Elvis Presleys Aloha From Hawaii: die Botschaft

Elvis Presleys Konzert Aloha From Hawaii, das am 14. Januar 1973 im Honolulu International Center (HIC) stattfand, gilt als Meilenstein in der Karriere des internationalen Superstars.

Aloha From Hawaii: der amerikanische Adler hebt ab zu seinem Flug um die Welt

2 Monate vor dem Mega-Event Aloha From Hawaii machte Elvis Presley in einer Pressekonferenz eine interessante Bemerkung zu seinem Konzertprogramm, die eine nähere Betrachtung lohnt. Der King, nicht gerade dafür bekannt, gerne Reden zu halten oder Interviews zu geben, in denen er mehr als die unbedingt nötigen Antworten auf Fragen zu seiner Person oder seinen Vorhaben gab, meldete sich hier erstaunlicherweise ungefragt selbst zu Wort:

„Es ist eine große Ehre, dieses Satellitenprogramm machen zu dürfen und ich werde mein Bestes geben, um zusammen mit meinen Leuten, eine gute Show zu liefern: einfach reine Unterhaltung, kein Dies und Das, keine Botschaften. Wir wollen versuchen, die Zuschauer mit dieser einstündigen Show glücklich zu machen. Wenn wir das schaffen, haben wir unseren Aufgabe erfüllt.“

Pressekonferenz Hilton Hawaian Village, 20. November 1972

Warum betonte er die reine Unterhaltungsprogrammatik seines Satellitenkonzerts eigentlich so stark? Warum war es ihm wichtig, eben keine „Botschaft“ kommunizieren zu wollen und das schon im Vorfeld sehr deutlich zu machen? Steckte am Ende mehr dahinter, und vor allem: stimmte es überhaupt? Gibt es einen Zusammenhang zu Elvis‘ Überraschungsbesuch bei Präsident Nixon im Weißen Haus (1970) und der Verleihung des  Jaycee-Awards kurz darauf?

Tatsächlich hat Elvis Presley nach seinem Comeback als Live-Entertainer Ende der 1960er, also in einer Zeit, in der eine ganze Generation an Singer-/Songwritern mit sozialkritischen Liedern und politischen Statements für Furore sorgten, den Aspekt „keine Botschaft/reines Entertainment“ erstaunlich oft in Interviews zur Sprache gebracht.

Auf die Frage eines Journalisten, ob er künftig weitere sozialkritische Songs wie seinen Hit In The Ghetto (1969) aufnehmen wolle, antwortete der King, dass er dies immer von dem Song selbst abhängig mache, also von Fall zu Fall, nicht entlang einer bestimmten Richtung – und versieht dies sofort mit dem Nachsatz: Außerdem dürfe der Unterhaltungswert bei seiner Musik und seinen Konzerten niemals zu kurz kommen.

Kurz darauf witzelte er bei einem Konzert in Las Vegas, sein Mund fühle sich so trocken an, als „hätte Bob Dylan darin übernachtet“… Flugs folgte – unter lautem Gelächter des Publikums – der Griff zum Wasserglas, um das Organ ordentlich zu befeuchten. Schließlich sollte ein Konzert – noch dazu im Zentrum des amerikanischen Unterhaltungskosmos –  keine staubtrockene, verkopfte Veranstaltung sein: a little less conversation, a little more action, heißt es nicht umsonst in Elvis Presleys posthumen Megahit A Little Less Conversation (1968/2002).

Umso überraschender erscheint diese Einstellung, als Elvis Presley bei seinen Verwandten, Freunden und Angestellten dafür bekannt war, Politik und Zeitgeschehen sehr genau zu verfolgen und praktisch zu allem eine sehr dezidierte Meinung zu haben, mit der er privat auch nicht hinter dem Berg hielt. Die Sopranistin Kathy Westmoreland, fester Bestandteil der Elvis Presley-Show von 1970 bis 1977, bringt dies sehr schön auf den Punkt:

„Elvis was primarily a strong conservative, but tempered with a compassionate liberalism. He was patriotic to a fault and believed in giving back to his country a share of what it had given to him. […] He was very well versed on current events and discussed them endlessly – from such matters as the Shelby County Sheriff elections – to which bills were pending in the U.S. Senate – to international boarder disputes in the Mid-Easts. Elvis was a very informed man and an avid reader.“

Zitat aus Kathy Westmoreland: Elvis and Kathy (1987)

Doch obwohl er ausgeprägte eigene Überzeugungen hielt, war er nicht dafür zu haben, sich von Parteien oder Politikern vereinnahmen zu lassen. Seine Lebensaufgabe, so erklärte er Kathy unmissverständlich, sei nun mal in erster Linie, „Menschen glücklich zu machen, keine bedeutungsschweren Botschaften… keine politischen Reden“. In politischen Fragen sollten die Leute sich einfach ihr eigenes Bild machen.

