European Elvis Festival 2012 – Nachlese

Viel Spaß, ein buntes Rahmenprogramm (→ Wandeln auf Elvis‘ Pfaden in Bad Nauheim, Impressionen vom Fackellauf) und natürlich richtig gute Musik gab es auf dem European Elvis Festival in Bad Nauheim Mitte August 2012 anlässlich des 35. Todestages des King of Rock ’n‘ Roll zu erleben. Als Nachlese gibt’s hier ein paar Impressionen für alle, die diesmal nicht mit von der Partie sein konnten.

In der Tat, 35 Jahre später sind die Besucher des European Elvis Festivals in Bad Nauheim immer noch „All Shook Up“, wie es in einem Megahit des King aus den 1950ern so schön heißt. Stilecht im 50s-Stil gekleidet zu sein, gehört für einige Fans einfach dazu…

… und ist ja auch ein schöner Anblick, vor allem wenn das Outfit mit dem passenden Gefährt in Form eines echten Pink Cadillac kombiniert wird.

Wie man sich für beinahe jede Gelegenheit stilecht kleidet, gab es bei einer Modenschau in der Trinkkurhalle – Zentrum des Festivals – zu sehen.

Und klar, wer so gekleidet ist, weiß auch, wie er das Tanzbein inkl. Petticoat schwingt!

Für die richtige Mucke sorgte DJ Helmut Radermacher, beinharter Elvis-Fan und -Kenner der ersten Stunde, der den Fans mit Elvis quer durch den Gemüsegarten – will heißen: angefangen von den 1950ern über die 1960er bis hin zu den 1970ern – in der Trinkkurhalle ordentlich einheizte. Dabei gab’s nicht nur sattsam Bekanntes, sondern auch so manche versteckte Perle des King auf die Ohren. Und wie immer ging „Hel“ dabei selbst richtig auf. Klare Sache: ein Elvis Presley verlangt auch einen extra dynamischen DJ ;-).

Dynamisch waren auch andere, die zum musikalischen Programm in der Trinkkuranlage beitrugen, wie z.B. Shaky Everett

… oder Johnny Earl and The Fellows.

Wem das doch zu viel Immi-Kopie war, der konnte sich im Fanmarkt bis obenhin mit CDs des Originals, Büchern und allem, was das Elvis-Herz begehrt, eindecken.

Gut positioniert auf dem Stand der Elvis Presley Gesellschaft e.V.: das heiße und brandneue Box-Set des Sammlerlabels Follow That Dream A Boy From Tupelo. Wer da zugriff, konnte bei dem dicken Schinken ordentlich Porto sparen ;-).

Zu gucken gab es aber auch noch ganz andere Schönheiten, die auf Hochglanz poliert und noch dazu fahrbereit waren, wie Pauline, der vielleicht jüngste Elvis-Fan auf dem Festival, gleich bemerkte. Und klar, auch die süße Pauline war mit den richtigen Utensilien unterwegs, siehe Tasche ;-).

Die Isetta hatte es ihr besonders angetan, wer kann es ihr verdenken…

… aber dann entdeckte sie etwas noch Schöneres, the King himself, dekorativ platziert auf dem Rücksitz dieses flotten Schlittens.

Schöne Gesichter, wo man nur hinschaute…

… die dann bei der großen Oldtimerparade durch Bad Nauheim für viele Ahhhs und Ohhhs und noch mehr gezückte Fotoapparate sorgten.

Besinnlicher ging es zu bei dem Gespräch, das Maria Hesterberg, 1. Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft e.V ., mit Ed Bonja führte. Ed Bonja war auf vielen Elvis-Tourneen in den 1970er-Jahren in Sachen Tourorganisation mit von der Partie und hat Tausende ikonographischer Fotos vom King geschossen, die auch für Album-Cover Verwendung fanden. Was der Fotograf über den Menschen Elvis Presley, die anstrengende Tourneen und seinen eigenen Lebensweg zu erzählen hatte, war spannend und stimmte so manches Mal auch sehr nachdenklich.

Viel zu schnell war es zu Ende, das European Elvis Festival 2012. Aber mit ein bisschen Glück geht es ja in die nächste Runde. Ich freue mich jedenfalls auf 2013!

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