Priscilla Beaulieu Presley: Elvis and Me

2015 ist ein großes Elvis-Jubiläumsjahr. In der immer noch stattlichen Fan-Community dreht sich alles um den 80. Geburtstag des King. Ein weltweites Spektakel, das sich auch die deutsche Medienlandschaft nicht entgehen lässt. Bislang geht dabei allerdings unter, dass eine der langjährigen Schlüsselpersonen in der posthumen Vermarktung Elvis Presleys in diesem Jahr ebenfalls einen runden Geburtstag feiert: Priscilla Beaulieu Presley – von 1967 bis 1973 mit dem King verheiratet – wird am 24. Mai 70 Jahre alt.

Priscilla Presley am 2. März 1960 in Frankfurt

Priscilla Presley am 2. März 1960 in Frankfurt

Was, so alt ist die schon, denkt sich so mancher jetzt… und beginnt zu rechnen… zurück… weit zurück. Das kommt tatsächlich hin, auch wenn aus ihrem Gesicht jede Spur des Alters längst getilgt ist. Dank zahlreicher kosmetischer Eingriffe wirkt die einstmals so schöne Mrs. Presley heute fast so zeitlos wie ihr früh verstorbener Ex-Ehemann.

Wer am 3. Januar 2015 zur besten deutschen Sendezeit das mehrstündige Elvis-Special auf VOX gesehen hat, der ahnt, dass die alterslose Priscilla Presley eine sehr mächtige Frau ist. Seit sie Ende der 1970er – und hier spielt der Zufall durchaus eine Rolle – nach dem Tod ihres geschiedenen Mannes († 1977) und dem ihres  Ex-Schwiegervaters Vernon Presley († 1979) in die Rolle der Vermögensverwalterin für die damals noch minderjährige Alleinerbin Lisa Marie nachrückte, bestimmt die zierliche Frau wie kaum jemand sonst die öffentliche Wahrnehmung des King.

Obwohl Töchterchen Lisa Marie (*1968) – dem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten –  heute mit mittlerweile 47 Jahren ihr Erbe längst angetreten hat, ist Priscilla immer noch die erste Adresse, wenn für Dokumentationen, Filme und Publikationen aller Art Aussagen über Elvis Presley benötigt werden. Dem kommt Priscilla, die eine zentrale Rolle im Ausbau Gracelands – Elvis Presleys Hauptwohnsitz von 1957 bis 1977 – zu einer der größten Touristenattraktionen in den USA spielte, gerne nach.

Das hat seit den 1980ern fast zwangsläufig dazu geführt, dass Priscillas Liebes- und Ehegeschichte mit dem King in der öffentlichen Wahrnehmung im Vordergrund steht. Mit der Zeit ist der Eindruck entstanden, die Beziehung zu ihr sei überhaupt die einzige längere, ernstzunehmende Elvis Presleys zu einer Frau gewesen, das Scheitern dieser Beziehung die Hauptursache für seinen frühen Tod und Priscilla habe insgesamt eine wichtige Rolle in der Karriere des King gespielt. Sicher: Elvis Presley hat nur ein einziges Mal geheiratet… Trotzdem sind diese Annahmen viel zu vereinfachend, treffen nicht den Kern.

Denn Priscillas Macht heute kontrastiert verblüffend mit ihrer Machtlosigkeit während der Dauer ihrer Beziehung zu Elvis Presley – einer Beziehung, in der er zu ihrem Leidwesen völlig dominierte und sie schlicht wenig zu melden hatte. Nachzulesen ist das in Priscilla Presleys 1985 erschienenen Buch Elvis and Me.

Elvis and Me oder Dr. Higgins trifft Eliza Doolittle

Priscilla Presley polarisiert. In der Fangemeinde des King hat sie ebenso leidenschaftliche Anhänger, die das Bild der großen romantischen Liebe ohne Happy End hochhalten, wie erbitterte Gegner, in deren Augen sie nicht mehr als ein ehemals vom Ehrgeiz der Mutter angestachelter hübscher Teenager auf der Suche nach einem reichen und berühmten Ehemann ist. Von großer Liebe keine Spur.

Wie meist im Leben ist die Realität weitaus weniger plakativ eindimensional. Diesen Schluss lässt auch Priscillas Buch zu, veröffentlicht 13 Jahre nach ihrer Trennung von Elvis Presley Anfang 1972. Elvis and Me, von nicht gerade wenigen als inhaltlich flach und im Hinblick auf Priscillas Person als reichlich geschönt empfunden, bietet einen überraschend guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere von Priscilla und Elvis und vor allem die Natur ihrer Beziehung.