Aloha – das Vorspiel: König trifft Präsident

Wie passt diese Einstellung nun aber zu Elvis Presleys berühmt-berüchtigten Besuch im Weißen Haus im Dezember 1970, bei dem der amerikanische Präsident Richard Nixon –  dessen Besuch in China brachte Elvis‘ Management kurioserweise überhaupt erst auf die Idee für das Satellitenkonzert Aloha From Hawaii  –  ihn zum „Special Assistant“ des  Bureau of Narcotics And Dangerous Drugs im amerikanischen Justizministerium ernannte?

Elvis Presleys Ausweis als „Special Assistant“ des ‚Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs‘

Ganz einfach: Elvis Presley kam als Privatperson, wollte den Besuch und die Ernennung zum Spezial-Assistenten inkl. Verleihung einer Dienstmarke – neues Prunkstück seiner Polizeimarkensammlung (der Mann war ein Jäger und Sammler ;-))  – als vertrauliche Privatangelegenheit verstanden wissen. Diese wurde ihm auch zugesichert. Vertraulich blieb die Episode auch länger, denn erst 1972 erschien ein Artikel zur Verleihung der Auszeichnung in der Washington Post.

Im Weißen Haus 1970: Richard Nixon und Elvis Presley unterhalten sich, Egil ‚Bud‘ Krogh macht Notizen

Noch erstaunlicher ist, dass es Elvis Presley bei diesem Besuch im Weißen Haus tatsächlich gelang, seine Person und seine Popularität nicht vereinnahmen zu lassen. Die im Vorfeld des Treffens von Egil „Bud“ Krogh, damals Mitarbeiter der Nixon-Administration, in einem Memo festgehaltenen Ideen zu einem TV-Special, Musical und Album mit dem Arbeitstitel „Get High on Life“ – hierüber wollte man versuchen, Elvis in die Antidrogenkampagne der Nixon-Regierung einzubinden –  wurden vom Memphis Flash einfach ignoriert bzw. waren kein Thema bei dem Treffen mit Nixon.

Get High On Life: Egil Kroghs Konzept, um Elvis Presley für die Antidrogenkampagne der Nixon-Regierung zu gewinnen

Elvis Presley – bei seinem Treffen mit Nixon einmal mehr sehr zurückhaltend in der Kommunikation seiner konkreten Absichten – machte jedoch einige Punkte ganz deutlich: Er ist sehr patriotisch, will in erster Linie etwas für sein Land und seine Mitbürger tun, deren amerikanischen Traum er seiner Ansicht nach personifiziert und lebt, und er lehnt die Verherrlichung von Drogenkonsum in der Musik der „Hippie-Generation“ ab, ein negativer Einfluss, von dem er glaubt, er sei vor allem durch Musiker und Bands der sog. „britischen Invasion“ in die USA gekommen.  Helfen möchte er, aber vor allem möchte er dies auf seine ureigene, individuelle Weise tun:

„I do my things just by singing, Mr. President. I don’t make any speeches on stage. I just reach them in my own way.“

„Ich mache die Dinge auf meine eigene Weise, Herr Präsident. Ich halte keine Reden auf der Bühne. Ich erreiche [die Menschen] auf meine Art“

Zitat aus: Egil „Bud“ Krogh: The Day Elvis Met Nixon (1994)

Deswegen weckte Egil Krogh beim Mittagessen im direkten Nachgang zum Treffen mit Richard Nixon zwar Elvis Presleys Interesse, als er von einem Präventions- und Rehabilitationsprogramm für drogenabhängige Jugendliche erzählte, aber es kam zu keinem Zeitpunkt zu einer konkreten Zusammenarbeit zwischen der Nixon-Regierung und dem King. Elvis schnappte sich einfach die „Dienstmarke“, verabschiedete sich, kam niemals wieder und machte weiter „sein Ding“. Weshalb das so lief, das erhellt ein Blick auf seine Auszeichnung als Jaycee.

