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Einmal mit Elvis Presley zusammen im Aufnahmestudio sein, hautnah miterleben, wie der King seine Songs einspielte. Das ist ein ganz großer unerfüllter Traum vieler Musiker – von den Fans einmal ganz zu schweigen. Einer, der diesen Traum ab 1970 gleich mehrfach erlebt hat, ist der bekannte Bassist und Plattenproduzent Norbert Putnam (*1942) – von Elvis humorvoll »Put« genannt.

Hatte einen Platz in der ersten Reihe: Elvis‘ Bassist Norbert Putnam

Als Bassist ist Norbert Putnam auf bekannten Alben wie etwa Elvis Country (1971) zu hören, war im Juni 1970 bei der berühmten Nashville-Marathon-Session ebenso mit von der Partie wie im Dezember 1973 im Stax-Studio  (Elvis At Stax). Außerdem spielte er 1976 mit Migliedern der berühmten TCB-Band in Gracelands Jungle Room und ist für immer mit Elvis‘ humorvollen Weckruf »Wake-up, Put« auf dem Klassiker Merry Christmas Baby verewigt.

Gute Stimmung in Nashville 1970: Elvis mit Bassist Norbert Putnam zu seiner Linken

Bevor Norbert Putnam Mitte der 1960er nach Nashville kam und sich dort als exzellenter Rock-/Soul-Bassist etablierte, hatte er sich schon als junger Musiker der Muscle Shoals-Crew in Alabama auf Aufnahmen von Arthur Alexander, The Tams und Tommy Roe einen Namen gemacht. Über den frühen Einfluss von Elvis und den seines ersten Bassisten Bill Black sowie seine Anfänge bei Muscle Shoals erzählt der sympathische, redegewandte Putnam in diesem Video.

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Am 8. Januar 1961  feierte Elvis Presley seinen 26. Geburtstag bei den Dreharbeiten zu seinem 7. Kinofilm: Wild in the Country (Lied des Rebellen, 1961). Wild in the Country unter der Regie von Philip Dunne war nach Love Me Tender (1956) und Flaming Star (1960) die 3. und letzte Produktion des Memphis Flash für die 20th Century Fox: Nach zwei Western für die Fox war er hier in einem Melodram als straffällig gewordener »angry young man« mit schriftstellerischen Ambitionen zu sehen.

Elvis Presley als "angry young man" Glenn Tyler vor Gericht in 'Wild in the Country' 1961

Wild in the Country 1961: Elvis Presley muss sich  als „angry young man“ Glenn Tyler  gleich zweimal wegen versuchten Totschlags verantworten

Überhaupt nicht melodramatisch, sondern sehr ausgelassen fröhlich verlief die kleine Party, die die Filmcrew, darunter Schauspielkollegin Hope Lange und Regisseur Philip Dunne, am 8. Januar 1961 am Filmset für das Geburtstagskind ausrichtete. Happy Birthday King Karate war auf einem Plakat zu lesen, dass die Crew ihrem Hauptdarsteller in humorvoller Anspielung auf seine Karateleidenschaft zum Geschenk machte.

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