  • Natürliche Schönheit mit 14: Priscilla Ann Beaulieu

Es ist eine Beziehung, die an die griechische Sage von Pygmalion aus Ovids Metamorphosen und ihre zahlreichen populären Weiterverarbeitungen erinnert, etwa George Bernard Shaws gleichnamiges Theaterstück oder das Musical My Fair Lady mit Audrey Hepburn in der Rolle der Eliza Doolittle und Rex Harrison als Dr. Higgins, in der der Künstler sich die perfekte Frau ganz nach seinen Wünschen formt. Zu weit hergeholt? Nein, man braucht sich nur Fotos von Priscillas Wandlungen anzuschauen, um zu ahnen, da ist was dran. Pygmalion – oder sagen wir besser: Eliza Doolittle – grüßt schon im 1. Kapitel von Elvis and Me.

Elvis and Me deckt ausschließlich den Zeitraum von 1956 bis 1977 ab und beginnt mit der Reaktion Priscillas, als sie am 16. August 1977 die Nachricht vom Tod ihres Ex-Mannes erhält. In nur wenigen Zeilen fasst sie schon an dieser Stelle die Essenz ihrer Beziehung zu Elvis Presley und den Grund für deren Scheitern zusammen:

“He had been a part of my life for eighteen years. When we met, I had just turned fourteen. The first six month I spent with him were filled with tenderness and affection. Blinded by love, I saw none of his faults or weaknesses. He was to become the passion of my life.
He taught me everything: how to dress, how to walk, how to apply makeup and wear my hair, how to behave, how to return love – his way. Over the years he became my father, husband, and very nearly God. Now he was gone and I felt more alone and afraid than ever in my life.”

– zitiert nach Priscilla Beaulieu Presley: Elvis and Me (1985)

Priscilla bringt sehr offen ihre hohe emotionale Abhängigkeit, ihre lange Hörigkeit von einem Mann zum Ausdruck, der vor allem eins für sie ist: ein Mentor, eine Vaterfigur. Das mag überraschen, will es nicht so recht zum Image des King of Rock ‘n‘ Roll passen. Doch für Priscilla macht es Sinn – ein Grund liegt in ihrer eigenen Familiengeschichte.

Wie alles begann

Priscilla Ann Beaulieu kommt am 24. Mai 1945 als Tochter des 19-jährigen Fotomodells Ann Iversen und des U.S. Navy-Piloten James Wagner in Brooklyn/New York zur Welt. Iversen hat norwegische Vorfahren, Wagner ist deutscher Abstammung. Priscilla ist erst wenige Monate alt, als ihr Vater bei einem Flugzeugunglück ums Leben kommt.

1948 heiratet ihre Mutter in zweiter Ehe den Air Force-Offizier Paul Beaulieu, der die kleine Priscilla adoptiert. In den nächsten Jahren stellen sich jüngere Halbgeschwister ein, die Familie zieht wegen des Berufes Paul Beaulieus sehr häufig um, was für Priscilla immer wieder Schul- und Freundeswechsel bedeutet. Eine Situation, mit der sich das eher schüchterne Mädchen schwer tut.

Zu ihrer Unsicherheit trägt bei, dass sie im Alter von 11 Jahren durch einen Zufall herausfindet, dass sie gar nicht die Tochter Paul Beaulieus ist, sondern adoptiert wurde. Priscilla ist schnell fasziniert von dem früh verstorbenen, gutaussehenden Vater, von dem es als Erinnerung nicht viel mehr als ein Medaillon und ein Foto gibt.

Wie die meisten weiblichen Teenager in den USA weiß Priscilla ab 1956, wer Elvis Presley ist, hört seine Musik, kennt ihn aus dem Fernsehen und findet ihn attraktiv. Ein beinharter Fan, so schreibt sie in Elvis and Me, sei sie aber nicht gewesen. Deswegen denkt sie sich auch nicht viel dabei, als Paul Beaulieu nach Deutschland versetzt wird. Familie Beaulieu landet in Wiesbaden, nur etwa 60 Kilometer von Friedberg entfernt, wo Elvis Presley von 1958 bis 1960 als regulärer G.I. stationiert ist.

Elvis Presley als G.I. in Deutschland: umschwärmt wie eh und je

Elvis Presley als G.I. in Deutschland

Im Eagles Club in Wiesbaden, einem Klub für amerikanische Soldaten und deren Familien, lernt Priscilla im Sommer 1959 Air Force-Mitglied Currie Grant kennen, der regelmäßig bei Elvis Presley zuhause – der Star hat ein Privathaus in Bad Nauheim angemietet – zu Besuch ist. Als Grant und seine Frau Priscilla mit Erlaubnis der Eltern Beaulieu Mitte September 1959 zu einem Besuch in Bad Nauheim mitnehmen, kommt es zur ersten Begegnung zwischen Elvis Presley und seiner späteren Frau. So Priscillas Version der Geschichte.

Der Teenager ist überrascht, wie normal, liebenswert, charmant und vor allem aufmerksam der gutaussehende Superstar im wirklichen Leben ist. Er wirkt mit seinen 24 Jahren jünger, verletzlicher und sanfter auf sie als sein Superstar-Image dies vermuten lässt, während er die 14-Jährige für älter hält. Bei ihrer ersten Begegnung schätzt er sie auf etwa 16 oder 17 und zeigt sich sehr amüsiert, als sie erzählt, in welche Schulklasse sie tatsächlich geht.