Aloha – der Jaycee-Award: Als Kind war ich ein Träumer…

Nur wenige Tage nach seinem Besuch im Weißen Haus und fast auf den Tag genau zwei Jahre vor dem berühmten Aloha-Konzert nahm Elvis Presley im Januar 1971 in Memphis die für ihn wohl wichtigste Auszeichnung seines Lebens entgegen. Er erhielt den sog. „Jaycee-Award“ und wurde damit zu einem der „10 herausragendsten jungen Männer der Nation“ des Jahres 1970 gewählt (Ten Outstanding Young Men of the Nation, heute: Ten Outstanding Young Americans), d.h. als einer der Männer, die „die besten Eigenschaften ihrer Generation verkörpern und damit einen Fortschritt für eine bessere Welt bewirken“.

Diese hohe Auszeichnung gibt es übrigens bis heute, sie wird vom Junior Chamber International (JCI) vergeben, einer Organisation, die 1915 in den USA gegründet wurde und heute weltweit in mehr als 100 Staaten tätig ist. Ihre Mitglieder werden als Jaycees bezeichnet. Die JCI hat es sich zum Ziel gesetzt, Personen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren (zu Elvis‘ Zeiten bis 35 Jahre) zu fördern, damit sie positive Veränderungen in der Gesellschaft bewirken.

Denn die Jaycees gehen davon aus, dass positive gesellschaftliche Entwicklungen nur in begrenztem Umfang durch Maßnahmen von Regierungen erreicht werden können. Aus ihrer Sicht werden diese Veränderungen eher durch die Initiativen verantwortungsbewußter Bürger – Jaycees verstehen sich als Weltbürger – in Gang gesetzt, die durch ihr lokales, nationales und internationales Engagement und soziales Veranwortungsbewusstsein Positives zugunsten aller bewirken.

Vorgeschlagen für den Jaycee-Award hatte Elvis übrigens der demokratische Politiker, Sheriff und spätere Bürgermeister des Bezirks Shelby County, William N. („Bill“) Morris. Zur Jury, die Elvis Presley aus einer Liste an Kandidaten auswählte, die sich alle durch besondere Leistungen in ihrem jeweiligen Betätigungsfeld sowie besonderes humanitäres Engagement auszeichneten, gehörte 1970 u.a. der amerikanische Ex-Präsident Lyndon B. Johnson.

Gute Laune bei der Verleihung des Jaycee-Award 1971: Elvis beantwortet wie alle Preisträger die an ihn gestellten Fragen bei einer Talkrunde

Zu den Preisträgern 1970 zählten neben Elvis u.a. der afroamerikanische Jurist und Bürgerrechtler Thomas Atkins, Biophysiker Mario R. Capecchi, späterer Nobelpreisträger für Medizin, und Paul W. Bucha, Experte für den Nahen Osten und Barack Obamas Berater für Außenpolitik. Elvis Presley war der einzige Preisträger aus dem Entertainment.

Die silberne Trophäe mit den beiden sich berührenden Händen, die jeder Preisträger überreicht bekam, trägt die vielsagende Inschrift: „Die Hoffnung der Menschheit liegt in den Händen der Jugend und der Tat“ (The hope of mankind lies in the hands of youth and action). Ich sag’s ja: A little less conversation, a little more action ;-).

Vor der eigentlichen Preisverleihung hatte das geladene Publikum – unter Ausschluss der Presse – im Rahmen einer Talkrunde die Gelegenheit, die 10 Preisträger selbst zu befragen. Auch hier blieb sich Elvis Presley bei den an ihn gestellten Fragen, z.B. nach dem Einfluss von Musik auf die Jugend und was genau denn nun seine Botschaft an die Welt sei, treu:

„Ich bin nicht einverstanden mit Musik, die Drogen und die Entehrung der Flagge propagiert. […] Ich bin nicht hier, um jemanden eine Botschaft zu bringen. Ich bin hier, um Leute zu unterhalten und sie glücklich zu machen. Wenn das den Menschen etwas bedeutet, dann hat es einen Wert.“

Was die Verleihung des Jaycee-Award jedoch wirklich besonders macht, ist, dass sie die einzige bekannte Preisverleihung ist, zu der Elvis Presley nicht nur persönlich erschien – selbst den Grammy für sein Lebenswerk ließ der Mann sich einfach zwischen zwei Konzerten in Las Vegas „vorbeibringen“ (→ Elvis und die Grammys) – und Fragen beantwortete, sondern selbst am Abend vor der Preisverleihung eine erstaunlich poetische Rede schrieb, die er dann vortrug.

