Navigation » Startseite » 2014 » 09

Wenn es um Elvis Presley geht, dann gibt es im Grunde nur eine einzige Sache, die mich wirklich enttäuscht – nur eine Tatsache, die ich zutiefst bedaure: Ich hatte nie die Möglichkeit, diesen großartigen Performer je live zu erleben.

Elvis Presley 1970

Elvis Presley 1970

Und warum? Ich bin einfach zu jung! Elvis Presley hätte es mindestens bis gut in die 1980er, besser noch die 1990er, schaffen müssen, um mir eine realistische Chance zu geben, eines seiner Konzerte zu besuchen. Da beneide ich die Fans etwa der Rolling Stones oder eines Bob Dylan, die immer noch in den Genuss von Live-Auftritten ihrer Lieblinge kommen. So gut habe ich es nicht.

Dabei wäre mir kaum eine Anreise zu weit, kaum ein Ticketpreis zu hoch, um wenigstens 1 Konzert live zu erleben – in Las Vegas oder sonst irgendwo auf dieser Welt. Aus naheliegenden Gründen – der vermaledeite 16. August 1977 hat mir unwiederbringlich einen Strich durch die Rechnung gemacht – ist das unmöglich: That’s The Way It Is. So isses nun mal. Weiterlesen

Navigation » Startseite » 2014 » 09

Ginger Alden Leyser (* 13.11.1956) hat mich überrascht. Ich hatte einfach nicht mehr damit gerechnet, dass Elvis Presleys letzte Freundin und damit auch die Frau, die den King am 16. August 1977 tot in seinem Badezimmer fand, doch noch ihr jahrzehntelanges Schweigen brechen und ein Buch mit ihrer Version der Liebesgeschichte veröffentlichen würde. Dennoch hat sie es jetzt endlich getan – und das ist gut so!

Elvis Presley und Ginger Alden im Urlaub auf Hawaii, Frühjahr 1977

Elvis Presley und Ginger Alden im Urlaub auf Hawaii, Frühjahr 1977

Erst Anfang September 2014 ist Elvis & Ginger: Elvis Presley’s Fiancée and Last Love Finally Tells Her Story im bekannten Berkley-Verlag (Penguin-Gruppe) erschienen. Vom Start weg hat sich das Buch eine gute Platzierung unter den Top 20 der New York Times-Bestsellerliste erobert. Wer dort so zielsicher landet – nur wenige Autoren von Elvis-Veröffentlichungen wagen es, davon auch nur im Ansatz zu träumen – hat also etwas zu erzählen, was viele Menschen interessiert und berührt. Gingers Geschichte gehört ganz sicher dazu.

Weiterlesen

Navigation » Startseite » 2014 » 09

Man kann sich nur sattsam wundern, was so manch einer für Schätze in seinem Keller hortet. Im Falle des Unternehmens WestSpiel, das in Deutschland 7 Spielbanken mit nach eigenen Angaben jährlich über einer Million Besuchern betreibt, ist es ein echter Andy Warhol aus der berühmten Elvis-Siebdruckserie: Triple Elvis von 1963.

Der Clou an der Sache: Der millionenschwere Vintage-Warhol – ein Pendant mit Motiv Double Elvis kam im Mai 2012 beim Auktionshaus Sothebys für 37 Millionen USD unter den Hammer – ist seit 2009 eingelagert, paradoxerweise gerade weil er als Paradestück der hauseigenen Kunstsammlung gilt.

Ein 'Double Elvis' aus Warhols berühmter Elvis-Siebdruckserie basierend auf einem Pressefoto für den Western 'Flaming Star" (1969)

Kam 2012 für 37 Mio. USD unter den Hammer: ‚Double Elvis‘ aus Warhols berühmter Elvis-Siebdruckserie zeigt Elvis Presley auf einem Pressefoto für den Western ‚Flaming Star“ (1960)

Angekauft hatte man Triple Elvis, der den King statt doppelt wie auf der Abb. oben einfach dreimal nebeneinander in derselben Westernpose im Film Flaming Star (Flammender Stern, 1960) zeigt, zusammen mit einem Marlon Brando-Warhol schon Ende der 1970er für das Spielcasino Aachen, um dort die Innenausstattung mit Pop Art-Kunst aufzuwerten. Doch inzwischen ist vor allem der Elvis-Warhol, der stattliche 2 Meter hoch und 1,70 Meter breit ist, viel zu viel wert, um ihn zu Dekorationszwecken mal eben so an die Wand zu pinnen.

Weiterlesen