Hals über Kopf verliebt Priscilla sich in diesen 10 Jahre älteren Mädchentraum. Und er lässt ihr auch wirklich keine Chance, sich nicht zu verlieben. Von all den Leuten, die an diesem ersten Abend zur Party in Bad Nauheims Goethestraße 14 geladen sind, schenkt er ihr am meisten Aufmerksamkeit, setzt sich ans Klavier, spielt und singt vor allem für sie. Priscilla ist zugleich eingeschüchtert und überwältigt. Warum sie? Unverblümt könnte man sagen: Dr. Higgins erkennt in dieser natürlichen Schönheit bestes Pygmalion-Material.

Nach dem ersten schicksalhaften Besuch kommt es schnell zu weiteren Besuchen Priscillas in der Goethestraße und einer intimen Liebesbeziehung, die aber nie so weit geht, dass er mit ihr schläft. Besonders diesen Punkt ihrer Geschichte verteidigt Priscilla bis heute eisern. Viel Privates vertraut der King dem jungen Mädchen an: von der Trauer um seine kürzlich verstorbene Mutter Gladys, seiner Einsamkeit in Deutschland, der Befürchtung, die Zeit in der Armee könnte das Ende seiner Karriere bedeuten, und vor allem eins: Wie er sich die ideale Frau an seiner Seite vorstellt.

Schön, zurückhaltend, anschmiegsam und treu muss seine Idealfrau sein. Man könnte auch sagen: ganz auf ihn fixiert. Bei seiner fast gleichaltrigen Freundin, der Radiomoderatorin und Sängerin Anita Wood (*1938), mit der Elvis seit 1957 zusammen ist und die ungeduldig in Memphis auf seine Rückkehr in die USA wartet, ist er sich bei alldem nicht mehr so sicher, erzählt er. Priscilla ist fest entschlossen, diese hingebungsvolle Idealfrau zu werden, koste es, was es wolle. In Elvis and Me schreibt sie 1985:

“I became obsessed and watched what Elvis liked, what attracted him, trying to be everything he ever imagined a woman could be and more.“

30 Jahre nach der ersten Begegnung macht Priscilla sich wenig vor in ihrer Analyse, was ihre Attraktivität für den Superstar tatsächlich ausmachte. Ihr Resümee ist wenig romantisch, dafür realistisch:

“I think he was attracted by the fact that I had a normal, stable childhood, and that I was very responsible, having helped my parents raise my younger brothers and sister. […] Most of all he knew he could depend on me. I wasn’t interested in a career, in Hollywood, or in anything else that would draw my attention away from him. I also had all of the physical attributes that Elvis liked, the fundamentals he could use in turning me into his ideal woman. In short, I had everything that Elvis had been looking for in a woman: youth and innocence, total devotion, and no problems of my own. And I was hard to get.”

Priscilla Presley in: Elvis and Me (1985)

Die Bedenken der Eltern Priscillas ob der reichlich ungewöhnlichen Beziehung des 24-jährigen Superstars zum 14-jährigen Mädchen von nebenan zerstreut Elvis zunächst mit einem gekonnten Antrittsbesuch bei den Beaulieus in Wiesbaden, zu dem ihn auch sein Vater Vernon begleitet.

Elvis mit Elisabeth Stefaniak in Deutschland

Elvis mit Elisabeth Stefaniak in Deutschland

Die Bereitwilligkeit der Beaulieus das mitzumachen, mag erstaunen, ist aber gar nicht so ungewöhnlich, hat Elvis Presley zu diesem Zeitpunkt doch schon einiges an Erfahrung damit, wie man Töchter bei ihren Familien loseist. Ähnliches ist ihm zuvor etwa auch mit der 19-jährigen Elisabeth Stefaniak gelungen, die in Deutschland offiziell seine Sekretärin ist, in der Goethestraße wohnt… und zu der er mehr als ein rein berufliches Verhältnis hat.

Davon ahnt Priscilla nichts, auch wenn sie schnell merkt, dass die Beziehungen ihres Freundes zu den vielen Besucherinnen in der Goethestraße längst nicht immer platonisch sind. Treue setzt er bei seinen Freundinnen voraus, selbst ist er alles andere als monogam – und macht auch keinen wirklichen Hehl daraus. Elvis Presley ist ein Vielgeliebter. Welche Motivation sollte er haben, daran etwas zu ändern?

Und Priscilla? Die ist vom Start weg nachvollziehbar sehr eifersüchtig. Nicht nur auf andere Frauen, sondern auch auf die vielen Leute, die der King ständig um sich schart, auf die vielen Fans, die seine Zeit in Anspruch nehmen – Zeit, die er dann nicht für sie hat. Als geborener Entertainer hat Elvis Presley immer den großen Auftritt – wenn nicht auf der Bühne, dann eben privat. Er ist eine schillernde Persönlichkeit, die gerne im Mittelpunkt steht.

