärtig. Das von ihm selbst entworfene Logo fand sich auf dem Briefpapier ebenso wie auf dem Heck des eigenen Flugzeugs, an den Wänden des TV-Raums in Graceland, verarbeitet zu Schmuckstücken als Geschenk für gute Freunde und Mitarbeiter, auf Karate-Equipment aller Art, bis hin zu privaten Gegenständen wie den eigenen Brillengestellen und sündhaft teuren Ringen.

Ein kleines Vermögen wert: Elvis Presleys Ring mit TCB-Logo aus dem Jahr 1975, entworfen von Juwelier Lowel Hayes in Memphis im Auftrag des King. Der Diamant im Zentrum hat rund 11 Karat; Foto: July Mundy, EPE 2003

Symbolträchtig und ein kleines Vermögen wert: Elvis Presleys Ring mit TCB-Logo aus dem Jahr 1975, entworfen von Juwelier Lowel Hayes in Memphis im Auftrag des King. Der Diamant im Zentrum hat rund 11 Karat; Foto: July Mundy, EPE 2003

TCB: Bedeutungsebenen

Aber was bedeutet das eigentlich: Taking Care of Business in a Flash? Zunächst einmal ist Taking Care of Business eine heute ziemlich weit verbreitete Formulierung, die am ehesten zu verstehen ist als „tun, was getan werden muss“. Damit wird kurz und knapp der inneren Haltung Ausdruck verliehen, sich für Aufgaben verantwortlich zu fühlen, sie jederzeit sorgfältig, kompetent – und in Elvis’ Sinne auch noch blitzschnell – zu erledigen.

Auf gut Deutsch: nicht lange reden, zackig selbst die Ärmel hochkrempeln, ordentlich anpacken. Die Abkürzung T.C.O.B. für Taking Care of Business wird in Wirtschaftskreisen der USA auch verwendet, um die leitende Funktion eines Managers zu unterstreichen, damit kommen auch Führungsqualitäten als Bedeutung mit ins Spiel.

Aber es spielt noch eine weitere, indirektere Bedeutungsebene eine Rolle, die erst sichtbar wird, wenn man sich anschaut, wo der Ausdruck TCB Ende der 1960er – also etwa zu dem Zeitpunkt, als Elvis ihn als Lebensmotto adaptierte – besonders in Erscheinung trat: in der Musik afroamerikanischer Künstler nämlich. In Aretha Franklins Riesenhit Respect (1967), eine Coverversion von Otis Reddings gleichnamigen Song aus dem Jahr 1965, findet er sich in den Liedzeilen: R-E-S-P-E-C-T – Find out what it means to me – R-E-S-P-E-C-T – Take care … TCB. Interessanterweise ist diese TCB-Passage in Otis Reddings Original nicht enthalten.

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50 Jahre Fun in Acapulco mit Elvis Presley: Spotlight Filmcrew

Seit 50 Jahren hat Elvis mächtig Spaß in Acapulco – und das obwohl er nie einen Fuß in das  mexikanische Urlaubsparadies gesetzt hat. Hollywood macht es möglich mit einer Hal Wallis-Produktion für Paramount Pictures aus dem Jahr 1963, die den ungeheuer einfallsreichen Titel Fun in Acapulco trägt und Elvis Presley in einer seiner Paraderollen zeigt: die des charmanten, singenden Sonnyboys und Womanizers.

Filmplakat 'Fun in Acapulco' 1963 - Foto: Helmut Radermacher: Das große Elvis Presley Filmbuch

Filmplakat ‚Fun in Acapulco‘ 1963 – Foto aus Helmut Radermachers Elvis Presley Filmbuch

Man ahnt es schon, der Film ist eine typische Elvis-Musikkomödie aus den frühen 1960ern (→ Elvis im Kino: Interview mit Musikwissenschaftler Björn Eckerl), so wie sie nach dem Megaerfolg von Blue Hawaii 1961 (dt. Blaues Hawai) – ebenfalls eine Hal Wallis-Produktion – für den King zum Standard wurden. Es ist also leicht, den Film wie die Redaktion des Filmmagazins Cinema schnell als „Elvis-Enchiladas mit schlapper Musiksoße“ abzutun. Und dennoch: Der Unterhaltungfilm, der mittlerweile ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat, ist verblüffend gut gealtert. Woran liegt’s?

Nun, zuerst einmal wartet Fun In Acapulco mit noch heute gültigen Zutaten für einen erfolgreichen Unterhaltungsfilm auf: tolle Bilder von Sommer, Sonne, Meer, schöne Hotel- + Poollandschaften, Urlaubsfeeling mit gutaussehenden, leichtbekleideten Darstellern, Partystimmung und viel (hier: südamerikanisch inspirierter) Musik. Und dann ist da natürlich noch der Hauptdarsteller…

[youtube]http://youtu.be/-ToSUa-2WH0[/youtube]

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European Elvis Festival 2013 – der King rockt Bad Nauheim

Vom 15. bis 18. August 2013 ist es wieder so weit – Elvis Presley erobert Bad Nauheim! Elvis in der Kur- und Rosenstadt Bad Nauheim? Wie geht das denn? Ganz einfach: Hier wohnte der King vom 1. Oktober 1958 bis 2. März 1960, als er als regulärer G.I. der US-Armee – genauer 3. US-Panzerdivision – in den Ray Barracks der Nachbarstadt Friedberg stationiert war (→ siehe auch: Elvis gut getarnt in der Oberpfalz).

Foto: Bad Nauheim Stadmarketing und Tourismus GmbH

Foto: Bad Nauheim Stadmarketing und Tourismus GmbH

Außer in Deutschland hat Elvis Presley nie außerhalb der USA gelebt. Und weil der King in Bad Nauheim und Friedberg eine Menge erlebt hat, gibt es seit 2002 das European Elvis Festival, das von der Stadt Bad Nauheim in Zusammenarbeit mit der Elvis Presley Gesellschaft e.V. mit Sitz in Bonn und dem Elvis Presley-Verein Bad Nauheim-Friedberg veranstaltet wird.

Mittlerweile hat das Festival Kultstatus erreicht und Fans aus ganz Europa reisen jedes Jahr im August an, um 4 Tage lang mit Gleichgesinnten bei einem bunten musikalischen Rahmenprogramm, Elvis-Kino-Sessions, Cadillac-Corsos und Führungen zu Elvis‘ Lieblingsplätzen ordentlich Spaß zu haben.

The Memphis Flash war schon letztes Jahr beim European Elvis Festival mit von der Partie und wird natürlich auch dieses Jahr wieder berichten. Hier ein paar Impressionen aus 2012:

Das vollständige Programm des 12. European Elvis Festivals, das am verlängerten Wochenende vom 15. bis 18. August 2013 stattfindet, gibt’s in deutscher und englischer Sprache sowie zum Download auf der → Website der Stadt Bad Nauheim. Wie immer gibt es einen bunten Mix an kostenfreien Veranstaltung und solchen, die (meist geringen) Eintritt kosten. Die kostenpflichtigen Veranstaltungen kann man einzeln oder komplett über einen Festivalpass buchen.

Absolutes Highlight im Programm 2013 dürften die Veranstaltungen am 17. August mit Elvis berühmter TCB-Band sein – also der Band, mit der der King von 1969 bis 1977 praktisch all seine Live-Konzerte bestritt und mit der er in den Dokumentarfilmen Elvis That’s The Way It Is (1970), Elvis On Tour (1972) sowie dem berühmten Satelliten-Special Aloha From Hawaii (1973) zu sehen ist. Prädikat besonders empfehlenswert!

Wir sehen uns in Bad Nauheim!