Audio der Rede vom 16. Januar 1971

Seine handschriftlichen Notizen zu dieser knappen Rede, in der es ihm gelang, sich vor den herausragenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik seiner Zeit mit ganz wenigen bescheidenen Worten vorzustellen und von seiner Vision und seinen Träumen zu erzählen, sind auf 3 gelben Zetteln, fast so etwas wie Post-Its, erhalten geblieben.

Elvis Presleys handschriftliche Notizen zu seiner Rede, Jaycee-Preisverleihung 1971

Die gelben Zettel belegen, dass Elvis Presley seine Rede von vornherein klar in 3 Abschnitte gegliedert hat,  wobei auffällt, dass ausgerechnet der 2. Teil gerne weggelassen wird, wenn die Rede zitiert wird. Als er seine Rede am 16. Januar 1971 frei hielt,  als letzter Preisträger am Rednerpult, brauchte er dazu nur etwa 45 Sekunden – noch nicht einmal die Länge eines Songs – und hielt sich relativ dicht an seine Vorlage. Hier die ungekürzte Rede (vgl. dazu die Notizzettel) in deutscher Übersetzung:

„Danke, meine Damen und Herren. – Danke meine Damen und Herren. Ich möchte den Jaycees dafür danken, dass sie mich als einen der herausragenden jungen Männer gewählt haben.

Als ich ein Kind war, meine Damen und Herren, war ich ein Träumer. Ich habe Comic-Hefte gelesen und ich war der Held des Comics. Ich habe Filme gesehen und ich war der Held des Films. Und jeder Traum, den ich jemals geträumt habe, ist hundertfach in Erfüllung gegangen.

Und diese Herren hier [dabei deutete er auf die anderen Preisträger], sehen Sie, sie gehören zu den Menschen, die sich kümmern, die sich engagieren. Man begreift: Wenn es auch nicht möglich ist, dass sie das Himmelreich [auf Erden] erbauen, so ist es doch nicht allzu fern der Wirklichkeit.

Ich möchte sagen, dass ich schon früh im Leben gelernt habe: ‚Ohne ein Lied [auf den Lippen] wird der Tag niemals enden / Ohne ein Lied hat man keine Freunde / Ohne ein Lied, nimmt der Weg kein Ende / Ohne ein Lied…‘ Deshalb singe ich weiter [ein Lied]. Auf Wiedersehen. Ich danke Ihnen.“

Wer bis jetzt noch Zweifel hatte, dass Elvis Presley kein Mann für ausführliche Erklärungen war, wird endgültig eines besseren belehrt ;-).  Und dennoch ist die Rede erstaunlich aussagekräftig und bei näherer Betrachtung absolut auf den Punkt.

Im ersten Teil (nach der Einführung) stellt Elvis einen direkten Bezug zwischen seiner Kindheit als armer Junge aus dem Süden, den großen Träumen kleiner Jungen von Heldentum und Ruhm und der tatsächlichen Erfüllung des amerikanischen Traums (The American Dream) her –  dem unzerstörbaren Glauben daran, dass es einfach jeder schaffen kann, wenn er die richtige Einstellung hat und fest genug an sich glaubt. Er, hier an diesem Rednerpult, ist der lebende Beweis dafür.

Interessanterweise verwendet er für die Einführung des Themas nicht die Musik, sondern zwei seiner anderen großen Jugendleidenschaften – seine Vorliebe für die einst sehr beliebten Comics der Serie „Captain Marvel Jr.“ (1941 – 1953) und das Kino. Blickt man tiefer in das Thema der  Captain Marvel Jr.- Comics, dann werden weitere Zusammenhänge deutlich.