G.I. Elvis Presley und Anita Wood am 17. Mai 1958 in Waco/Texas

Elvis Presley mit Anita Wood

Als Elvis Presley Anfang März 1960 seine Zeit beim Militär beendet, Deutschland verlässt und in die USA zu Freundin Anita (plus neuen Affären) und seiner Karriere zurückkehrt, scheint eine Zukunft mit Priscilla zunächst in weite Ferne zu rücken.

Über zwei Jahre sieht sich das Paar nicht. Elvis meldet sich zwar immer wieder telefonisch, aber durchaus unregelmäßig in Deutschland. Im Frühjahr 1962 lädt er die nun fast 17-jährige Priscilla schließlich ein, ihn in Los Angeles zu besuchen. Nach langem Hin und Her mit den Eltern Beaulieu gelingt der Besuch – und er markiert den endgültigen Startschuss der nun umso leidenschaftlicheren Pygmalion-Beziehung.

Offiziell ist Elvis 1962 immer noch mit → Anita Wood liiert. Als die durch einen Zufall von dem Besuch Priscillas erfährt, trennt sie sich im Sommer 1962 endgültig von ihm. Elvis eist Priscilla daraufhin ein weiteres Mal für einen Besuch zur Jahreswende 1962/63 bei ihrer immer noch in Deutschland lebenden Familie los und setzt – nach zähen Verhandlungen mit Vater Beaulieu – schließlich durch, dass sie im Frühjahr 1963 ganz zu ihm nach Graceland zieht. Dabei ist das Verhältnis strikt inkognito, um der Karriere des Frauenschwarms nicht zu schaden.

Vereinbarungsgemäß geht die knapp 18-Jährige in Memphis noch für ein Trimester auf eine katholische Mädchenschule, wo sie wenig später im Sommer 1963 ihren High School-Abschluss macht. Das war es dann aber auch mit der Ausbildung. Von nun an wartet Priscilla auf ein Zeichen von ihrem berühmten Freund, dass geheiratet wird. Doch der hat es damit überhaupt nicht eilig. Hier wiederholt sich schlicht ein Muster, das es so auch schon bei Vorgängerin Anita Wood gab.

Die (fast) perfekte Frau

Vom Schulmädchen zum Glamour Girl: Priscilla mit Bienenkorb

Vom Schulmädchen zum Glamour Girl: Priscilla mit Bienenkorb

In Elvis‘ Händen ist Priscilla Wachs. Unter seinem Einfluss verwandelt sie sich im Handumdrehen von einem Schulmädchen in eine Femme fatale. Man könnte auch sagen: Sie ist sein neues künstlerisches Projekt in einer Phase seiner Karriere, in der sich Unterforderung und Langeweile eingeschlichen haben.

Dramatisches Make-up, figurbetonte Kleidung und eine fast schon meterhohe, schwarz gefärbte Bienenkorbfrisur – der letzte Schrei in den 1960ern – lassen Priscilla wie eine völlig neue Person wirken. Und ein bisschen sieht sie jetzt aus wie er: schwarze Haare, blaue Augen, Beehive statt Tolle. In ihrer grenzenlosen Hingabe gibt sie die eigene Identität bereitwillig auf: „I intended to do whatever I had to hold him“.

Dabei schießt sie weit über das Ziel hinaus und verbiegt sich in einem Maße, der kaum förderlich für das eigene Wohl ist: Mit 20 hat Priscilla ein erstes Magengeschwür. In Elvis and Me heißt es weiter:

My sole intention was to please him, to be rewarded with his approval and affection. When he criticized me, I fell to pieces. The Pygmalion nature of our relationship was a mixed blessing. The most fundamental thing at his stage of our life together was that Elvis was my mentor, someone who studied my every gesture, listened critically to my every utterance, and was generous to a fault with advice. When I did something that wasn’t to his liking, I was corrected. It is extremely difficult to relax under such scrutiny. Little escaped him […]
There were evenings when he’d send me back upstairs to change clothes because my choice was ‘dull’, ‘unflattering’, or ‘not dressy enough’ for him. Even the way I walked came under review; he told me to move more slowly, and for a short while, he had me walking around the house with a book on my head. […]
Would I ever be able to live up to his vision of how his ideal woman should behave and appear? She had to be sensitive, loving, extremely understanding, meeting unusual demands any average woman might reject. This included being left behind when he made spur-of-the moment, questionable ‘business trips’.”

