Elvis Presley und Whitney Houston

Eine sehr, sehr traurige Nachricht erreicht uns heute: Soulsängerin Whitney Houston wurde gestern tot in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills aufgefunden. Sie wurde nur 48 Jahre alt. Die genaue Todesursache wird zur Zeit noch untersucht. Die 6-fache Grammy-Gewinnerin war zu den Feierlichkeiten der 54. Grammy-Verleihung angereist, die heute Abend im Staples Center in Los Angeles stattfinden soll.

Die Grammy-Verleihung, bei der das 2011 von Sony veröffentliche Elvis Presley-Box-Set Young Man With The Big Beat für den Preis Best Historical Album nominiert ist, wird im deutschen Fernsehen live auf Pro 7 übertragen, und zwar in der Nacht vom 12. auf den 13. Februar ab 2.00 Uhr morgens – ist was für Nachtschwärmer.

Whitney Houstons Mutter Cissy war Gründungsmitglied der Sweet Inspirations, die Elvis Presley von 1969 bis zu seinem Tod 1977 als Backgroundgruppe bei seinen Live-Auftritten begleitete. Ihre hohe Stimme ist es auch, die man während Elvis Presleys berühmter Lachversion von Are You Lonesome Tonight im Hintergrund hört. Cissy Houston verließ die Sweet Inspirations jedoch schon bald nach dem Las Vegas-Engagement Elvis Presleys 1969, u.a. wegen familiärer Verpflichtungen und um eine Solokarriere zu verfolgen.

Trotzdem hatte die kleine Whitney Houston die Gelegenheit, den King persönlich kennenzulernen – ein eindrucksvolles Erlebnis, wie sie in diesem Interview erzählt:



Und hier ein sehr schönes Interview mit Cissy Houston über die Sweet Inspirations und ihre Zeit mit Elvis Presley, den sie als einen Kollegen ohne Vorurteile erlebte:

R.I.P. Whitney! Du warst eine tolle Sängerin.

5 Antworten
  1. Linda JnB
    Linda JnB says:

    Der plötzliche Tod von Whitney Houston hat nicht nur mich, sondern sicherlich auch all ihre Fans geschockt und ruft einem auch den plötzlichen Todesfall von Amy Winehouse wieder ins Gedächtnis. Bedauerlicherweise gibt es bei beiden Sängerinnen fatale Parallelen im Privatleben. Beide kamen durch ihre Ehemänner mit Drogen in Berühung und beiden gelang es leider trotz mehrfacher Versuche nicht, aus dem Teufelskreis von Drogen und Alkohol auszubrechen, was umso tragischer ist, da beide Sängerinnen außergewöhnliche Stimmen hatten.
    Bedauerlicherweise ist die Öffentlichkeit immer sehr schnell dabei und auch bereit, jemanden, der reich, erfolgreich und berühmt ist, zu verurteilen – vor allem wenn das Privatleben, das eigentlich privat sein sollte, genußvoll durch den Dreck gezogen wird.
    Aber offensichtlich werden bei erfolgreichen Künstlern andere Maßstäbe an den Tag gelegt als bei „Otto Normalverbraucher“. So nach dem Motto: der/die sind ja berühmt, haben jede Menge Kohle und können sich alles erfüllen.
    Was meiner Meinung nach dabei aber völig außer Acht gelassen wird ist die Tatsache, daß auch Künstler Menschen sind, die Stärken und Schwächen haben und dem Druck des Show Bizz oft Tribut zahlen müssen und der sie an ihre Grenzen bringt. Eigentlich sollten außergewöhnlich talentierte und daher auch erfolgreiche Künstler mehr aufgrund ihrer musikalischen Karriere oder Talents beurteilt werden als durch Probleme im Privatleben, was aber zumeist umgekehrt ist. Whitney hat nun den Frieden gefunden, der ihr im Leben nicht zuteil wurde.
    Der „himmlische“ Chor ist wieder um eine eindrucksvolle Stmme reicher geworden…..

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