Schließlich geht es bei dieser Comic-Serie um einen armen, gehandicapten Jungen, der durch einen weisen Magier die Chance erhält, in eine Supermann-Identität zu schlüpfen und für das Gute gegen das Böse zu kämpfen.

Interessant, dass Elvis Presley hier selbst die augenfällige  äußere und innere Ähnlichkeit seiner Superstar-Persona (Frisur mit Tolle, Jumpsuit, Logo mit Blitz, Idealismus, Engagement, Begabung, Tapferkeit) mit seinem Rollenvorbild aus Jugendtagen in den Ring wirft.

Den zweiten Teil seiner Rede widmet Elvis Presley seinen Mitpreisträgern. Aber neben dieser offensichtlichen Tatsache geht es auch hier bei näherer Betrachtung noch um etwas anderes: die Einstellung des Redners zu religiösen Fragen.

Indem Bibelkenner Elvis andeutet, dass es die Möglichkeit gibt, das Himmelreich (Kingdom of Heaven) könne durch das Engagement einzelner schon vor dem Jüngsten Gericht hier auf Erden beginnen, gibt er einen interessanten Einblick in seine Lebenseinstellung, die nicht unbedingt konform mit den Lehren christlicher Glaubensrichtungen geht. Schon in der der Preisverleihung vorangegangenen Talkrunde hatte Elvis seine Religiosität bekannt, die er allerdings nicht an eine bestimmte Institution (Kirche) gebunden sah, sondern an der Vorstellung, dass „Gott eine lebendige Präsenz in uns allen“ ist.

Im 3. Teil seiner Rede kommt Elvis auf Beruf und Berufung zu sprechen: die Musik. Wieder bedient er sich eins symbolischen Einstiegs, um seine Einstellung zum Thema zu transportieren. Dazu zitiert er den Anfang des Liedes Without A Song, das 1929 von Vincent Youmans, Billy Rose and Edward Eliscu komponiert wurde.

Der vollständige Liedtext verdeutlicht, dass Elvis mit der Wahl gerade dieses Songs, der übrigens nie Teil seines Repertoires war, seine Ansicht stützt, Musik sei ein Alltagsgut, mache das Leben leichter, helfe über schwierige Situationen hinweg und sei nicht dazu da, die Welt zu erklären (oder mit politischen Botschaften zu beschweren), sondern vor allem um sie erträglicher zu machen.

Without A Song

Without a song, the day would never end.
Without a song the road would never bend.
When things go wrong, a man ain’t got a friend
Without a song.

That field of corn would never see a plow.
That field of corn would be deserted now.
A man is born, but he’s no good no-how
Without a song.

I got my troubles and woe,
but sure as I know that Jordan will roll
I’ll get along as long as a song is strong in my soul

I’ll never know what makes the rain to fall
I’ll never know what makes the grass so tall
I only know there ain’t no love at all
Without a song

Eine ganze Menge verbirgt sich also hinter Elvis Presleys harmlos klingendem Statement auf der Aloha-Pressekonferenz vom 20. November 1972: alles nur reine Unterhaltung.

Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob und vor allem wie der King seine „Botschaft“, die partout keine sein will, seinen Glauben an den amerikanischen Traum, an das Himmelreich auf Erden, an die heilende Kraft der Musik mit seinem Konzert der Superlative – Aloha From Hawaii – vor nunmehr 40 Jahren um die Welt geschickt hat.

→ Fortsetzung → Aloha: Welcome to my World – Welcome to the Promised Land

siehe auch → Elvis Presleys Aloha From Hawaii – Konzert der Superlative – auf ARTE

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  1. […] Von diesem Traum sprach Elvis ja auch selbst in seiner Dankesrede anlässlich der Vergabe des Jaycee Award 1971: “When I was a child, ladies and gentlemen, I was a dreamer. […] I saw movies, and I was […]

  2. […] Memphis Flash: Elvis talked about his big childhood dream in his acceptance speech for the Jaycee award 1971: “When I was a child, ladies and gentlemen, I was a dreamer. […] I saw movies, and I was […]

  3. […] aus Kindertagen – Captain Marvel Jr. – wurden durch den Blitz symbolisiert (→ Aloha From Hawaii: die Botschaft). Ein Blitz, der den Guten zum Sieg über das Böse […]

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