– Priscilla Presley: Elvis and Me (1985)

Wow! Elvis Presley scheint ein echter Fan der Pygmalion-Story gewesen zu sein. Dr. Higgins sieht dagegen richtig blass aus. Allerdings kann man aufgrund der Art der Elvis-Priscilla-Beziehung davon ausgehen, dass sein Verhalten extremer wurde, je bereitwilliger sie versuchte, wirklich allen Anforderungen – also auch denen, die er selbst gar nicht stellte – gerecht zu werden. Schließlich finden sich in Elvis Presleys Beziehungen zu anderen Frauen diese Extreme nicht.

Nose to nose: Ann-Magret als Rusty mit Elvis Presley alias Lucky Jackson in Viva Las Vegas

Mehr als Kollegen: Ann Margret  mit Elvis Presley  in Viva Las Vegas

Die Damen waren allerdings meist auch etwas älter und insgesamt reifer als Priscilla, wie etwa die ebenso talentierte wie schöne 22-jährige Ann Margret, mit der Elvis 1963 – nur wenige Monate nach dem Einzug Priscillas in Graceland – eine ernste Beziehung beginnt, als sie für den Film → Viva Las Vegas (1964) gemeinsam vor der Kamera stehen.

Elvis Presley mochte betont feminine Frauen – den Typ Frau, der sich gerne schick macht, sich allzeit gut frisiert, perfekt geschminkt, manikürt und pedikürt präsentiert. Diese Augenweide herzustellen, ließ er sich auch gerne was kosten, schließlich hat man(n) ja einen Ruf zu verlieren. Mit seiner Kreditkarte war der King entsprechend großzügig, wenn die aktuelle Dame seines Herzens shoppen ging: Kleidung, Schmuck und natürlich ein standesgemäßes Gefährt gehörten schlicht zur Grundausstattung.

Außer Priscilla Presley hatte keine der Freundinnen, sofern sie sich dazu überhaupt geäußert haben, damit ein großes Problem. War die aktuelle Herzdame einkaufen (und er nicht mit von der Partie), ließ Elvis Presley sich die Einkäufe hinterher gerne modeln. Da kam es gut, dass viele seiner Freundinnen Erfahrung als Fotomodell, Schauspielerin oder Teilnehmerin an Schönheitswettbewerben (→ Linda Thompson) hatten. Die Damen kamen dem gekonnt nach – und er war mit der Kleiderwahl für den gemeinsamen großen Auftritt eigentlich immer zufrieden, wie etwa Barbara Leigh und → Ginger Alden berichten.

Als Super-Shopperin berühmt berüchtigt: Elvis' Freundin Linda Thompson (1972–1976)

Als Super-Shopperin berühmt-berüchtigt: Elvis’ Freundin Linda Thompson (1972–1976)

Im Unterschied zu Priscilla empfanden andere Frauen seine Ratschläge in Sachen Outfit und Make-up nicht als Kritik an ihrer Person. Der Mann war schließlich ein Superstar, stand seit Jahren vor der Kamera und hatte entsprechend viel Zeit in der Maske verbracht. Dass er gerne dozierte, etwa über die Inhalte der philosophisch-spirituell ausgerichteten Bücher, die er mit Vorliebe laß, fanden sie je nach eigenem Interesse entweder spannend oder akzeptierten es als eine seiner Marotten. Keine der Frauen empfand das als Bedrohung ihrer Identität.

An Priscillas Schilderungen in Elvis and Me ist durchaus etwas dran, keine Frage. Nur kann man sie nicht verallgemeinern. Der Anspruch, die perfekte Frau zu sein, ging auch stark von ihr selbst aus – sie machte das über Jahre zu ihrem Lebensmittelpunkt, sie ordnete sich völlig unter, daran lässt sie in ihrem Buch keinen Zweifel. Denn nur wenn sie perfekt ist, wird er sie heiraten, nicht gegen eine andere austauschen und wieder nach Hause zu ihren Eltern schicken. Pygmalion musste hier also gar nicht viel machen. Bleibt die Frage, wie tragfähig eine solche Beziehung auf Dauer sein kann.

Die junge Priscilla jedenfalls ist eine extrem unsichere Frau. Und sie bleibt es: In den frühen 1980ern lässt sie sich erneut von ihrem damaligen Freund Mike Edwards – ein bekanntes Fotomodell – einen komplett neuen Stil verpassen, obwohl sie nach ihrer Scheidung in den 1970ern eine Zeit lang zusammen mit einer Freundin recht erfolgreich eine eigene Boutique führte. Dr. Higgins revisited.

Chicks are born to give you fever!

In seiner ganzen Beziehung zu Priscilla spielt Elvis Presleys Beruf interessanterweise nur insofern eine Rolle, als er in verschiedenen Stadien seiner Karriere entweder frustriert damit (Schaupielkarriere in den 1960ern) oder wegen seines Megaerfolgs (Konzertjahre ab 1968/9) chronisch abwesend ist. Priscilla bleibt praktisch während der ganzen Dauer der Beziehung ganz auf das Private beschränkt: Bei Aufnahmesessions ist sie fast nie dabei, bei Dreharbeiten in Hollywood will er sie meist nicht vor Ort haben, so heißt es in Elvis and Me.

Versucht sie, sich doch einmal einzubringen und er reagiert emotional – schließlich ist ihm seine Karriere sehr wichtig – geht sie verschreckt sofort wieder in die Defensive. Von einem ganz wesentlichen Teil seines Lebens bleibt sie also ausgeschlossen. Spätestens jetzt ist klar, dass dieses ungleiche Paar wenig harmoniert. Nur phasenweise finden sie echte Gemeinsamkeiten, etwa die Liebe zu Pferden, die 1966 zum Kauf der Circle G Ranch führt. Früh zeigt die Pygmalion-Beziehung Ermüdungserscheinungen.

Fragt er sie, wie ihre Beziehung jemals funktionieren soll, wenn sie sich für keine seiner Interessen erwärmen kann, reagiert sie, indem sie Interesse vortäuscht. Mit seinem Hang zur Spiritualität kann sie nichts anfangen, von seinen Lektüregewohnheiten ist sie gelangweilt bis hochgradig frustriert, liest er seine spirituellen Bücher doch meist im Bett. Selbst wenn sie endlich allein sind, hat sie noch Konkurrenz – in Form von Büchern! Priscilla geht schließlich so weit, einen Selbstmordversuch zu inszenieren, um seine Aufmerksamkeit endlich wieder auf sich zu ziehen.

Überhaupt das Bett. Ein entscheidender Bereich, in dem Elvis alias Dr. Higgins seine Eliza Doolittle dominiert, ist Sex. Viel ist schon darüber gesagt worden, dass die beiden ja eigentlich nie welchen hatten, sie 1967 nach Jahren des Zusammenlebens jungfräulich in die Ehe ging. Nun ja, kein Sex trifft nur dann zu, wenn man eine ähnliche Auffassung von „kein Sex“ hat, wie sie Bill Clinton im Nachgang zur Monica Lewinsky-Affäre versuchte, an den Mann zu bringen.

Tatsächlich geht es ziemlich viel um Sex in Priscillas Buch Elvis and Me, dessen Fokus auf den Jahren 1962 bis etwa 1969 liegt. Sonst hat das Paar ja auch nicht wirklich viel gemeinsam. Mentor Elvis führt seine Eliza in sexuelle Rollenspiele ein, die auch schon mal andere Frauen mit einschließen. Und das wird eifrig dokumentiert in Form von Polaroids und Videos.

Elvis and I both loved creating these sexual fantasies and it seemed to bring us closer together. I had no previous sexual experience to compare with his inventive sexuality and I was ready to indulge hin in any way I could. Being in the fast lane, he was exposed to every pleasure available in life… Under no circumstances were his ideas or playfulness perverted or in any way harmful.”

– Priscilla Presley: Elvis and Me (1985)

Priscilla und Elvis Presley - wirklich ein Traumpaar?

Priscilla und Elvis Presley – wirklich ein Traumpaar?

Nach vorehelicher Keuschheit klingt das nicht gerade. Die Rollenspiele dienen vor allem einem Zweck: Sie sollen die Spannung erhalten, erzählt er ihr. Zum Mitspielen bringt Dr. Higgins seine Eliza vor allem mit der romantischen Vorstellung, erst dann so mit ihr zu schlafen, wie sie sich das sehnlichst wünscht, wenn der Zeitpunkt dafür genau richtig ist – irgendwann in der Zukunft. Die Hochzeitsnacht also. Die Nacht, für die ein Termin in immer weitere Ferne zu rücken scheint. Er hat es so gar nicht eilig damit. Und der Leser von Elvis and Me ahnt schon: Das könnte auch genau der Moment werden, an dem diese Beziehung tatsächlich endet.

Ganz so ist es nicht. Und irgendwie doch. Nach einem wenig romantischen Heiratsantrag wird am 1. Mai 1967 im Aladdin Hotel in Las Vegas endlich geheiratet. Die Hochzeitsnacht kommt und… nein, sie ist keine gigantische Enttäuschung, sondern genau so intensiv, wie Mr. Presley es seiner Frischangetrauten versprochen hat. Sofort ist Priscilla schwanger.

Während er sich vom Start weg auf den Nachwuchs zu freuen scheint, ist ihre Haltung sehr ambivalent, fürchtet sie doch (zurecht), dass ein Kind so schnell nach der Hochzeit sie ans Haus fesseln wird und sie ihrem unruhigen Ehemann nicht dicht genug auf den Fersen bleiben kann. Sie denkt sogar über eine Abtreibung nach…

Separate Ways

Was bei Priscillas Schilderungen in Elvis and Me geradezu ins Auge sticht, ist, dass sie bei aller Fixierung auf ihn vor allem um sich selbst und ihre eigene große Unsicherheit kreist. Auf geradezu kuriose Weise hat sie wirklich keine Vorstellung, was ihren Mann antreibt, was er denkt und fühlt. Im besten Falle merkt sie, dass etwas nicht in Ordnung ist, aber benennen kann sie es meist nicht. Elvis Presley bleibt ihr ein Rätsel.

Deswegen trifft es sie auch völlig überraschend, als er ihr – sie ist im 7. Monat schwanger – eröffnet, er wolle sich von ihr trennen, ohne sich gleich scheiden zu lassen. Sie ist schockiert und tief verletzt, geht der Sache aber nicht auf den Grund und hofft, er werde sich schon wieder beruhigen. Auf die Idee, dass diese Ehe ihm jetzt schon zu eng ist, er sie in einer Phase, in der er versucht, sich künstlerisch neu zu erfinden, ein gutes Studioalbum zu produzieren, geradez luftabdrückend findet, kommt sie nicht. Die Erkenntnis wäre wohl auch zu schmerzlich. Priscilla Presley ist offensichtlich alles andere als eine Muse für ihren Mann.

Stolze Eltern: Lisa Marie Presley kommt auf den Tag genau 9 Monate nach der Hochzeit am 1. Februar 1968 zur Welt

Stolze Eltern: Lisa Marie Presley kommt auf den Tag genau 9 Monate nach der Hochzeit am 1. Februar 1968 zur Welt

Elvis Presley trennt sich in dieser Phase nicht von seiner jungen Frau, er wartet die Geburt von Töchterchen Lisa Marie (*1.2.1968) ab – allen Aussagen nach war er ein begeisterter und liebevoller Vater – und verflüchtigt sich dann mehr oder weniger aus dem ehelichen Schlafzimmer. Auch eine Methode. Eine unter der seine Frau leidet, weil es ihre ohnehin große Unsicherheit noch weiter steigert.

In Elvis and Me rationalisiert Priscilla den Verlust des Interesses ihres Ehemannes damit, dass Elvis Presley aufgrund seines engen Verhältnisses zu seiner eigenen Mutter mit Müttern einfach keine intimen Beziehungen haben konnte. Eine Art Ödipus-Komplex also. Möglich. Dagegen spricht allerdings, dass er sich dann doch nicht völlig aus dem Schlafzimmer verabschiedet und zudem in der Folge eine ganze Reihe von Beziehungen zu Frauen hat, von denen er weiß, dass sie kleine Kinder haben.

Eine davon ist die Schauspielerin Susan Henning, die die blonde Unschuld im ’68 Comeback Special spielt und eine kleine Rolle in dem Film Live A Little, Love A Little (1968) hat. Aufgrund der Natur ihrer Beziehung – die Affäre soll Hennings Andeutungen nach ziemlich leidenschaftlich gewesen sein – hält die Schauspielerin diese Erklärung der Ex-Frau für ziemlich unwahrscheinlich. Es spricht einiges dafür, dass Dr. Higgins seines Pygamlion-Werks schlicht überdrüssig wurde und sich neu orientierte.

Wie es auch immer gewesen sein mag, es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Elvis Presley, der sich kaum je öffentlich über seine Ehe geäußert hat, spätestens 1968/69 genauso wenig glücklich damit war wie seine Frau. Vernon Presley hat in einem Interview mit der Zeitschrift Good Housekeeping Ende der 1970er ziemlich trocken bemerkt, sein Sohn habe ziemlich schnell nach der Hochzeit festgestellt, dass die Ehe nichts für ihn sei. Oha.

Elvis mit Susan Henning 1968

Elvis mit Susan Henning 1968

Dazu passen Elvis Presleys Äußerungen gegenüber Ex-Freundin Anita Wood, die 1969 sehr erstaunt darüber ist, als er sie fragt, ob ihre Trennung 1962 nicht ein Fehler gewesen sei. Auch gegenüber Sopranistin Kathy Westmoreland, mit der er 1970/71 einige Zeit eine Beziehung hat, macht er sehr deutlich, dass seine Ehe nicht glücklich ist. Zu diesem Zeitpunkt lebt er mehr denn je die offene Ehe, in der parallele Beziehungen zu mehreren Partnerinnen jederzeit möglich sind.

Als Elvis Presley 1969 zu Live-Auftritten zurückkehrt und in den folgenden Jahren häufig auf Tournee ist, entfernt sich das Ehepaar immer weiter voneinander. Ihre einzige Verbindung ist die gemeinsame Tochter. Der King genießt das Bad im Rampenlicht und kehrt nach Engagements immer häufiger nicht nach Hause zurück  – Palm Springs wird zu seinem neuen Freitzeittummelplatz.

Beide haben Affären – Priscilla witzigerweise bevorzugt mit Lehrern (Tanzlehrer, Karatelehrer). Eliza Doolittle beginnt, sich von ihrem 1. Dr. Higgins zu emanzipieren. Man kann es an der Veränderung ihres äußerlichen Erscheinungsbildes sehen – die schwarz gefärbten Haare, künstlichen Wimpern, das dicke Make-up weichen einem natürlicheren Look.

Als die Affäre Priscillas mit Karatelehrer Mike Stone öffentlich wird – im Gegensatz zu Priscillas Schilderung in Elvis and Me erfährt ihr Mann nicht durch sie selbst, sondern durch seinen Anwalt schon im Herbst 1971 davon – trennt sich das Paar Anfang 1972 endgültig. Die Scheidung wird eingereicht und Priscilla lässt sich mit Tochter Lisa Marie in Kalifornien nieder. Ihre Beziehung mit Mike Stone, der für sie Frau und Kinder verlässt, hält nicht lange. Schon 1975 hat Priscillas Sprungbrett aus der Ehe mit dem King of Rock ‘n’ Roll ausgedient.

In Elvis and Me nimmt die Phase von der Hochzeit bis zur Scheidung auffällig wenig Raum ein: Irgendwie war die Ehe ja auch mit den Flitterwochen so gut wie vorbei. In den Hintergrund treten dabei allerdings auch Vorgänge, die die Ex des King nicht ganz so gut aussehen lassen. Nicht erwähnt wird etwa, dass sie 1973 – als das Scheidungsverfahren läuft – auf mehr Unterhalt klagt. Auch dass sie ganz offensichtlich ihrem neuen Freund erlaubt, sich enschränkend in Elvis Presleys Besuchsrecht für die gemeinsame Tochter einzumischen, woraufhin der regelrecht ausrastet und Mordgedanken gegen Stone hegt, wird nicht erwähnt.

Separate ways und ein letztes Küsschen für die Fotografen

Separate ways und ein letztes Küsschen für die Fotografen am Tag der Scheidung

Letztendlich dauert dies aber nicht lange. Es gibt keinen großen Scheidungskrieg. Der King erweist sich einmal mehr als finanziell großzügig und die Ex-Gattin gewährt ihm dafür ein großzügiges Besuchsrecht für Tochter Lisa Marie, die er nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Das Ex-Ehepaar verständigt sich erstaunlich schnell auf eine freundschaftliche Basis und äußert sich – zumindest öffentlich – nie negativ übereinander. Beide gehen einfach ihrer Wege, wobei sie schon ab 1974 regelmäßig seine Konzerte in Las Vegas besucht. Elvis Presley findet im Sommer 1972 eine neue Partnerin in Linda Thompson.

Elvis Presley mag nicht glücklich über die Art gewesen sein, wie seine Ehe endete – Priscillas Äffäre mit dem Karatelehrer und die Scheidung zierten ordentlich die Gazetten und brachten ihn in Erklärungsnot-, aber er scheint das recht schnell als unausweichlich akzeptiert zu haben. Es spricht einiges dafür, dass er zugunsten der Tochter eine Ehe auf Distanz mit vielen Freiheiten – so wie das Paar sie ja von 1968 bis 1972 ohnehin lebte –  schon aus Imagegründen bevorzugt hätte, aber Priscilla wollte es anders. Für sie stand die Emanzipation von ihrem Mentor im Vordergrund – und dazu musst sie ihn verlassen. Ganz offiziell und ohne Hintertürchen.

Anfang 1972 nimmt Elvis Presley zwei Songs auf, die als seine “Scheidungssongs” gelten und die als A- und B-Seite derselben Single erscheinen. Bekannt ist heute vor allem die B-Seite mit Always On My Mind, aber es ist wohl eher der Song Separate Ways, also die A-Seite, die seine Sicht auf das Ende der Beziehung am besten spiegelt.

Was der Song zum Ausdruck bringt, ist, dass beide die getrennten Wege 1972 längst als unvermeidlich akzeptiert haben – Elvis und Priscilla Presley, Dr. Higgins und Eliza Doolittle, sind kein Liebespaar mehr. Sie sind im besten Falle Freunde mit Erinnerungen an die guten Zeiten, der Hoffnung, dass die gemeinsame Tochter die Trennung versteht, und sie beide neue Partner finden. Ein versöhnliches Ende für das sehr ungleiche Paar Elvis und Priscilla. Die ganz große Liebe, an deren Verlust Elvis Presley in den 1970ern zerbricht, ist vor diesem Hintergrund vor allem eins: ein Mythos.

Separate Ways

I see a change is coming to our lives
It’s not the same as it used to be
And it’s not too late to realize our mistake
We’re just not right for each other

Love has slipped away left us only friends
We almost seem like strangers
All that’s left between us are the memories we shared
Of times we thought we cared for each other

There’s nothing left to do but go our separate ways
And pick up all the pieces left behind us
And maybe someday, somewhere along the way
Another love will find us

Some day when she’s older
maybe she will understand
Why her mom and dad are not together
The tears that she will cry when
I have to say goodbye
Will tear at my heart forever

There’s nothing left to do but go our separate ways
And pick up all the pieces left behind us
And maybe someday, somewhere along the way
Another love will find us

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